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Wandelnde Geige
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Foto Details
Joa



Erfahrener Benutzer

Registriert: April 2011
Wohnort: Wien
Beiträge: 9,920
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Im Tiergarten Schönbrunn haben sie ein neues faszinierendes Insekt im Schreckenhaus. Heute gesehen und aufgenommen.

Die Wandelnde Geige (Gongylus gongylodes) zählt zu den Fangschrecken (Mantodea) und sieht wie ein zerfressenes, dürres Blatt aus.
Ihren deutschen Namen hat sie von ihrem Aussehen, das insgesamt wie eine Geige wirkt. Das Hinterteil ist breit und flach. Der vordere Teil des Thorax ist extrem dünn und lang und wirkt wie ein stielartiger Hals, der sich kurz vor dem Kopf zu einer Diamantform verbreitert, an der die Fangbeine ansetzen. Ihre Körperfarbe ist beige, braun bis hin zu schwarz. Männchen erreichen eine Größe von 7–8 cm, Weibchen werden mit 8–9 cm etwas größer. Die Weibchen haben fadenförmige Fühler, während die der Männchen gefiedert sind.

Alle sechs Beine haben blattähnliche Auswüchse. Die Vorderbeine der Wandelnden Geige sind zu stark bedornten Fangbeinen umgestaltet. Die Hüftglieder sind stark verlängert und einfach geformt. Die Fangschere selbst besteht aus Oberschenkel (Femur) und Schiene (Tibia). Der Oberschenkel ist länger als das Hüftglied und trägt an der Außenseite sieben, an der Innenseite der Schere bis zu dreißig Dornen, wobei sich immer eine lange mit drei kurzen abwechselt. Damit zählt sie zu den beiden Mantodeaarten mit den meisten Dornen am Schenkel. Quelle
· Datum: So August 25, 2013 · Aufrufe: 8000
· Dateigröße: 92.1Kb, 391.2Kb · Abmessungen: 1000 x 734 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: ********** 10.00
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Insekt Wandelnde Geige Tiergarten-Schönbrunn Haus der Schrecken

Autor
Thema  
dahnoon

Erfahrener Benutzer

Registriert: Mai 2013
Wohnort: 1030 Wien
Beiträge: 666
So August 25, 2013 2:06pm Wertung: 10.00 



------------------------------
Mit freundlichem Gruß, Susanne
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mina

Erfahrener Benutzer

Registriert: Juni 2005
Wohnort: Steiermark
Beiträge: 2,294
So August 25, 2013 2:14pm Wertung: 10.00 

die natur brint schon geniales zustande!
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Joa

Erfahrener Benutzer

Registriert: April 2011
Wohnort: Wien
Beiträge: 9,920
So August 25, 2013 2:35pm

Stimmt!
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TeresaMaria

Erfahrener Benutzer

Registriert: Juli 2012
Wohnort: Graz, Steiermark
Beiträge: 14,846
So August 25, 2013 6:43pm Wertung: 10.00 

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SAGEN.at
Administrator

Registriert: April 2005
Wohnort: Innsbruck
Beiträge: 25,059
So August 25, 2013 9:22pm Wertung: 10.00 

Das ist ja ein erstaunliches Tier!

Kann dieses Insekt auch fliegen?

Hoffentlich entkommt kein Pärchen dem Tiergarten Schönbrunn! Eine Verbreitung dieser Tiere in Österreich würde ich nämlich ähnlich skeptisch sehen wie jegliche Aktivität von Monsanto in Europa.

Noch eine Frage: die Abteilung, wo dieses Tier in Österreich lebt heißt tatsächlich "Schreckenhaus"?

Wolfgang (SAGEN.at)
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Elfie

Erfahrener Benutzer

Registriert: Juni 2009
Beiträge: 23,791
So August 25, 2013 10:14pm Wertung: 10.00 

Hallelujah, Viecherln gibts - phantastisch. Ja, es gibt eine Gattung der Schrecken (Heu-, Fang-, Stab- ...).
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Joa

Erfahrener Benutzer

Registriert: April 2011
Wohnort: Wien
Beiträge: 9,920
Mo August 26, 2013 1:18am

Kann dieses Insekt auch fliegen?

Das glaube ich nicht.

Noch eine Frage: die Abteilung, wo dieses Tier in Österreich lebt heißt tatsächlich "Schreckenhaus"?

Genau genommen "Haus der Schrecken" oder Insektarium!

Wandelnde Blätter, Totenkopfschaben und die schwersten Insekten der Welt: Im "Haus der Schrecken" werden die seltsamsten Heuschrecken und ihre skurrilen Verwandten präsentiert. Auf 120 Quadratmeter leben in insgesamt 14 Terrarien viele spannende Arten wie die Grünen Riesengespenstschrecken, die mit einem Gewicht von 50 Gramm die schwersten Insekten der Welt sind. Diese Tiergruppe erweckt bei jedem Menschen Emotionen: sei es nun Interesse oder Abscheu.

Viele Heuschrecken wie etwa die Schaumschrecke, die Harlekinschrecke oder die Regenbogenschrecke zeigen eine enorme Farbenvielfalt. Stabschrecken und Wandelnde Blätter sind Meister der Tarnung. Das Wort "-schreck" leitet sich übrigens vom althochdeutschen Ausdruck "skrekon" ab und bedeutet übersetzt "springen". Das "Haus der Schrecken" wurde 2005 eröffnet und ist nur durch eine finanzielle Zuwendung von dem Auslandsösterreicher Dr. Anton Schindler möglich gewesen, der diese Anlage im Gedenken an seine Frau Valerie H. Schindler mit einer großzügigen Spende unterstützt hat. Quelle
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EyP3

Erfahrener Benutzer

Registriert: Februar 2012
Wohnort: Graz
Beiträge: 3,004
Di September 3, 2013 8:57pm Wertung: 10.00 

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