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Abenteuer Auto und Navi (Navigationssysteme) Berichte über Fehler, Fehlbedienungen, kurisose Verkehrssituationen, Unfälle oder Falschfahrten mit Navi (Navisystemen) entsprechen in der Regel der Wirklichkeit. Dennoch sind diesen tatsächlichen Berichten die Erzählelemente der modernen Sage gleich, "da sie zum einen "das alte Thema 'Bedenken gegen technische Errungenschaften', das wir in der Sage immer beobachten können, wenn neue Produkte auf dem Markt erscheinen", das "'neue' Statussymbol der modernen Automobilgesellschaft aufs Korn nehmen" und das "Weitererzählen" beinhalten. (zit. nach Brednich 2004, S. 63) Im Folgenden möchten wir Pressemeldungen zum Thema "Auto und Navi" sammeln und freuen uns auf Ihre Beobachtungen und Ergänzungen! Ihre Beobachtungen, Ergänzungen und Kommentare sind auch in unserem Forum, Kapitel "Auto und Navi" gerne gesehen. Wir werden diese dann hier ergänzen.
Fehler im System "Hier ist eine sagenhafte Geschichte zum Thema „Global Positioning System“. Ein deutsches Ehepaar benutzt auf einer Fahrt durch die Mark Brandenburg das satellitengesteuerte Navigationssystem, das in ihrem Wagen eingebaut ist. Als sie die Havel überqueren wollen, stürzt das Fahrzeug in den Fluss. Beide können unverletzt geborgen werden. Was war passiert? In das Navigationssystem war offenbar die Fähre von Caputh bei Potsdam über die Havel nicht eingespeichert, stattdessen war eine nicht vorhandene Brücke ausgewiesen. Mitgeteilt im Dezember 1998 von Martin Schlüter aus Hannover, der die Geschichte von Freunden gehört hat, aber auch wusste, dass sie durch Tageszeitungen und den Rundfunk verbreitet wurde." Es gibt auch die Version, dass eine Frau das Navigationssystem ihres Wagens angewiesen hat, sie nach Bad Essen bei Osnabrück zu bringen. Stattdessen landet sie in Essen im Ruhrgebiet (Westfälische Rundschau, 21. Februar 1998). Einer Meldung der FAZ vom 9.12.2000 zufolge vertraute ein Geschäftsmann bei einem Stau auf der Autobahn einer von seinem Navigationssystem vorgeschlagenen Umleitung und landete in einer Mülldeponie bei Pfullingen. Quelle: Rolf Wilhelm Brednich, Pinguine in Rückenlage, Brandneue sagenhafte Geschichten von heute, München 2004, S. 63 - 63.
Navi leitet Lkw in die Irre Ein 40 Tonnen schwerer Lastwagen steckte am Dienstag auf einer engen Bergstraße bei Goldegg fest. Der Lenker war seinem Navigationsgerät gefolgt. Eigentlich wollte der deutsche Lkw-Lenker Dienstagnachmittag in das Gasteinertal. Sein Navigationsgerät leitete ihn aber auf eine schmale Bergstraße, die vom Böndlsee bei Goldegg nach Lend führt. Die Straße hat zum Teil eine Steigung von 25 Prozent, es gibt mehrere Serpentinen und sie ist kaum breiter als 2,5 Meter. Der Pinzgauer Katastrophenreferent Kurt Reiter leitete den Bergeeinsatz. Er sagte den SN am Nachmittag: „Wir haben ein Spezialunternehmen aus St. Johann angefordert. Den Lkw da herauszubekommen, wird ein Gemurks.