SAGEN.at  FORUM  


  Home · Suchen · Registrieren  

Statistiken
Registrierte Benutzer 2,473
Fotos 62,989
Kommentare 55,968
Aufrufe 454,567,445
Belegter Speicherplatz 17,938.8Mb

« Juli 2020
SoMo DiMi DoFr Sa
   1234
567891011
12131415161718
19202122232425
262728293031 

Zufallsfotos
IMG_7565.JPG
Friedensreich Hunder
TeresaMaria

[ Graz - Ansichten aus Graz, Steiermark ]
Grundhof_in_Welschensteinach_002.JPG
Grundhof in Welschen
Georg

[ Schwarzwald ]
Mannersdorf_Kalkofen_15.jpg
Kalkofen Mannersdorf
harry

[ Industriearchitektur, Urban Exploration ]
IMG_14541_51_61_easyHDR.jpg
Unglück
stanze

[ Alpen, Berge, Bergkultur ]
NSG_Pischelsdorfer_Wiesen_068.jpg
Sumpf-Gladiole
Joa

[ Benutzer Galerien ]
Bauernhaus_Innsbruck_Land.jpg
Bauernhaus Reith bei
SAGEN.at

[ Vintage Tyrol - Vintage Tirol ]
· mehr ·

 
Home » Themenübersicht » Themen » Volksreligiosität » Sepulkralkultur Photo Options
mehr
IMG_3855.JPG
IMG_3838.JPG
IMG_3851.JPG
IMG_3871.JPG
grein_8_.JPG
mehr

Zurück   Diashow   Weiter

Dom- und St. Magnifriedhof, Braunschweig
(Klicken Sie auf das Bild für eine größere Ansicht)

Zurück   Diashow   Weiter


Foto Details
TeresaMaria



Erfahrener Benutzer

Registriert: Juli 2012
Beiträge: 14,865
Alle Fotos dieses Benutzers anzeigen
Der Magni-Friedhof in Braunschweig ist ein bedeutender historischer Friedhof. Er besteht aus zwei Friedhöfen, dem Dom- und dem Magnifriedhof, die sich auf einem Gelände befinden. Die Friedhöfe werden nicht mehr unterschiedlich benannt, sondern von den Braunschweigern als Magni-Friedhof bezeichnet.

Auf dem Magnifriedhof befinden sich Grabmale unterschiedlicher Stilepochen, wie des Klassizismus und der Spätromantik.
Vielfältig sind die verwendeten Natursteine. Das Lessinggrabmal besteht beispielsweise aus Saubsdorfer Marmor aus der ehemaligen deutschen Provinz Schlesien. Eine Reihe von Grabsteinen, wie das von Eschenburg, wurden aus heimischem Sandstein aus Lutter am Barenberge geschlagen, der sehr häufig in Braunschweig noch an Bauwerken zu finden ist. Der hellgelbe heimische Elmkalkstein ist dagegen relativ selten auf dem Magni-Friedhof vertreten. Aus Granit ist zum Beispiel das Grabmal von Selenka; Voigtländers Grabplatte ist aus Marmor. Auffällig sind auch zwei außergewöhnliche Grabmale: eines in Form einer sehr spitz zulaufenden Pyramide (steht in der Nähe des Grabes von Lessing) und eines mit einem eisernen Würfel auf einem Naturstein.
Auf beiden Friedhöfen ruhen bedeutende Bürger der Geschichte Deutschlands und Braunschweigs sowie weitere Braunschweiger Bürger.

Der Magnifriedhof an der Gerstäckerstraße diente drei Gemeinden Braunschweigs: Magni, St. Leonhard und der Domgemeinde mit dem Friedhof des Grauen Hofes, auf dem die Hofbeamten mit ihren Familien bestattet wurden. Ab dem Jahre 1755 begann die Verlegung der Kirchhöfe vor die Tore der Stadt. Damit entstanden der Domfriedhof und St. Magnifriedhof im 18. Jahrhundert als Begräbnisstätte für die Bewohner des Grauen Hofes, des St. Blasiusstifts und der St. Magni-Gemeinde. Bemerkenswert ist, dass die Grabstelle Lessings zu Beginn des 19. Jahrhundert in Braunschweig als verschollen galt. Dieses Grab fand 1833 der Historiker Carl Schiller, der erste Direktor des Städtischen Museums Braunschweigs, wieder. Mit Eröffnung des Braunschweiger Hauptfriedhofs wurde der St. Magnifriedhof 1887 für Begräbnisse geschlossen. Ende der 1950er Jahre bettete man die Gräber der Verlegerfamilien Campe, Vieweg und Westermann auf den Magnifriedhof um.
Erdbestattungen sind heute (2008) nur auf dem Domfriedhof möglich. Eigentümer des Friedhofs sind die Stiftung Domkirche St. Blasius und die St. Magni-Gemeinde.
Die Kapelle, die sich auf dem Domfriedhof befindet, dient als griechisch-orthodoxe Kirche.

Quelle:wikipedia
· Datum: Do Juni 20, 2013 · Aufrufe: 1389
· Dateigröße: 71.4Kb, 374.7Kb · Abmessungen: 1500 x 1125 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Dom- und St. Magnifriedhof, Braunschweig



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 17:17 Uhr.


©2000 - 2020 www.SAGEN.at