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DER FINSTERMANN Vor einigen Jahren lauerte dort einem ansonsten ganz und gar nicht ängstlichen Jugendlichen eine ca. zwei Meter große Gestalt mit leuchtenden roten Augen auf. Die Geschichte sprach sich schnell im ganzen Dorf herum, da man den Jungen, der panisch zurück zum Haus seiner Freundin rannte, mehrere Beruhigungstabletten geben musste. In der Folgezeit wurde dieser sogenannte "Finstermann" öfter in diesem Waldstück (allerdings nur im Sommer) gesichtet. Seinen Höhepunkt erreichten die Mythen, die sich um diesen Wald zu ranken begannen vor fünf Jahren, als sich wohl eine Gruppe von Teufelsanbetern dort öfter aufhielten. Zumindest wurden über einen kurzen Zeitraum öfter vermummte Gestalten, und abgebrannte Kerzenstummel im Wald gefunden. Seit damals gibt es keine erwähnenswerten Geschichten mehr, aber die Angst durch den Wald zu fahren, die ist geblieben. Quelle: E-Mail-Zusendung von Bernhard Straßer, 3. August 2001
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