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UFO LAIBCHEN
Rudolf Slama, 77, pensionierter Grafiker, konnte in der Nacht zum Samstag "seit einer Kriegsverletzung" wieder einmal nicht schlafen. Er ging auf den Balkon der Planer-Mühle, steckte sich eine Zigarette an und - vergaß aufs Rauchen. Denn was er sah, war ebenso unerklärlich wie faszinierend: In 200 Metern Entfernung stand ein unbekanntes, leuchtendes Objekt. "Es war wie eine oben runde Patrone und etwa vier Meter hoch. Unten sah man blendenden Lichtschein und daneben standen zwei Gestalten. Ich hab mir meine Videokamera geschnappt, bin runter und wollte mich nähern. Aber da ist es in hohem Bogen weggezischt". Hausfrau Edith Planer sah das Objekt ebenfalls - bei der Landung. Samstag früh besah sich Slama die Landestelle. Da gähnten drei Erdlöcher, angeordnet als Spitzen eines gleichseitigen Dreiecks mit 1,5m Metern Seitenlänge. Dazwischen war das Gras verbrannt. Der UFO-Zeuge weihte Bürgermeister Franz Krestan ein, der machte es öffentlich. Und sagt: "Slama ist ein völlig glaubwürdiger Mann, der Alkohol meidet". Am Tag danach: Gendarmerie und Feuerwehr nahmen das Gelände an der tschechischen Grenze unter die Lupe, Strahlenmessungen ergaben nichts. Jetzt sollen Erdproben kriminaltechnisch untersucht werden. Auch das Bundesheer muß passen. Flieger-Oberst Wolf-Dieter Tesar "Wir haben weder undefinierbare Radarsignale, noch Luftraumverletzungen registriert". Ergebnis eines KURIER-Lokalaugenscheines
am Dienstag: Anmerkung: Zur allgemeinen Enttäuschung entpuppte sich der Fall später als Lausbubenstreich. Quelle: Kurier, 3. Juli 1996
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