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Ala, der offene Seitenraum.
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Foto Details
Cornelius Fabius



Erfahrener Benutzer

Registriert: Mai 2013
Wohnort: Hamburg
Beiträge: 1,221
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Ala, offener Seitenraum des Atriums. (Frühere Bezeichnung „Lararium“)
Dieser offene Halbraum ist wie eine Nische des Atriums angelegt. Im Haus des Castor und Pollux in Pompeji befand sich in einer Rückwand der Zugang zu einem großen Peristyl (Säulengang um einen Innenhof). Dieser Säulengang, wie überhaupt die ganze rechte Haushälfte des über längere Zeit hin gewachsenen und erweiterten antiken Vorbilds, wurde jedoch im Pompejanum zugunsten größerer Klarheit und Symmetrie des Grundrisses nicht nachgebildet. So dient die Ala hier lediglich als Vorraum für die beiden seitlich anschließenden Cubiculum (Schlaf-oder auch Totenzimmer genannt).
Die verlorenen Wand-und Deckenmalereien des 1944/45 zerstörten Raumes mussten vollständig rekonstruiert werden, ebenso der Mosaikfußboden mit dem Flechtbandmuster. Die überwältigende Wandbemalung zeigt hier besonders reichhaltige, perspektivisch gesehene Scheinarchitekturen, die in mehreren Etagen von filigranen Stängelsäulchen gestützt werden. In die beiden großen roten Putzfenster der Rückwand sind jetzt erneut zwei Götterfiguren eingesetzt, die der Maler Christoph Friedrich Nilson (1811-1879) einst – wie die Serie im Atrium – nach Vorbildern aus dem Hause des Castor und Pollux malte: Saturn mit über dem Kopf gezogener Toga und seiner Sichel als Gottheit der Zeit, sowie Hygieia, die Göttin der Gesundheit, mit einer Schlange, die von einem Tablett mit Früchten ein Ei nimmt. In der von exotischen Vögeln und Phantasiewesen bevölkerten Abschlusszone darüber flankieren den Pfau in der Mitte zwei schwebende Bacchantinnen aus der Begleiterschar des Weingottes. Im Zentrum der flaschen Decke ist eine Chimäre dargestellt.
· Datum: So Mai 7, 2017 · Aufrufe: 375
· Dateigröße: 43.8Kb, 161.7Kb · Abmessungen: 960 x 686 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Ala, der offene Seitenraum.



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