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DAS BAD "Ein weitgereister Arzt sagte mir einmal: Ich habe mehrere Jahre in einem Teile Chinas gelebt, in dem das Baden aus religiösen Gründen verboten war. Lange Zeit wirkte ich in Galizien und auch in Ungarn, wo ich nicht selten Zigeuner zu behandeln hatte; davon ließe sich mancherlei erzählen. Doch späterhin fügte es der Zufall, daß ich in Inschbruckch mit einer eingeborenen Volkssängerin Freundschaft schloß. Ich werde den Anblick nie vergessen, als sie mir zum ersten Male den Anblick ihrer - unverhüllten Schönheit gönnte. Ich sagte ihr: Zieh' doch auch das graue Jägerhemd aus! - Aber sie hatte gar nichts mehr an. Sieben Monate lang lebte ich darnach in unbefleckter Keuschheit. - Ich segne und preise seitdem die Reinlichkeit der Chinesen, Galizianer und Zigeuner."
"Wer dieser Spottgeburt aus Dreck und Spülicht Die Zeitung "Tiroler Wastl" über
den Autor im November 1909
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