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Elfie



Erfahrener Benutzer

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mit Gasthaus „Goldene Krone“. Rechts das Schloss.
Scheibbs ist eine Stadtgemeinde und Bezirkshauptstadt im gleichnamigen Bezirk Scheibbs in der niederösterreichischen Eisenwurzen im Mostviertel, wurde erstmals im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt und ist seit 1850 Scheibbs Bezirksstadt.

Eine Sage erzählt, "Wie Scheibbs zu seinem Namen kam"
Jolanthe Haßlwander - Sagen aus dem Ötscherland
Denk dir nur, die schöne, alte Stadt Scheibbs, der bedeutendste Ort im blumenreichen, waldumkränzten Erlauftal, hat vor Jahrhunderten, wenn man der Frau Sage glauben will, ganz anders geheißen. Da führte sie den Namen „Unterdenbergen“, und diese Bezeichnung war treffend gewählt; denn Scheibbs ist ja wirklich rundum von ansehnlichen Hügel- und Bergland eingeschlossen, das den Ort freundlich zu bewachen scheint.
Nun hatten die Bewohner von Unterdenbergen den weit und breit beliebten Brauch, alljährlich auf einem Wiesengrund im Burgerhofwald ein fröhliches Volksfest abzuhalten. Da gab es allerhand Spiele und Belustigungen für jung und alt und für die Männer eine eigene Schießstätte; es wurde geschmaust und getrunken, getanzt und musiziert. Auf dieses vergnügliche Sommerfest freuten sich die Leute von Unterdenbergen das ganze übrige Jahr!
Nun geschah es einmal, dass der alte Wassermann, der seit undenklichen Zeiten einsam unter den felsigen Ufern der Erlauf lebte, am Festtag das Lachen und Lärmen vom Burgerhof bis in sein Versteck hinein hörte. Da überkam ihn die Lust, selbst zu sehen, auf welche Weise sich denn das Menschenvolk so prächtig unterhielt. Er stieg also aus dem Wasser, umgürtete sich mit einer breiten, wellenblauen Schärpe und nahm das Geschenk einer Donaunixe, eine blanke Silberscheibe, mit auf den Weg, um vielleicht bei den munteren Spielen mittun zu können.
Die ganze ungewohnte Wanderung durch den steilen Bergwald fiel dem Wassermann sehr beschwerlich. Endlich aber hatte er die Festwiese doch erreicht, verbarg sich da hinter dichtem Gebüsch und sah eine Weile dem lauten Treiben der vielen Menschen zu.
„Alles recht und schön!“ dachte der Wassermann, als er eine Zeitlang den verschiedenen Spielen und Wettkämpfen zugeschaut hatte. „Aber eine so feine, glatte Scheibe wie ich haben die guten Leutchen eben doch nicht!“ Und da kam ihm plötzlich der Einfall: „Wenn ich die ihnen schenken würde?“ Gedacht – getan! Und schon schritt der Wassermann aus dem schützenden Laubwerk hervor mitten unter die festliche Menge.
Im Nu wurde es auf dem ganzen Wiesengrund totenstill. Ängstlich und doch neugierig starrten alle auf die seltsame Erscheinung. Der Wassermann aber ließ erst die Silberscheibe im Sonnenlicht blinken, und dann warf er sie mit Schwung über den Waldboden, daß sie weit dahinrollte. Dazu rief er auffordernd: „Scheibts!“
Doch ehe die Leute noch wussten, was sie sagen oder tun sollten, war er auch schon wieder im Dunkel der Bäume verschwunden.
Du wirst begreifen, dass man von diesem einzigartigen Burgerhoffest noch nach vielen Jahren redete. Denn solch ein Besuch war noch nicht dagewesen und kam auch nie wieder!
Aber seit damals, so sagt man, nannte sich der aufblühende Ort nicht mehr Unterdenbergen, sondern Scheibbs.
König Ferdinand I. verlieh ihm 1537 ein schönes, sinnreiches Wappen. In seinem längsgeteilten zweifarbigen Schild sind drei Scheiben zu sehen. Den Schild krönt ein Ritterhelm, und über ihm erhebt sich ein blaugegürteter, nackter, bärtiger Mann, der in der rechten Hand eine Silberscheibe hält. Dieses Wappen führt die Stadt Scheibbs heute noch!
Du siehst: der Besuch des Wassermannes beim Burgerhoffest blieb unvergessen!
Quelle
· Datum: Do Februar 18, 2016 · Aufrufe: 936
· Dateigröße: 43.0Kb, 251.3Kb · Abmessungen: 1200 x 739 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: ********** 10.00
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Gasthaus „Goldene Krone“, Scheibbs, Niederösterreich

Autor
Thema  
SAGEN.at
Administrator

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Beiträge: 28,863
Fr Februar 19, 2016 10:28pm Wertung: 10.00 

Sehr beeindruckend!

Wolfgang (SAGEN.at)
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