“ Einheimische hatte den Lenker gestoppt, der trotz der beengten Verhältnisse weiter versucht hatte, seinen Weg Richtung Lend fortzusetzen. Sie alarmierten außerdem die Polizei, „bevor der Laster auf der Westbahn liegt“, sagte Reiter. Nach längeren Überlegungen und Beratungen kamen die Einsatzkräfte zu dem Entschluss, den Lastwagen nach unten zu transportieren. In stundenlanger Arbeit wurde er Zentimeter für Zentimeter ins Tal gehoben. „Die Kurven sind so eng, die kann das Fahrzeug nicht nehmen. Es ist ungefähr 20 Meter lang“, erklärte Reiter. Zum Glück war der Lastwagen nur gering mit Dämmstoffen beladen: „Wäre er voll gewesen, wäre die Straße wohl gebrochen“, vermutet Reiter. Die Straße wird nur von Anrainern befahren. Ortsansässige nutzen sie als Schleichweg. Sechs Polizeibeamte sicherten die Straße ab. In Salzburg kommt es immer wieder zu Irrfahrten durch Navigationsgeräte: Im Oktober 2009 stürzte ein slowenischer Lkw beinahe auf der Hochkönig-Straße in die Tiefe. Sein Navi hatte ihm die Route als kürzeste Strecke nach Saalfelden herausgesucht. Quelle: Salzburger Nachrichten, 14. Juli 2010 Bus steckte in Unterführung: Zwei Verletzte In Pfaffstätten im Bezirk Baden (Niederösterreich) ist kurz nach Mittag ein Reisebus in einer Unterführung stecken geblieben. Der Buslenker war den Anweisungen seines Navis gefolgt, letztlich war das Fahrzeug aber zu hoch. Zwei Personen wurden verletzt. Der kürzeste Weg von Gaaden nach Pfaffstätten führt über die Katastralgemeinde Einöde. Dort gibt es beim Aquädukt der Hochquellwasserleitung eine schmale Unterführung - mit einer Höhenbeschränkung von drei Metern. Die rechte Seite des Fahrzeugs wurde durch ein hervorstehendes Mauerstück aufgerissen, mehrere Scheiben gingen zu Bruch. Zwei Passagiere wurden durch Glassplitter leicht verletzt.
Rentner vertraut Navi und hat schweren UnfallEisenach (ddp). Durch blindes Vertrauen in sein Navigationsgerät hat ein Autofahrer in der Nacht zum Freitag bei Eisenach einen schweren Unfall gebaut. Wie die Polizei mitteilte, hätte der 70-Jährige wegen einer Baustelle eine Umleitung fahren müssen. Auf Anweisung des Navis fuhr er aber an einer Absperrung vorbei auf der Straße weiter, obwohl deren Belag nur aus Schotter bestand. Der Mann raste mit seinem Wagen gegen ein Betonteil und überschlug sich mehrfach. Der Rentner erlitt schwere Verletzungen. Quelle: RP online, 2. Juli 2010 Von Navi in die Irre geleitete Lkws beschädigen Mauer In Deutschkreutz leiten die elektronischen Orientierungshilfen Lkws, Sattelzüge und Busse über die Bachgasse zu den renommierten Winzern, die in dieser Gegend ihre Betriebe haben. Das Problem: Der Weg ist an einem Ende zwar zweispurig, wird aber immer schmaler. "Wenn die Chauffeure versuchen, in die Krautäckergasse einzubiegen, beschädigen sie fast immer meine Gartenmauer", ist eine Anrainerin verärgert. Fahrverbotsschilder für Laster über 3,5 Tonnen haben nichts gebracht. "Die Lenker verlassen sich blind auf ihr Navigationssystem", so die Frau. Der ÖAMTC hat jetzt ein Melde-Formular für Kartenfehler eingerichtet (siehe Infobox). Rudolf Leeb vom Autofahrerclub: "Die Verantwortung, wo gefahren wird, liegt aber beim Lenker. Navis sind praktische Helfer, aber bestimmt keine Autopiloten."
