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Home » Mitglied » baru » Pinzgauer Sagen - Tuschzeichnungen von Norbert Mühlbacher Photo Options
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Norbert Mühlbacher - der Künstler
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baru



Erfahrener Benutzer

Registriert: April 2005
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Beiträge: 3,183
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aus
http://www.museumsverein.at/cms/file...OHNE_klein.pdf
Ein „sagenhafter“ Zeichner
Norbert Mühlbacher wird 85
Er gehört zur Gilde der „Fantasten“ und hat sich schon lange – etwas verbittert –
aus dem Ausstellungsbetrieb zurückgezogen. Es ist höchste Zeit, sich an den
am 19. April 1929 in Saalfelden geborenen Künstler zu erinnern.
Von Nikolaus Schaffer

Gerade in der heutigen Zeit, wo die Kunstwelt mehr denn je sinnlos den großen Namen hinterherläuft,
tut man gut daran, Vernachlässigtes und Abgelegenes aufzustöbern. Denn dort kann man sich noch
sicher sein, nichts Gemachtes und Gepushtes vorzufinden, naturbelassene Kunstgewächse sozusagen.
Einer dieser Geheimtipps lebt in Unken, heißt Norbert Mühlbacher und war von Beruf Zöllner. Mit seinem berühmten französischen Berufskollegen Henri Rousseau hat er eines gemeinsam: die Unbefangenheit des Schaffens, das ausschließlich seinen ureigenen Antrieben folgte.
Mühlbacher ist ausschließlich Zeichner und als solcher von seltener Originalität. Es sprudelt nur so heraus aus ihm, seine fantastischen Eingebungen fließen fast von selbst auf das Papier. Als Mühlbacher noch ausgestellt hat, in den siebziger und achtziger Jahren, hat man ihn häufig mit Kubin in Verbindung gebracht, was nur oberflächlich zutrifft.
Mühlbachers Vorstellungswelt ist freundlicher und gutmütiger, nicht selten verschmitzt, doch hat sie durchaus eine starke Schlagseite nach dem Ungeheuerlichen, Grausigen, Monströsen hin. Seine üppige Fantasie wurzelt in der Pinzgauer Sagenwelt, die von den merkwürdigsten Gestalten bevölkert ist, sie treibt aber nach vielen Richtungen aus. Die Blätter sind zum Bersten gefüllt mit Skurrilitäten und Wunderlichkeiten, unterhaltsam zu betrachten und gleichzeitig poetisch und hintersinnig.
Mühlbacher liebt das Ausspinnen von tausend wimmelnden Einzelheiten. Er mutet seiner Feder die
feinsten Windungen und Verästelungen zu, die an orientalische Ziselierungskünste erinnern.
Immer ist er auch ein bisschen barock verschnörkelt, bei aller peniblen Ziseliertheit hat sein Strich stets Schwung. Die luftigen Kringel, die er hervorzaubert, machen jederzeit bewusst, dass es körperlose Traumund Fantasiegespinste sind, die den Betrachter nicht alptraumhaft belasten, die aber auch mehr als nur harmlose Spielerei sind.
Mühlbacher wird am 19. April fünfundachtzig.
Wenigstens e i n Salzburger Museum ist so gescheit, diesen Anlass wahrzunehmen.
Im Heimatmuseum Bramberg Wilhelmgut sind vom 11. April bis 9. Juni Kostproben von Mühlbachers fabulierender Zeichenkunst zu sehen, die im Lauf der Jahrzehnte auf weit über tausend Blätter angewachsen ist. Leider blüht sie noch im Verborgenen.
· Datum: Di April 15, 2014 · Aufrufe: 1981
· Dateigröße: 29.5Kb, 134.9Kb · Abmessungen: 1500 x 1125 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: ********** 10.00
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Zeichnung, Pinzgauer Sagen, Norbert Mühlbacher

Autor
Thema  
Elfie

Erfahrener Benutzer

Registriert: Juni 2009
Beiträge: 23,991
Mi April 16, 2014 8:41am Wertung: 10.00 

Danke - ich wollte gleich am Anfang fragen, wer dieser Künstler Mühlbacher ist!

Sein Stil ist wirklich einzigartig mit starkem Ausdruck.
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