SAGEN.at  FORUM  


  Home · Suchen · Registrieren  

Statistiken
Registrierte Benutzer 2,594
Fotos 66,004
Kommentare 58,611
Aufrufe 496,902,726
Belegter Speicherplatz 19,104.1Mb

« Januar 2022
SoMo DiMi DoFr Sa
      1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     

 
Home » Themenübersicht » Themen » Rechtsdenkmäler Photo Options
mehr
Prangersaeule.jpg
Lourdesgrotte_Gerichtsbergkapelle_Voecklabruck.jpg
Gerichtsbergkapelle_Voecklabruck.jpg

Zurück

Gerichtsbergkapelle Vöcklabruck
(Klicken Sie auf das Bild für eine größere Ansicht)

Zurück


Foto Details
SAGEN.at


Administrator

Registriert: April 2005
Wohnort: Innsbruck
Beiträge: 31,349
Alle Fotos dieses Benutzers anzeigen
Am Gerichtsberg in Buchleiten, Vöcklabruck, Oberösterreich, gegenüber der Kreuzung Pilsbacherstraße - Höhenstraße. Eigentümer: Röm.kath. Pfarrhof Vöcklabruck.
Holzkapelle, 2,5 x 2,5 m mit Vorbau auf zwei Holzsäulen; eternitgedecktes Pyramidendach mit Giebelkugel, Holzkreuz auf Dachvorderseite. Am Eingang Eisengitter mit drei Zierkreuzen; am Altartisch Lourdesgrotte, kleines Eisenkreuz und seitlich an den Wänden verschiedene Bilder: Auferweckung Jesu und Mariens, Maria mit Kind und Hl. Familie; links geschnitzter Kreuzes-Corpus von Sepp Feichtl. Unter dem Vorbau eine Bank.

Inschrift: Auf dem Altartisch gestickter Spruch: "Per sanctam Conceptionem tuam libera nos gloriosa virgo Maria" (Durch deine heilige Empfängnis befreie uns, glorreiche Jungfrau Maria).

Geschichte: Infolge der Nähe zum mittelalterlichen Gerichtsplatz, wo u. a. 1633 der Greimbl-Aufstand der Bauern durch die grausame Hinrichtung von vier Rädelsführern ein Ende nahm, wurde die Kapelle Gerichtsbergkapelle genannt. Der Anlaß der Kapelle liegt jedoch darin, daß Franz X. Baumann (1830 - 1890), Zieglwies 3, auf einem Heimweg durch den Wald in ein schreckliches Gewitter geriet und den Bau einer Kapelle versprach, wenn er heil wieder herauskomme. Aus Dankbarkeit wurde sie an jener Stelle errichtet, wo er die furchtbare Nacht verbracht hatte. Die Kapelle war durch drei Generationen im Besitz und in Obsorge dieser Familie Baumann. Im Mai 1973 ließ der Zimmermann Anton Ebner, Höhenstraße 22, nach glücklicher Gesundung aus langer Krankheit, vor allem das Dach erneuern, wobei ihm viele geholfen haben: von Eternitwerken die Eternitschindel, vom Pfarrhof das Holz, von der Stadtgemeinde das Holzkreuz und die Sitzbank und von den Nachbarsfrauen Racher und Steinberger Heiligenbilder und Madonnenstatue. Maiandachtskapelle.
Anmerkung: In der Nähe Beginn der Fitness-Tours.

Literatur: Robert Bernhard, Die Entstehung unserer Gerichtsbergkapelle (Vöcklabruck), Heimathausbote F. 61 (1974).

Quelle: Franz Leitner, 130 erwanderbare Kleindenkmäler in Vöcklabruck; Vöcklabruck einst und jetzt. Vöcklabruck 1989.

© Wolfgang Morscher, 12. Juli 2006.
· Datum: Mo Juli 17, 2006 · Aufrufe: 33825
· Dateigröße: 118.2Kb, 180.8Kb · Abmessungen: 465 x 659 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Gerichtsbergkapelle Vöcklabruck Galgen Gerichtsberg



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:25 Uhr.


©2000 - 2022 www.SAGEN.at