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DER THAILANDHUND

"Soviel ich mich erinnern kann, waren das sehr gute Bekannte der Tante eines Mitstudenten, denen im Urlaub in Thailand ein kleiner Hund zugelaufen ist. Sprich, er wurde täglich gefüttert und nachdem er offensichtlich keinen Besitzer hatte, wurde er mit Schlaftabletten "ruhiggestellt" und nach Österreich geschmuggelt (muß ja witzig aussehen im Handgepäckröntgen ;-).

Daheim erwachte er während Frauchen in die Arbeit ging und als diese heimkehrte fand sie ein horrendes Bild der Wohnung vor:
überall lagen Teile der zerfetzten Katze.

Ein Tierarzt klärte auf, daß es sich um eine Ratte handle und das Tierchen sei in den Schönbrunner Tiergarten gebracht worden.

Nun der peinliche Teil: auch ich fiel auf besagte Geschichte herein und pilgerte mit meinem Kollegen in den Schönbrunner Tiergarten und suchte das Viecherl. Von langer Suche erschöpft, fragten wir einen Tierwärter, der nur den Kopf schüttelte und sagte, daß er von einer sonderbaren Ratte nichts wüßte.

Diese Geschichte tauchte dann immer wieder in verschiedenen Varianten auf, sogar bis heute noch in der Praxis."

Quelle: E-Mail-Zusendung von Dr. E. L. (Veterinär) aus Tirol, 11. Mai 2004. Die Geschichte wurde dem Zusender erstmals um 1990 erzählt.

Anmerkung: Vergleiche auch "der sonderbare Hund" aus Wien.