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Elfie



Erfahrener Benutzer

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im Waldviertel, Niederösterreich
Mit der Nennung von „wêr" („Wehr" und „zoun" („Zaun" in einer Urkunde aus 1292 ist die Existenz einer Stadtbefestigung seit dem 13. Jahrhundert gesichert. Die innere Mauer vor allem der Zeit nach 1300 zuordnet. Die Äußere (heute nur in Teilen erhaltene) entstand im 15. Jahrhundert im Zusammenhang mit dem Hussiteneinfallen.
Im Nordwesten folgt die Mauer, ehemals durch zwei Bollwerke verstärkt, dem Steilabfall zur Lainsitz. Im Südwesten erhielt sie (um 1426) einen aufwendigen Zwinger mit fünf eingebauten Rundtürmen. Die Grundmauern des südlichsten Rundturmes umschließen den Rest eines 1494 genannten Mauerturms (Kleu berturm), der seit dem 19. Jahrhundert eine einfache Aussichts-warte trägt.
Der ehemalige „Falsche Turm" - nahe der Stadtpfarrkirche - trägt nach einer hier 1771-90 bezeugten Gusshütte den Namen „Glockengießerei". Durchbrochen wurde der Mauerverlauf von zwei Stadttoren und einem Durchlass im Bereich des Burgvorhofes.
Gräben und Zwinger im Osten wurden seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert aufgelassen, die Zwingermauern großteils abge¬tragen und auf dem eingeebneten Terrain Gärten angelegt. Eine 1832 gepflanzte Allee (Promenade) folgt heute über weite Strecken dem Mauerverlauf.
Quelle: Infotafel
· Datum: Mo Dezember 2, 2013 · Aufrufe: 2712
· Dateigröße: 66.1Kb, 541.9Kb · Abmessungen: 1500 x 1125 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Stadtmauer, Schloss Weitra, Waldviertel, Niederösterreich



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