SAGEN.at  FORUM  


  Home · Suchen · Registrieren  

Statistiken
Registrierte Benutzer 2,495
Fotos 63,728
Kommentare 56,424
Aufrufe 458,855,228
Belegter Speicherplatz 18,185.5Mb

« Oktober 2020
SoMo DiMi DoFr Sa
    123
45678910
11121314151617
18192021222324
25262728293031

Zufallsfotos
Biberspuren_Donauinsel_01.jpg
Natur und Technik
harry

[ Wien - Ansichten aus Wien ]
Hundeklo_Wien.JPG
Hundeklo in Wien an
pHValue

[ Stadtmöbel, Landschaftsmöbel ]
Florian_K27_05_R.jpg
Sankt Florian
harry

[ Hausverzierungen, Ornamente ]
smaragd_20_05_06.jpg
Ein Smaragd
baru

[ Die Kleinen groß ]
Klingel_-_Glocke_-T_rklopfer_030.jpg
Türklopfer Klingel G
Joa

[ Benutzer Galerien ]
markthalle3.jpg
Markt vor dem Palazz
klarad

[ Ernährung ]
· mehr ·

 
Home » Themenübersicht » Themen » Kunstgeschichte » Stifte, Klöster, Kreuzgänge, Einsiedeleien Photo Options
St_Anna_025.jpg
Heiligenkreuz_002.jpg
Basilika_Klein_Mariazell_072_1.jpg
Rohrbacherkogel_039.jpg

Zurück   Diashow   Weiter

Basilika_Klein_Mariazell_072_1
Der Sündenfall
Klicken für kleinere Ansicht

Zurück   Diashow   Weiter


Foto Details
Joa



Erfahrener Benutzer

Registriert: April 2011
Wohnort: Wien
Beiträge: 10,280
Alle Fotos dieses Benutzers anzeigen
Ausschnitt aus dem Vierungsfresko an der Decke der Basilika Klein Mariazell, die ich heute besucht habe und die absolut sehenswert ist!


Die Stiftskirche in Klein-Mariazell zählt heute zu den barocken Kostbarkeiten Österreichs.

Die Legende erzählt, dass die beiden Brüder Heinrich und Rapoto von Schwarzenburg-Nöstach nach dem Tod ihres Vaters sich über die Aufteilung des Erbes nicht einigen konnten. Als sie schließlich nach Spannungen, Streit und Zwietracht wieder zusammenfanden, beschlossen sie, ein Kloster zu gründen.

Diese Gründung war mit Komplikationen verbunden, denn Heinrich und Rapoto waren die letzten ihres Geschlechts, ohne leiblichen Erben, so dass der Babenberger Markgraf Leopold III. Anspruch auf ihr Erbe hatte. Gegen die Klostergründung hatte er nichts einzuwenden, obwohl das Kloster dann vermutlich auf deinem anderen Platz als dem von den beiden Brüdern vorgesehenen Ort errichte wurde. Nach dem Tod von Leopold III. gerieten auch dessen Söhne Adalbert und Leopold wegen der Nachfolge in Streit.

Auf Betreiben von Papst Innozenz II. fand aber eine öffentliche Versöhnung statt, an der auch die Brüder Heinrich und Rapoto von Schwarzenburg-Nöstach teilnahmen. So stand am Anfang der Stiftung des Klosters Klein-Mariazell eine zweifache Versöhnung: die der Brüder untereinander und die mit der markgräflichen Familie.

Im Laufe der geschichtlichen Entwicklung lösten Zerstörungen und Wiederaufbau, bedeutende und weniger bedeutende Äbte, Blütezeiten und geistliche Abstürze einander ab.

Die größte Zerstörung des Klosters verursachten aber nicht die Türken und nicht Brand und Verwüstungen, sie ist vielmehr 1964 - 1967 durch Abbruch des gesamten Komplexes südlich der Stiftskirche entstanden. Diese Gebäude aus dem 12. bis 17 Jahrhundert waren dadurch, dass jahrzehntelang nichts mehr repariert worden war, nur noch abbruchreif. Kirche, Kreuzgang und ein Teil der Prälatur blieben erhalten.

