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Foto Details
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harry
Administrator
Registriert: April 2005 Wohnort: Klosterneuburg bei Wien Beiträge: 6,395

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Hauszeichen in Wien
"Zum gülden Drachen" Wien 1., Steindelgasse 4
Heute die "Gösser Bierklinik"
©Harald Hartmann, Februar 2008
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· Datum: So Februar 24, 2008 · Aufrufe: 13720 · Dateigröße: 63.8Kb, 92.7Kb · Abmessungen: 800 x 600 ·
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Zusätzliche Infos
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Schlüsselwörter: Hauszeichen Drache
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Autor
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dolasilla
Erfahrener Benutzer
Registriert: Dezember 2005 Wohnort: Wien Beiträge: 726
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So Februar 24, 2008 10:31am
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Ist das ein Eckhaus ? Ecke Steindlgasse/Kurrentgasse? --> dieses Haus kenne ich nämlich unter der Bezeichnung "Haus zur goldenen Schlange".
Oder ist es ein anderes Haus, ebenfalls in der Steindlgasse, mit ähnlichem Namen?
Mir fällt auch auf, dass auf dem Straßenschild "Steindelgasse" steht - im Stadtplan heißt sie aber "Steindlgasse" (ohne "e").
------------------------------ "Ein kluges Weib in seinem dunklen Drang ist sich des rechten Weges wohl bewusst" (Irmtraud Morgner)
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harry
Administrator
Registriert: April 2005 Wohnort: Klosterneuburg bei Wien Beiträge: 6,395
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So Februar 24, 2008 11:37am
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Das Haus "Zur goldenen Schlange" ist, wie Du richtig anmerkst, das Eckhaus Kurrentgasse, Steindlgasse (Hausnummer 6). Das abgebildete Hauszeichen befindet sich am Nachbarhaus.
Die Schreibweise der Gasse habe ich bewusst von der Hausnummer entnommen. Die heute "richtige" Schreibweise ist ohne "e".
------------------------------ Harry
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dolasilla
Erfahrener Benutzer
Registriert: Dezember 2005 Wohnort: Wien Beiträge: 726
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Mo Februar 25, 2008 1:21pm
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Danke! Ich kenn nämlich das "Haus zur goldenen Schlange" und die Gösser Bierklinik ist mir da nicht aufgefallen (wie auch, die ist ja im Haus daneben) Jetzt befindet sich im "Haus zur goldenen Schlange" der "Berufsverband christlicher Arbeitnehmerinnen im hauswirtschaftlichen Dienst"...
Zum "Haus von der goldenen Schlange" kenn ich eine schöne Geschichte:
Im 15. Jahrhundert stahl Helene Kottanerin - das war die Kammerfrau von Elisabeth, der Königin von Ungarn und Böhmen - die ungarischen Reichsinsignien (= die Stephanskrone), um ihre Königin vor einer unerwünschten Heirat zu bewahren. Auf der Reise nach Stuhlweißenburg klaute und versteckte die Kottanerin also die ungarische Krone vor dem Kronanwärter König Wladislaw I. von Polen, so dass der erst 12 Wochen alte Sohn von Elisabeth (Ladislaus) in Stuhlweißenburg zum ungarischen König gekrönt werden konnte. Es heißt, zur Belohnung für ihre Dienste habe die Kottanerin dieses Haus (Kurrentgasse/Ecke Steindlgasse) erhalten. Allerdings gibts auch eine Grundbucheintragung, derzufolge ihr das Haus als Ersatz für eine uneinbringliche Geldforderung gerichtlich zugesprochen worden ist.
Die Kottanerin hat ihre Abenteuerfahrt als königliche Kammerfrau unter dem Titel "Die Denkwiirdigkeiten der Helene Kottanerin" herausgeben, die Schrift gilt als die ältesten Frauenmemoiren in deutscher Sprache (sind übrigens überaus vergnüglich zu lesen!)
Das "Haus zur goldenen Schlange", Steindlgasse Nr.6, gehörte also im 15.Jhdt. der Kronen-Diebin Helene Kottaner 
------------------------------ "Ein kluges Weib in seinem dunklen Drang ist sich des rechten Weges wohl bewusst" (Irmtraud Morgner)
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harry
Administrator
Registriert: April 2005 Wohnort: Klosterneuburg bei Wien Beiträge: 6,395
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Mo Februar 25, 2008 2:11pm
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Danke für die amüsante Story, so wird Geschichte lebendig!
Zehn Punkte für diesen Kommentar 
------------------------------ Harry
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