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Gefangennahme Andreas Hofer
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TeresaMaria



Erfahrener Benutzer

Registriert: Juli 2012
Wohnort: Graz, Steiermark
Beiträge: 14,849
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Gefangennahme von Andreas Hofer

Danach wurde er nach Mantua in das Militärgefängnis Porta Molina gebracht,das Hauptquartier des für den südlichen Teil Tirols zuständigen französischen Vizekönigs von Italien, Eugène Beauharnais.
Dieser wollte Hofers Leben zunächst verschonen, der französische Kaiser Napoleon ordnete jedoch die unverzügliche Aburteilung und Exekution Hofers an. Das daraufhin zusammengetretene französische Kriegsgericht – sein Pflichtverteidiger, der jüdische Advokat Jakob Bassevi aus Mantua mühte sich vergeblich um seine Verschonung – verhängte nach kurzer Gerichtsverhandlung am 19. Februar 1810 das bereits diktierte Todesurteil über Andreas Hofer. Dieses wurde am folgenden Tag von einem Erschießungskommando vollstreckt. Nach Verlesung des Todesurteils krachten die Schüsse und Hofer fiel auf die Knie, eine zweite Salve traf sein Gesicht und er brach zusammen, lebte aber noch. Daraufhin trat der Luxemburger Michel Eiffes an ihn heran und gab ihm den Gnadenschuss, indem er ihm in die linke Schläfe schoss.

Hofers letzte Worte sollen „Franzl, Franzl, das verdank ich dir!“ gewesen sein. Es wird aber auch berichtet, Hofer habe, nachdem die erste Exekutionssalve ihn nur verletzt hatte, ausgerufen: „Ach, wie schießt ihr schlecht!“
Für den Ursprung dieses Gerüchts, das die Kampfkraft der eigenen Tiroler Schützen hervorhebt, gibt es keinerlei historische Belege; allerdings sind diese Worte auch Teil des Andreas-Hofer-Lieds (Tiroler Landeshymne).

Quelle:wikipedia
· Datum: Mi August 16, 2017 · Aufrufe: 820
· Dateigröße: 67.7Kb, 583.2Kb · Abmessungen: 1600 x 1294 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Gefangennahme Andreas Hofer



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