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Goldenes Dachl - abgebrannt
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Foto Details
Berit (SAGEN.at)


Erfahrener Benutzer

Registriert: Juli 2005
Beiträge: 2,406
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Zur aktuellen Diskussion auf orf.at http://tirol.orf.at/stories/162117/

Zum Glück ist das Goldene Dachl in Innsbruck gestern Abend (3. Dezember 2007) nicht abgebrannt, es ist das Wahrzeichen von der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck! Die Diskussion um die kunsthistorische Bedeutung erübrigt sich, da das kunsthistorische Juwel von Innsbruck die Hofkirche, auch Schwarzmanderkirche genannt, ist.

Die Aufnahme stammt vom 16. Dezember und zeigt das morgendliche Treiben in der Altstadt in der Christkindlmarktzeit.

© Berit Mrugalska, Dezember 2006
· Datum: Do Januar 4, 2007 · Aufrufe: 9774
· Dateigröße: 111.2Kb, 198.8Kb · Abmessungen: 600 x 800 ·
Zusätzliche Infos
Wertung: ********* 9.00
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Wahrzeichen, Innsbruck, Tirol, Altstadt, christkindlmarkt

Autor
Thema  
SAGEN.at
Administrator

Registriert: April 2005
Wohnort: Innsbruck
Beiträge: 12,326
Do Januar 4, 2007 4:56pm Wertung: 9.00 

Das "Goldene Dachl" scheint aus meiner Sicht insofern auch kunsthistorisch bedeutend, als es den Aufbruch in die Neuzeit symbolisiert.
Auch wenn 99,99% aller Betrachter glauben, das "Goldene Dachl" hätte etwas mit dem Mittelalter zu tun, dann stimmt das trotzdem nicht, weil es eben ein neuzeitliches Werk ist.
Aber es sieht ganz nett aus.

Wolfgang (SAGEN.at)
Dieser Benutzer ist offline
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Berit (SAGEN.at)
Erfahrener Benutzer

Registriert: Juli 2005
Beiträge: 2,406
Do Januar 4, 2007 8:00pm


Zitat:







... weil es eben ein neuzeitliches Werk ist.


Das ist keine wirklich Begründung! Außerdem sehe ich das Goldene Dachl als ein spätgotisches Werk an und nicht als ein Werk der Renaissance. Aber du kannst uns ja gerne erläutern was an diesem Prunkerker so sehr der "Neuzeit" entspricht.



lg Berit
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SAGEN.at
Administrator

Registriert: April 2005
Wohnort: Innsbruck
Beiträge: 12,326
Do Januar 4, 2007 9:18pm

Nach dem aktuellsten Buch zum "Goldenen Dachl" (Das Goldene Dachl in Innsbruck, Morscher/Großmann 2004) stammt dasselbe aus der Neuzeit, also um 1503. Da war schon lange Amerika entdeckt, das Stiegl-Bier gebraut und die Ritter längst den Blechrüstungen entschloffen.

Die Maler sahen offenkundig in der etwas abgelegen Region noch eine Gelegenheit, altertümliche Motive anzubringen. Vermutlich war es zu dieser Zeit noch eher selten üblich, Indianer, Eskimos oder Elefanten zu malen.
Doch auch diese Motive gibt es in der Region:
http://www.sagen.at/fotos/showphoto....771/si/Elefant

Wolfgang (SAGEN.at)
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Sellerie
Erfahrener Benutzer

Registriert: Juni 2006
Beiträge: 129
Do Januar 4, 2007 11:15pm

Wenn man Euch so zuhört könnte man glauben, es gäbe eine Lösung zu der Frage ob mittelalterlich oder neuzeitlich. Dazu sind schon viele Bücher geschrieben worden. Und genau da liegt m.E. der Reiz des Bauwerks: Es lässt sich eben nicht zu ordnen, weil es gerade an der Schwelle steht
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