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Foto Details
floriaro



Erfahrener Benutzer

Registriert: November 2006
Wohnort: Wien
Beiträge: 258
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In Pieberschlag bei Windhaag im OÖ - Mühlviertel steht diese eindrucksvolle Granituhr. Geschätzte 10t schwer - davon ca. 5,5t - durch etwa 0,25 Liter Wasser bewegte Masse.
Das Antriebsprinzip ist 'watscheneinfach' man muß eigentlich nur daraufkommen. Am linken Rad ist ein Becher und ein Gegengewicht angebracht. Durch das Gewicht wird das Rad nach oben gedreht und der Becher öffnet ein Ventil und das Wasser läuft in das Gefäß. Bei einer bestimmten Menge bekommt nun das Rad über den Becher 'Übergewicht' und dreht sich nach unten wobei ein Mitnehmer ein Zahnrad weitertreibt, welches über ein Schneckenrad ein weiteres Zahnrad am 'Zeigerstein' (rechts) bewegt. Durch die Abwärtsbewegung wird der Becher wieder entleert und das Rad bewegt sich wieder nach oben, wo der Becher wieder Wasser aufnimmt.
Dies geschieht etwa 4x pro Minute. Jedes der beiden Räder hat einen Durchmesser von ca. 1,5 Meter. Das Wasser wird über einer Pumpe in einen Vorratsbehälter (oberhalb des PKW's) gepumpt wo es über ein Ventil vom Becher aufgenommen wird. Durch die Abwärtsbewegung des Bechers wird das Ventil wieder geschlossen und der Behälter füllt sich wieder.
· Datum: Mo Juni 18, 2007 · Aufrufe: 8471
· Dateigröße: 79.8Kb, 89.3Kb · Abmessungen: 640 x 480 ·
Zusätzliche Infos
Wertung: ********** 10.00
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: granituhr pieberschlag windhaag mühlviertel technik

Autor
Thema  
floriaro

Erfahrener Benutzer

Registriert: November 2006
Wohnort: Wien
Beiträge: 258
Mo Juni 18, 2007 10:36am

Wer Interesse an mehr Detailfotos dazu hat findet diese hier

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mystisches im Waldviertel
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SAGEN.at
Administrator

Registriert: April 2005
Wohnort: Innsbruck
Beiträge: 12,326
Mo Juni 18, 2007 11:06am Wertung: 10.00 

Sehr beeindruckende Dokumentation!
Vom technischen Prinzip her finde ich das Uhrwerk dennoch zu störungsanfällig.

Wolfgang (SAGEN.at)
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floriaro

Erfahrener Benutzer

Registriert: November 2006
Wohnort: Wien
Beiträge: 258
Mo Juni 18, 2007 6:24pm

Dafür funktioniert die Uhr wetterunabhängiger als das ca. 500 Meter entfernte Wettershuttle welches ja auf Regen angewiesen ist um sich fortzubewegen.

Außerdem finde ich die Idee einfach genial, mit einem 1/4 Liter Wasser diese Massen zu bewegen. Laut Eigendefinition in einem Prospekt der Region soll es sich bei dieser Konstruktion um die größte mechanische Uhr Europas handeln. Die Gesamthöhe der Konstruktion beim (rechten) 'Zeigerrad' beträgt etwa 2,5 Meter - absolut sehenswert - sollte man sich versehentlich in diese Gegend verirren muß man sich das auf jeden Fall ansehen.



lg floriaro

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