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Foto Details
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claru
Erfahrener Benutzer
Registriert: April 2005 Wohnort: Saskatchewan, Canada Beiträge: 1,926

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die tusks, stoßzahn-bögen, sind das wahrzeichen der hafenstadt mombasa. nach nairobi ist mombasa die zweitgrößte stadt kenias mit dem wichtigsten hafen ostafrikas. der handel mit elfenbein ist im übrigen schon seit geraumer zeit verboten!
in mombasa suchen sich nicht die touristInnen die stadtführer aus, sondern umgekehrt!  eine stadtführung mit einem einheimischen führer ist nicht nur erschwinglich, sondern äußerst interessant und empfehlenswert - der führer hält durch seine präsenz sämtliche straßenverkäuferInnen fern und führt seine touristInnen sicher und informativ durch das gassengewirr der altstadt samt arabischem viertel, durch märkte, in geschäfte, zu kirchen, moscheen und tempeln, zum alten hafen und fort jesus etc.
der piaggio ape vor dem stoßzahn rechts außen ist ein dreiradliges taxi für drei personen - nicht nur für italienische enge gassen gut geeignet!
© claudia ruppitsch, 23.02.2007
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· Datum: Mo März 12, 2007 · Aufrufe: 10546 · Dateigröße: 96.7Kb, 362.9Kb · Abmessungen: 700 x 525 ·
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Zusätzliche Infos
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Wertung:          10.00
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Schlüsselwörter: mombasa kenia tusks wahrzeichen
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Autor
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SAGEN.at
Administrator
Registriert: April 2005 Wohnort: Innsbruck Beiträge: 12,326
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Mo März 12, 2007 4:00pm
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Wertung: 10.00
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Wenn Ethnologen Urlaub machen, noch dazu in Afrika (wie Nigel Barley...) dann verspricht das gute ethnologische Berichte!
Wolfgang (SAGEN.at)
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iulius
Erfahrener Benutzer
Registriert: Juni 2006 Wohnort: Innsbruck Beiträge: 593
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claru
Erfahrener Benutzer
Registriert: April 2005 Wohnort: Saskatchewan, Canada Beiträge: 1,926
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der vergleich mit dem anthropologen nigel barley ist schmeichelhaft. allerdings haben wir nicht wie er einen zweijährigen wissenschaftlichen feldaufenthalt in kamerun geplant, sondern kurzentschlossen einen zweiwöchigen all-inklusive-last-minute-badeurlaub-in-kenia via internet und telefon gebucht. unsere vorbereitung bestand im kauf eines schmalen reiseführers und einigen internetrecherchen. unsere erlebnisse basierten dann auf ausflügen, die wir nie über die offizielle reiseleitung gebucht, sondern immer mit einheimischen durchgeführt haben. kontakte zu den einheimischen, die am öffentlichen strand und über hotelangestellte entstanden, fielen uns leicht - die kenianer* waren freundlich, lebensfroh und zugänglich. von der kriminalität, die angeblich hoch ist in kenia, haben wir nichts gespürt, auch nicht bei nächtlichen strandspaziergängen, vor denen touristInnen eigentlich gewarnt werden. zum einen waren wir zu viert, zum anderen kommt es wohl auch auf das eigene touristische verhalten an und kriminalität ist ein globales phänomen. nach dem bisher ungeklärten mord an einer studentin in innsbruck letztes jahr wurden die innsbrucker frauen (und nur die frauen) via radio von einem polizeisprecher gewarnt, nachts ohne begleitung leichtfertig (!) durch die stadt zu schlendern bzw. zu radeln!
* die kenianerinnen waren generell sehr zurückhaltend und reserviert - kein wunder, hatten sie doch bis vor wenigen jahren weder privates noch öffentliches mitspracherecht! ein kenianer erzählte uns, dass die gleichberechtigung unter den geschlechtern erst vor ungefähr fünf jahren eingesetzt hat. damals sei eine delegation frauen zu einem weltfrauengipfel in china? gereist, sie seien mit einer art frauenrechts-charta zurückgekehrt und hätten diese dem präsidenten vorgelegt und würden seither massiv für ihre rechte kämpfen. diese entwicklung hat auch das ende des polygamen patriarchats eingeleitet (die polygamie war anscheinend in allen religionen erlaubt) - wie uns der kenianer lachend erklärte, müsste mann heute schon eine frau ohne schulbildung finden, die mittlerweile durchwegs gebildeten frauen würden jede polygame beziehung verweigern. seither dürfen (!) frauen durchwegs auch einer erwerbsarbeit außer haus nachgehen und sogar im haus ihre meinung sagen!!! es lebe die frauenbewegung!
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iulius
Erfahrener Benutzer
Registriert: Juni 2006 Wohnort: Innsbruck Beiträge: 593
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Mhhhhhh!
Wohin wird das noch führen!!!!!!
Aber ehrlich gesagt, die Gleichberechtigung hätte schon viel früher vollzogen werden müssen!!!
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