Da aber die Kirche, die gesamte Inneneinrichtung samt den Fresken durch Feuchtigkeit schwer in Mitleidenschaft gezogen war, entschloss man sich 1994 zu einer Generalsanierung, die nicht nur das Gebäude, Fresken und Altäre, sondern auch die gesamte Inneneinrichtung einbezog. Die beiden an der West- und Nordwand befindlichen Portale weisen einen beachtlichen gestalterischen Aufwand auf, der auf Bedeutung und Rang dieser Kirche hinweist. Beide sind um 1250 entstanden.

Die Faszination beim Betreten des Kirchenraumes geht vor allem von den Fresken von Johann Wenzel Bergl aus. Zu Bergls Werk gehören auch die Bilder der 4 Seitenaltäre im Querschiff. Sie sind dem hl. Benedikt, der hl. Barbara, der hl. Scholastika und dem Apostel Thomas geweiht. Unter dem Presbyterium wurde eine neue Krypta errichtet und ein kleiner Teil der Ausgrabungen zugänglich gemacht. Darüber hinaus wurden über den Mauern der alten Prälatur und des Kreuzgangs neue moderne Räume geschaffen, darunter ein großer Saal, der von einer netzartigen Holzkonstruktion überspannt wird, mit verglasten Wänden, die den Raum durchlichten und hinaus zu Natur öffnen - Symbol für die offene Kirche. Vom Kreuzgang her sieht man eine kühne, gelungene Kombination von Romanik und modernster Architektur. Mittelalter und Gegenwart sind in einer genialen Symbiose vereint. Quelle

· Datum: Mi August 3, 2016 · Aufrufe: 1054
· Dateigröße: 50.1Kb, 193.8Kb · Abmessungen: 1000 x 674 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: ********** 10.00
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Sündenfall Basilika Klein Mariazell Niederösterreich Wanderung

Autor
Thema  
Elfie

Erfahrener Benutzer

Registriert: Juni 2009
Beiträge: 23,991
Do August 4, 2016 9:43am Wertung: 10.00 

So hab ich das noch nie gesehen, liegt wohl an der Architektur, dass sie unterm Apfelbaum sitzen!
Dieser Benutzer ist offline
Klicken Sie hier um das Profil des Benutzers zu sehen Klicken Sie hier um dem Benutzer eine private Nachricht zu senden Alle Beiträge dieses Benutzers anzeigen Die Galerie des Benutzers besuchen  
Joa

Erfahrener Benutzer

Registriert: April 2011
Wohnort: Wien
Beiträge: 10,280
Do August 4, 2016 10:54am

Und ich habe sie noch nie am Apfelbaum sitzend gesehen!
Dieser Benutzer ist offline
Klicken Sie hier um das Profil des Benutzers zu sehen Klicken Sie hier um dem Benutzer eine private Nachricht zu senden Visit Joa's homepage! Alle Beiträge dieses Benutzers anzeigen Die Galerie des Benutzers besuchen  
harry
Erfahrener Benutzer

Registriert: April 2005
Wohnort: Klosterneuburg, Bezirk Tulln
Beiträge: 11,618
Do August 4, 2016 11:00pm

Adam ist interessant dargestellt: Er getraut sich nicht das Böse anzusehen und zeigt die gehörnte Hand. - Den Apfel nimmt er dennoch im vollen Bewusstsein des Bösen: Die Erbsünde.



@Joa: Hier sitzen sie tatsächlich AM Apfelbaum.

------------------------------
Harry
Dieser Benutzer ist offline
Klicken Sie hier um das Profil des Benutzers zu sehen Klicken Sie hier um dem Benutzer eine private Nachricht zu senden Alle Beiträge dieses Benutzers anzeigen Die Galerie des Benutzers besuchen  
Joa

Erfahrener Benutzer

Registriert: April 2011
Wohnort: Wien
Beiträge: 10,280
Fr August 5, 2016 7:52am

Naja, ich war etwas schlampig und hätte wohl doch auf Elfies unterm Apfelbaum, mit auf dem Apfelbaum antworten sollen, obwohl am manchmal auch in dem Sinn verstanden wird, aber bei einem ehemaligen Lehrer geht dann so etwas natürlich nicht durch!
Dieser Benutzer ist offline
Klicken Sie hier um das Profil des Benutzers zu sehen Klicken Sie hier um dem Benutzer eine private Nachricht zu senden Visit Joa's homepage! Alle Beiträge dieses Benutzers anzeigen Die Galerie des Benutzers besuchen  



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 14:16 Uhr.


©2000 - 2020 www.SAGEN.at