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Aussicht auf die alte Kirche von Güntersberge im Harz.
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Foto Details
Cornelius Fabius



Erfahrener Benutzer

Registriert: Mai 2013
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 1,203
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alte Kirche St. Martin.

Aufnahmen aus dem Jahre 2014.

Güntersberge ist ein Ortsteil der Stadt Harzgerode im Landkreis und Mittelgebirge Harz. Seit dem 4. April 2001 ist Güntersberge Staatlich anerkannter Erholungsort. Bis zur Eingemeindung am 1. August 2009 war Güntersberge eine eigenständige Stadt.

Güntersberge liegt im oberen Selketal direkt an der B 242. Nordwestlich des Ortes liegt im Selketal die frühneuzeitliche Wüstung Selkenfelde. Durch den Ort führt der Selketalstieg, von dem hier der Bode-Selke-Stieg abzweigt. Neben der eigentlichen Ortslage Güntersberge gehören noch die Ansiedlungen Friedrichshöhe und Bärenrode zum Ortsteil. Am westlichen Ortseingang befindet sich der Bergsee, ein ehemaliger Mühlteich, der die Selke anstaut. Mit seiner Wasserfläche von etwa 8 ha wird der Teich zum Baden und Rudern genutzt.

Etwas südwestlich des Ortes befindet sich der Katzsohlteich, der den größtenteils in der Gemarkung Güntersberge gelegenen Katzsohlbach aufstaut, welcher ein Zufluss des Bergsees ist. Nördlich von Güntersberge fließt der Limbach, der in der Ortslage im Brauteich aufgestaut wird und linksseitig in die Selke mündet. In der Gemarkung fließen mehrere weitere kleine Bäche – teils in winzigen, meist namenlosen Stauteichen aufgestaut. Der größte hiervon ist der etwa 1,5 km westlich vom Ort gelegene Ellerteich – mit einer Dammlänge von 60 Meter und 50 ar Fläche. Westlich des Ortsteils Friedrichshöhe fließt der Steigerbach, der größtenteils auf der Gemarkung Güntersberge fließt, jedoch knapp außerhalb der Gemarkung in die Selke mündet. Der Ortsteil Bärenrode liegt im Quellgebiet des Steinfurtbachs, der in der Gemarkung Güntersberge nahe Bärenrode erstmals im 55 ar großen Bärenröder Teich aufgestaut wird. Kurz vor der Mündung wird der Bach erneut, im weit größeren Elbingstalteich, aufgestaut.

Güntersberge wird oft als kleines, unscheinbares Landstädtchen, das erst Mitte des 16. Jh. Stadtrecht erhielt bezeichnet. Anderen Quellen zufolge war Güntersberge bereits erstmals 1492 als Stadt erwähnt worden. Manche Menschen beziehen sich allerdings wahrscheinlich auf das Jahr 1539, als Güntersberge das große Privileg zuerkannt bekam. Ein Jahr zuvor und dann nochmals 1540, 1630 und 1707 suchten verheerende Brände die Stadt heim. Immer wieder wurde um Güntersberge Bergbau betrieben, niemals jedoch so bedeutsam wie in Straßberg oder Neudorf.
Geschichtlich belegt sind auf dem Kohlberg südlich des Bergsees bereits für das 11. Jh. Burg und Siedlung - mit 3,1 ha eine der bedeutendsten befestigten Anlagen des Harzes in jener Zeit. Auf steinernen Fundamenten standen Holzhäuser, die mit Schiefer aus Thüringen gedeckt waren. Die unter der Güntersburg verlaufende "Hohe Straße" war bereits im Mittelalter eine wichtige Handelsstraße zwischen den Reichsstädten Quedlinburg und Nordhausen, in die zudem "vor dem Gunthersberghe" im "Alden Torp" der nicht minder bedeutende "Ostharzweg" einmündete. 1179 erstmals urkundlich erwähnt, war Güntersberge wie Harzgerode ursprünglich anhaltisches Reichslehen. Die Besitzansprüche an Güntersberge wurden aber seit dem 14. Jh. vielfach verpfändet.

Entsprechende Ansprüche auf Harzgerode und Güntersberge tauschte Graf HEINRICH VON HOHNSTEIN am 8. Januar 1413 an die Landgrafen von Thüringen, die Wettiner, gegen Heldrungen und Wiehe ein. 1437 überließen die Landgrafen Harzgerode und Güntersberge für 1.000 Rheinische Gulden zunächst den Grafen von Schwarzburg. Und obwohl die Fürsten von Anhalt am 1. Juli 1475 vom Kaiser das Recht zur Einlösung ihrer verpfändeten Reichslehen zugesprochen bekamen, hielten die Wettiner ihre ursprünglichen Pfandrechte aufrecht. 1491 zog sich Graf GÜNTHER XXXIV. VON SCHWARZBURG-SONDERSHAUSEN gegen Zahlung von 1.000 Goldgulden an die Wettiner aus dem Pachtverhältnis zurück. Kurfürst FRIEDRICH III. VON SACHSEN übergab im selben Jahr die anhaltischen Besitzungen Harzgerode und Güntersberge an die Stolberger Grafen. Sie mussten dafür 4.000 Rheinische Gulden Pfand hinterlegen. Erst 1497 war es dann Graf WALDEMAR VON ANHALT, dem es gelang, gegenüber den Wettinern das Pfand zu kündigen. Er löste es jedoch zunächst nicht ein, weil ihm die finanzkräftigen Stolberger Grafen Kredit gewährten. Noch 45 Jahre vergingen bis schließlich die Anhalter Fürsten Harzgerode und Güntersberge auslösten. Die feierliche Rückgabe der Pfandschaft erfolgte am 23. April 1536 in den Rathäusern von Harzgerode und Güntersberge.

Im anhaltischen Teilungsvertrag von 1603 gelangte Güntersberge an Anhalt-Bernburg. Von 1635 bis 1709 war es Teil des selbständigen Fürstentums Anhalt-Harzgerode.
· Datum: Di Juni 6, 2017 · Aufrufe: 349
· Dateigröße: 104.2Kb, 632.6Kb · Abmessungen: 1800 x 1347 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: ********** 10.00
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Aussicht auf die alte Kirche von Güntersberge im Harz.

Autor
Thema  
Elfie

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Mi Juni 7, 2017 4:58pm Wertung: 10.00 

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