Navi schickt Lkw-Fahrer auf Irrwege Es gibt keinen Ausweg mehr. Kein vor und zurück, keinen Platz links und rechts. In Weißenkirchen in der Wachau wird heute noch darüber gesprochen: Ein Sattelzug blieb im April gegen drei Uhr in der Früh auf einer Straße im Ort stecken. Der Fahrer probierte es weiter und weiter, obwohl er bereits eine Mauer gestreift hatte. Bis drei Reifen kaputtgingen. "Er hat die Nerven weggeschmissen", erklärt der Feuerwehr-Kommandant Heinrich Mang. Beschädigungen an Häusern, Autos und größere am Sattelzug waren die Folge. In stundenlanger Arbeit befreiten die Feuerwehrmänner den Lkw - Schritt für Schritt. Sie mussten sogar ein Brückengeländer entfernen. Wie im steirischen Hügelland. Hier wurde vor Kurzem ein "mit Holz beladener Sattelzug Opfer seines Navis", beschreibt die Feuerwehr. Bei Wiersdorf war Schluss. Der Fahrer packte eine Kurve nicht mehr und rutschte mit dem Mega-Fahrzeug ab. Um ihn zu bergen, musste die Fahrbahn mit Schotter ausgebaut werden. Ein Sattelschlepper strandete vor wenigen Tagen beim Zurückschieben mitten in St. Valentin, NÖ. Die Feuerwehr musste tüfteln. Das Navigationsgerät zeigte in diesem Fall einen Weg an, den es gar nicht mehr gibt. "Früher war die Straße durchgängig", sagt Feuerwehr-Kommandant Rupert Strasser, dem verirrte Lkw wohlbekannt sind. Quelle: Kurier.at, 7. Juni 2010
Handynavigation: Frau verklagt Google wegen gefährlicher Fußwege Sie wollte nur einen kurzen Fußweg zurücklegen, ließ sich den Weg per Handy anzeigen und wurde unterwegs von einem Auto erfasst: Eine Amerikanerin fühlt sich von Googles Navigationssoftware in die Irre geführt, verklagt den Konzern auf Schadenersatz und Schmerzensgeld. In der Klageschrift heißt es dazu: "Als direkte Folge der fahrlässigen, rücksichtslosen, nachlässigen und unsicheren Routenanweisungen des Angeklagten Google, wurde die Klägerin Lauren Rosenberg auf eine gefährliche Schnellstraße geführt und dort von einem vorbeifahrenden Fahrzeug erfasst, wodurch sie schwere physische, emotionale und mentale Schäden erlitt". Quelle: Spiegel.de, 31. Mai 2010
Sattelzug irrt durch Brilon Bei einer nächtlichen Navi-Irrfahrt in der Briloner Innenstadt sorgte ein Lkw-Fahrer für beträchtliche Sachschäden. Mittwochabend meldete sich eine Zeugin bei der Polizei, welcher der Sattelzug aus dem Kreis Wesel aufgefallen war, als dieser offenbar orientierungslos die Kirchenstraße, die Schulstraße, die Propst-Meyer-Straße und die Derkere Straße befuhr. Der Polizei teilte der 50-jährige Fahrer mit, er hätte die Unfälle nicht bemerkt. Schuld an der Irrfahrt war nach seinen Angaben das Navigationssystem, welches für die Fahrt nach Hoppecke nur Strecken für Pkw berechnen würde. Die unmissverständlichen Lkw-Durchfahrtsverbote auf der Altenbürener Straße, auf der Strackestraße und an der Derkeren Mauer will der Fahrer nicht gesehen haben. Der Fahrer sorgte für Schäden in Höhe von etwa 11.000 Euro; am Sattelanhänger entstand ein Schaden von rund 7000, dazu kommen Fremdschäden von etwa 4000 Euro. Den Fahrer erwartet eine Anzeige wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Um weitere Schäden zu verhindern, wurde der Sattelzug mit zwei Streifenwagen durch die Innenstadt gelotst.
Deutscher blieb mit Auto in Gasse stecken Ein Deutscher hat am Mittwoch in Villach den Angaben seines Navigationssystems vertraut: Er blieb mit seinem Pkw in einer schmalen Gasse stecken. Bei dem Versuch, den Seitenspiegel einzuklappen, verletzte er sich die Hand schwer. Trotz der Tatsache, dass die Gasse immer enger wurde, setzte der Pensionist seine Fahrt unbeirrt fort - bis er schließlich durch die immer enger werdende Häuserfront, direkt neben einem Cafe, gestoppt wurde. "Sein Fahrzeug verklemmte sich regelrecht zwischen den Hausmauern", erläuterte Bernhard Selan von der Hauptfeuerwache Villach. Als der Mann nicht mehr weiterfahren konnte, wollte er einen Außenspiegel einklappen. Dabei zog er sich eine schwere Handverletzung zu. Er musste durch die Heckklappe seines Fahrzeuges geborgen und ins LKH Villach gebracht werden. Das hängengebliebene Fahrzeug wurde von einem Pannendienst geborgen und in weiterer Folge stark beschädigt abgeschleppt. An den Häuserfronten entstand ebenfalls leichter Sachschaden. Im Einsatz standen auch drei Mann der Hauptfeuerwache Villach. Quelle: ORF-Kärnten, 19. Mai 2010
