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Cornelius Fabius



Erfahrener Benutzer

Registriert: Mai 2013
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 1,221
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zwei mythologische Wesen in Gestalt zweier Menschen (Götter) in inniger Zuneigung. die zwei größten Wandgemälde stellten Szenen aus der Ilias, dem Heldenepos des Homer über den Trojanischen Krieg dar.
das rechte (nördliche), heute im Pompejanum schlechter erhaltene Wandbild zeigte, wie Odysseus den jungen Achilles trotz seiner Verkleidung unter den Töchtern des Königs Lykomedes auf Skyros ausfindig macht. Die Meeresgöttin Thetis hatte ihren Sohn Achilles in Frauenkleidern gesteckt, um zu verhindern, dass er mit in den Trojanischen Krieg ziehen und jung sterben müsste. Der listige Odysseus ließ jedoch überraschend eine Kriegstrompete blasen, bei deren Klang zwar die Mädchen flohen, der jugendliche Held jedoch die Waffen ergriff und so entdeckt wurde ( zu sehen ist noch sein Griff nach Schwert und Schild).

Von dem gegenüberliegenden Gemälde war in Pompeji selbst nur mehr ein Fragment erhalten geblieben. Diese Szene, die darstellte, wie die Göttin Athena den wütendenn Achilles daran hindert, im Streit um die schöne Sklavin Chryseis mit gezücktem Schwert gegen König Agamemnon vorzugehen, wurde deshalb im Pompejanum nach einem Entwurf Ludwig Schwanthalers als rekonstruierte Gesamtversion wiedergegeben. Die beiden Wandbilder wurden bei der jüngsten Restaurierung ab 1989 gereinigt und gefestigt. Fehlstellen sind nun lediglich in der Grundfarbe eingetönt; bei dem zweiten Bild, sofern Umrisse noch klar erkennbar waren, auch durch Punktretuschen wieder geschlossen.

Bis zu den Kriegszerstörungen scheinen die beiden Hauptbilder noch weit gehend unverändert erhalten gewesen zu sein, während alle anderen figürlichen Darstellungen schon 1903 und 1914 von Adalbert Hock übergangen oder ganz neu gemalt wurden.
In diesen durch gemalte Architekturteile gegliederten Wandbereichen sind jetzt Fehlstellen durch eingefärbten Putz ergänzt, um wieder eine geschlossene Erscheinung zu erreichen.

Der mit reicher Ornamentik gestaltete, in neun Felder unterteilte Mosaikfußboden und die beiden Schwellen mit Mäandermuster mussten etwa zu einem Drittel erneuert werden. In zwei Bodenfelder sind noch ausgezeichnet erhaltene figürliche Mosaikbilder aus der Erbauungszeit eingesetzt, beide mit F : Pampillonia F : (ecit) bezeichnet, also Werke eines italienischen Künstlers.

Links ist eine Vestalin (Priesterin) mit einer Statuette der Minerva, der Göttin der Weisheit, dargestellt, rechts Apollo, der Gott der schönen Künste, mit seiner Lyra.
· Datum: So Mai 7, 2017 · Aufrufe: 285
· Dateigröße: 48.4Kb, 225.5Kb · Abmessungen: 720 x 960 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Ausschnitt aus dem linken blauen Farbfeld



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