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Herzerlfresser von Kindberg
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TeresaMaria



Erfahrener Benutzer

Registriert: Juli 2012
Wohnort: Graz, Steiermark
Beiträge: 14,849
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Themenecke Vampirismus und Kriminalität.

Als Herzenfresser hat der sechsfache Mörder Paul Reininger aus Kindberg Kriminalgeschichte geschrieben.

Ein Marterl und eine Wegbezeichnung erinnern an das Grauen vor über 200 Jahren. Fünf Frauen und ein kleines Mädchen wurden von einem Knecht aus Kindberg auf grausame Weise ermordet. Paul Reininger (30) war besessen von einem alten Aberglauben und felsenfest davon überzeugt, dass er unsichtbar wird und beim Kartenspiel Glück hat, wenn er die Herzen von sieben Jungfrauen isst.

Dienstmagd verschwand. Am 15. Jänner 1786 verschwand auf dem Heimweg zur Möstlmühle die Dienstmagd Magdalena Angerer. Es war ein Sonntag. Die junge Frau hatte in der Kindberger Kirche den Gottesdienst besucht. Mit ihrem Bräutigam kehrte sie danach in einem Wirtshaus ein, ehe sie sich - mit dem Brautkranz in einer Schachtel - auf dem Heimweg machte. Danach wurde die Frau nicht mehr gesehen. Man konnte sich ihr Verschwinden so kurz vor ihrer Hochzeit nicht erklären.

Nach zwei Wochen entdeckt. Über zwei Wochen vergingen, dann machte ein Bauer die schreckliche Entdeckung. Am Lichtmesstag fiel ihm auf einer Weide lautes Raabengeschrei auf. Er hielt Nachschau und fand den verstümmelten Leichnam der verschwundenen Magd.

Hinweise. Fünf Wochen später lieferten zwei Bauern den entscheidenden Hinweis, der zur Aufklärung einer Mordserie führen sollte. Paul Reininger, ein Knecht und Kartenspieler, sei der Mörder, zeigten sie bei Gericht an. Reininger habe am Tag, an dem Magdalena Angerer verschwand, in einem Gasthaus sehr viel getrunken und sein ganzes Geld verspielt. Außerdem war er am selben Tag an jener Stelle gesehen worden, wo später die Tote gefunden wurde.

Untersuchung. Das Gericht ließ die Habseligkeiten des Beschuldigten untersuchen. In seiner Truhe fand man die blutigen Kleider der ermordeten Braut, ihren Kranz und die Hälfte eines kleinen menschlichen Herzens.

Weitere Morde. Der Knecht gestand nicht nur diese grausame Tat, sondern noch weitere fünf Morde. Bereits am Fronleichnamstag 1779 erstach er in einem Wald eine Dienstmagd, drei Jahre später, 1782, erwürgte er nach einer Tanzunterhaltung ein "Badstubenweib". Am Frohnleichnamstag desselben Jahres war er stark betrunken, als er auf dem Heimweg auf die siebenjährige Elisabeth Leitner stieß. Er erstach sie, schnitt ihr das Herz aus dem Leib und aß es zur Hälfte auf. Der Rest lag Jahre später noch in seiner Truhe.

1783. Am Leonhardstag 1783 lockte er laut Gerichtsakten "eine unbekannte Weibsperson in den Wald und ermordete sie ihres Geldes willen". Wenige Tage später ermordete er die 17-jährige Barbara Lammer.

Lebenslange Haft. Reininger wurde zum Tod am Galgen verurteilt, von Kaiser Joseph II. aber zu lebenslanger Haft begnadigt. Als er am 12. August 1786 in das Grazer Schlossberggefängnis eingeliefert wurde, fanden sich hunderte Schaulustige ein. Am 11. November 1786 starb der Kanibale von Kindberg. Der gruselige Kriminalfall ist aber heute noch Gesprächsstoff.

Quelle:http://www.kleinezeitung.at/steierma...03483/index.do
· Datum: Mo Februar 24, 2014 · Aufrufe: 2073
· Dateigröße: 56.4Kb, 282.4Kb · Abmessungen: 999 x 1500 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: ********** 10.00
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Herzerlfresser von Kindberg

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Thema  
Elfie

Erfahrener Benutzer

Registriert: Juni 2009
Beiträge: 23,991
Mo Februar 24, 2014 9:53pm Wertung: 10.00 

Schreckliche Geschichte. Die lebenslange Haft hat grad noch mal 3 Monate gedauert.
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TeresaMaria

Erfahrener Benutzer

Registriert: Juli 2012
Wohnort: Graz, Steiermark
Beiträge: 14,849
Di Februar 25, 2014 4:29am

Ich glaube, er ist dann im Schlossberggefängnis gestorben aufgrund der Schläge/Misshandlungen eines anderen Gefangenen oder des Aufsehers. Bin mir aber nicht sicher, wer es war.
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