Schon wieder ein Navi-Opfer Navi lotste polnischen Urlauber auf Wirtschaftsweg: Pkw blieb hängen Ein polnischer Autofahrer verließ sich auf dem Heimweg zu sehr auf sein Navigationsgerät. Auf einem Wirtschaftsweg in Lähn kam er nicht mehr weiter. Der polnische Urlauber wollte eigenlicht mit seiner Familie von Italien kommend in die Heimat zurückkehren. Über Ehrwald wollte er auf der B 187 nach Garmisch fahren und schließlich nach Polen weiterreisen. Sein Navigationsgerät machte ihm aber einen Strich durch die Rechnung. Als er eine Abfahrt verpasste, lotste ihn das Navi auf die Fernpassbundesstraße. In Lähn fuhr der Pole schließlich ab und landete auf einem eisigen Wirtschaftsweg. Nachdem sein Pkw hängen blieb, versuchte der Urlauber rund eine Stunde sich und sein Auto aus der misslichen Lage zu befreien. Drei Buben aus den benachbarten Häusern, die den Polen beobachteten, beendeten die verzweifelten Versuche und verständigten den Abschleppdienst. Nach der erfolgreichen Bergung und mit Tipps für die weitere Fahrt, konnten die Polen ihre Heimreise fortsetzen. Quelle: TT.com, 28. Februar 2010
Dank Navi Irrfahrt in verschneiten Wald Ihrem Navigationsgerät hat eine 26-jährige Autofahrerin eine Irrfahrt in einem Wald zu verdanken. Quelle: OVB-online.de, 26. Februar 2010
Charleroi. Als sich die Spieler des belgischen Tischtennis-Rekordmeisters Villette Charleroi auf dem Weg zum Auswärtsspiel machten, tippte ein Teammitglied fälschlicherweise als Ort der Begegnung das niederländische Asten statt Asten in Belgien ein. Spieler und Trainer merkten den Irrtum zu spät. Das Spiel wurde vom Verband mit 0:7 als verloren gewertet. Charleroi muss zudem 1250 Euro Strafe zahlen. Quelle: Hamburger Abendblatt, 25. Februar 2010
Einmal mehr ist in Tirol ein Autolenker von seinem Navigationssystem irregeführt worden. Ein Japaner landete Samstagnachmittag statt wie geplant in Galtür auf einer Langlaufloipe im Außerfern. Der 50-jährige Japaner, seine Frau und seine zwei Kinder waren von München in Richtung Reutte unterwegs. Das Fahrziel war Galtür im Paznauntal, durch das Navigationssystem wurde der Urlauber aber ins Lechtal geleitet. Er folgte der empfohlenen Route und bog in Lermoos von der Bundesstraße ab und nahm einen Weg in Richtung Bichlbach, der im Winter als Langlaufloipe genutzt wird. 300 Meter weit fuhr der Japaner auf der Loipe, bemerkte seinen Irrtum und wollte umdrehen. Aufgrund der weichen Schneeunterlage blieb der Wagen trotz Allradantriebs und guter Winterreifen stecken. Die Bergung des Autos war schwierig, weil das Abschlepp-Fahrzeug die Loipe nicht befahren konnte. Das Auto wurde schließlich händisch freigeschaufelt und mit Hilfe eines Abschleppseils aus dem Schnee gezogen. Quelle: Tirol.ORF.at, 21. Februar 2010 Durch Navi fehlgeleitet Dieser gab an, dass er nach Prag/Tschechien fahren wollte und dazu das Navi benutzte. Dieses leitete ihn jedoch in eine Sackgasse in der tiefsten Winterlandschaft von Neureichenau/Fischergrün. Nachdem die Straße immer enger wurde, versuchte er durch Rückwärtsfahren der Schneehölle zu entkommen, rutschte aber in den Graben. Nur durch den Einsatz der leistungsstarken Schneefräse der Gemeinde Neureichenau, welche sich erst einen Weg über die Wiese bahnen musste, konnte der Lkw samt Anhänger aus seiner Notlage befreit werden. (Passau).
Missgeleitet Das Navigationsgerät seines 40-Tonners hat einen Lastwagenfahrer aus Rumänien in der Nacht bei Kappel-Grafenhausen in den Rhein gelotst. Zwar erkannte der Fahrer den Fehler, doch trotz Vollbremsung rutschte der Lastwagen eine Böschung hinunter. Der Lkw musste mit Spezialmaschinen geborgen werden. Über den Rhein zwischen Deutschland und Frankreich bei Kappel-Grafenhausen führt keine Brücke, sondern es fährt tagsüber eine Autofähre. Doch das Navigationsgerät machte keinen Unterschied und signalisierte dem Fahrer, er soll einfach geradeaus fahren. (9. Februar) Quelle: Kurier.at, 9. Februar 2010
Pole wurde wegen "Navi" zum Geisterfahrer Der 60-jährige Tourist war Samstagabend samt Ehefrau und fünfjähriger Tochter in Richtung Arlberg unterwegs, als er auf der S16 nach dem Quadratscher Tunnel die Ausfahrt Pians ins Paznauntal verpasste. In dem sieben Kilometer langen Tunnel wendete er in einer Nische. Doch offenbar erkannte er seinen Fehler und drehte ein zweites Mal um. Die Überwachungskameras registrierten die Geisterfahrt, die Ampeln bei der Tunneleinfahrt wurden auf Rot geschaltet. Wenig später konnte die Polizei den Polen aus dem Verkehr ziehen. Ein Alkotest verlief negativ. Der Mann gab sein Fehlverhalten sofort zu und musste 700 Euro Sicherheitsleistung hinterlegen. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand. Quelle: Tirol.ORF.at, 8. Februar 2010
Dumm gelaufen: Auf Navi vertraut - im Steigerwald verirrt In der Nähe von Prüßberg (Landkreis Schweinfurt) leitete das Gerät den jungen Mann immer weiter auf Nebenstraßen, bis sein Wagen auf einem Feldweg, fern von jeder Straße tief in Matsch und Schnee steckenblieb, wie die Polizei in Würzburg berichtete. Auch die Polizei konnte das festgefahrene Auto nicht befreien. Kurzerhand nahmen die Beamten den verzweifelten Mann, der mit Frau und Kleinkind unterwegs war, mit zum nächstgelegenen Polizeirevier. Um die Bergung des Autos wollte sich der Familienvater tagsüber dann selbst kümmern. Er hatte ursprünglich von Bamberg nach Schweinfurt fahren wollen. Quelle: Mainpost.de, 5. Februar 2010
Durch Navi fehlgeleitet Ein hilfsbereiter Landwirt zog den Lkw mit seinem Traktor zurück auf die Straße. (Schifferstadt). Quelle: Pressemeldung der Polizeiinspektion Schifferstadt, 26. Jänner 2010
Geisterfahrerin: Auto in Tunnel gewendet Mitten im Strenger Tunnel hat am Samstag eine Frau auf der Arlberg-Schnellstraße ihr Auto gewendet. Die Deutsche hätte bei Pians abbiegen sollen, ihr Navi riet ihr, bei nächster Gelegenheit umzukehren. Da sie sich bereits im Tunnel befand, wendete sie in einer Nische ihr Auto und fuhr rund 1,5 Kilometer zum Ostportal zurück. Bei der Einfahrt zum Tunnel war für die Frau dann Endstation. Dort hatte sich aufgrund der roten Ampel bereits ein Stau gebildet. Die Deutsche drehte noch einmal um und fuhr wieder vorschriftsmäßig in Richtung Westen - allerdings nicht lange, denn die Polizei hielt die Frau auf. Die Autolenkerin gab ihr Fehlverhalten sofort zu, ein Alkotest verlief negativ.
Navi gefolgt - Autofahrer verirrt sich am Radweg Quelle: Polizei Bayern, Präsidium Unterfranken, 4. Dezember 2009
Blindes Vertrauen in GPS löst Polizeigroßeinsatz aus Billerbeck - Weil er seinem Satellitenortungssystem blind vertraute, hat ein Mann in Billerbeck bei Münster fünf Streifenwagen und einen Polizeihubschrauber in die Irre geschickt. Der Besitzer habe den Polizisten mehrfach bestätigt, dass sein Arbeitsgerät samt Hänger demnach in "irgend einem Maisfeld" stehen müsse, berichteten die Polizeibeamten. Fünf Streifenwagen und ein Hubschrauber suchten Äcker der Umgebung ab. Die dreistündige Fahndung endete mit einer Überraschung: Als der vermeintlich Bestohlene erstmals wirklich einen Blick in die Scheune warf, stellte er fest, dass alles am rechten Platz stand. Das offenbar defekte Ortungsgerät hatte ihn getäuscht. Der Hubschrauber hatte daher keine Chance gehabt, die Bühne zu entdecken. Die Polizei prüfe derzeit, ob der Mann die Kosten des Einsatzes selbst tragen müsse, sagte ein Sprecher. Quelle: dnews.de, 14. September 2009
Falsch abgebogen: Limousine fällt über Stiege Eine Mercedes-Limousine ist Montagmittag bei der Lehener Brücke in der Stadt Salzburg über eine Stiege abgestürzt. Der Chauffeur dürfte einem falschen Hinweis seines Navigationsgeräts gefolgt sein. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand. Die Limousine musste aber von einem Abschleppunternehmen mit einem Kran hochgehoben und wieder auf Straße gesetzt werden. Quelle: Salzburg.ORF.at, 17. August 2009
Betrüger mit Navi-Trick unterwegs Sein Autonavigationsgerät nützte ein Betrüger als Ausrede um sich Zutritt zu Häusern und Wohnungen zu verschaffen. Einmal im Haus, versuchte der Trickbetrüger dann ein überteuertes Messerset zu verkaufen. Die Masche des Kriminellen ist so einfach wie effektiv: Der angebliche Vertreter für Messersets läutet an einer Tür und behauptet, er habe sich verirrt. Schuld daran sei sein Navigationsgerät, dass den Weg zur angepeilten Adresse nicht finden kann. Aufgrund der Fehlleitung durch das Navi habe er nicht mehr die Zeit zum Fachgeschäft zu fahren, dafür biete er das Messerset jetzt gleich zum Verkauf an und das auch noch zu einem Sonderpreis. Statt um 1.500 Euro um 500 Euro. Quelle: Oberösterreich.ORF.at, 29. Mai 2009
"Navi" manövrierte Lkw-Fahrer auf Forstweg Beim Umkehren rutschte er auf dem teils vereisten und engen Forstweg seitlich weg. Auch die alarmierte Feuerwehr konnte zunächst nicht helfen. Erst ein Abschleppunternehmen konnte den Klein-Lkw sichern und schließlich bergen. Quelle: Tirol.ORF.at, 14. April 2009
Familie eingeschneit und verirrt Mahlstetten - Von wegen Reisehelfer. Eine Familie verirrte sich dank Navigationsgerät am Montagabend im Naturpark Obere Donau bei eiskalten Temperaturen. Auf dem Weg nach Reitheim-Weilheim (Kreis Tuttlingen) hatte der Routenplaner einen Familienvater mit seiner schwangeren Frau und der dreijährigen Tochter auf einen unbefestigten und verschneiten Waldwanderweg geführt. Der aus Detmold stammende Fahrer habe den Ratschlägen des Geräts vertraut, bis er eingeschneit steckengeblieben sei, teilte die Polizei mit. Nachdem ein Abschleppdienst die Familie zunächst nicht finden konnte, gelang es schließlich der Polizei, die Verirrten nach mehreren Stunden aus dem Schneechaos zu befreien. Quelle: StuttgarterZeitung.de, 30. Dezember 2008
Navi führte Sattelschlepper aufs Nassfeld Danach fräste die Straßenmeisterei Hermagor einen Parkplatz aus, auf dem der Sattelschlepper umdrehen konnte. Er gelangte sicher ins Tal. Der Lkw war mit Winterreifen ausgestattet, der Lenker hatte aber keine Schneeketten mit. Er gab an, den Anweisungen des Navis gefolgt zu sein. Quelle: Kärnten.ORF.at, 16. Dezember 2008
Lkw-Fahrer dank Navi "auf der Piste" Ein deutscher Lieferwagen-Fahrer hat sich von seinem Navigationsgerät auf eine Rodelpiste in den Schweizer Alpen führen lassen. Voller Vertrauen auf sein GPS-Gerät sei derMann in der Nacht auf einen verschneiten Gebirgspass im Kanton Graubünden gefahren, teilte die örtlichen Behörden mit. Nach Mitternacht habe er schließlich verzweifelt die Polizei gerufen. Nachdem die Beamten den Fahrer auf der Nordseite des Albula-Passes gefunden hatten, brachten sie ihn auf den richtigen Weg. Der Deutsche hatte vor lauter Konzentration auf sein Navigationsgerät die Warn- und Verbotsschilder nicht gesehen. Sie waren eigens aufgestellt worden, weil die Strecke derzeit gesperrt ist und als Rodelpiste genutzt wird.
Auch ein Navigationsgerät macht mal Fehler! Quelle: Technisches Hilfswerk, Ortsverband Lampertheim, 23. Juli 2007
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