SAGEN.at  FORUM  


  Home · Suchen · Registrieren  

Statistiken
Registrierte Benutzer 2,420
Fotos 61,491
Kommentare 55,239
Aufrufe 444,257,650
Belegter Speicherplatz 17,429.1Mb

« Oktober 2019
SoMo DiMi DoFr Sa
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  

Zufallsfotos
Drache-2.jpg
Drache
peter

[ Benutzer Galerien ]
Innsbruck_1928_R.jpg
Innsbruck 1928
harry

[ Historische Ansichtskarten Innsbruck ]
St-Oswald_8_.JPG
Hl. Oswald
Elfie

[ Skulpturen, Bildhauerei ]
Restauration_Franz_Marsoner_Innsbruck.jpg
Restauration Franz M
SAGEN.at

[ Historische Ansichtskarten Innsbruck ]
ILA_2010_23_.JPG
Transportflugzeug US
Dresdner

[ Flugzeuge ]
06236064-1.jpg
Rote Strauchrosen -
EyP3

[ Pflanzen ]
· mehr ·

 
Home » Mitglied » TeresaMaria » Tucherschloss in Nürnberg, Deutschland Photo Options
mehr
DSCN0858.JPG
DSCN0905.JPG
DSCN0852.JPG
DSCN0954.JPG
DSCN0825.JPG
mehr

Zurück   Diashow   Weiter

DSCN0852
Innenraum Tucherschloss Nürnberg
Klicken für kleinere Ansicht

Zurück   Diashow   Weiter


Foto Details
TeresaMaria



Erfahrener Benutzer

Registriert: Juli 2012
Wohnort: Graz, Steiermark
Beiträge: 14,849
Alle Fotos dieses Benutzers anzeigen
Das Tucherschloss ist ein Museum in der Hirschelgasse 9/11 im Stadtteil St. Sebald der Nürnberger Altstadt. Das Tucherschloss wurde als Stadtschloss der Nürnberger Patrizierfamilie Tucher errichtet. Das Schloss wurde unter Lorenz (II.) Tucher zwischen 1533 und 1544 erbaut. Wahrscheinlich geht der Bauplan auf Paulus Beheim zurück, der ihn in Anlehnung an französische Renaissanceschlösser entworfen hatte. Das Gebäude ist ein dreigeschossiger Bau aus Sandsteinquadern mit zur Gasse geschlossener Front. Im ersten Geschoss befindet sich zur Gasse hin ein kleiner Chor mit einer Sandsteinbrüstung, an der der ein Relief des Sündenfalls angebracht ist. Der Eingang von der Hofseite weist zwei Bögen mit einer toskanischen Säule in der Mitte auf. Im Erdgeschoss befindet sich eine Halle mit einem spätgotischen Netzrippengewölbe.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage 1945 stark zerstört. Vom Hauptbau blieben lediglich die westliche Hoffassade bis zum zweiten Obergeschoss mit großen Teilen des Treppenturms, die Straßenfassade mit dem Sandsteinchörlein sowie die Erdgeschossgewölbe weitgehend erhalten. Dagegen waren die Nebengebäude fast völlig zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte 1967-69, dabei wurden die Nebengebäude in etwas veränderter Form wiedererrichtet.
Das Tucherschloss ist heute Museum, gehört aber immer noch zum Besitz eines Nürnberger Zweiges der Freiherrlichen Familie Tucher von Simmelsdorf. Das Museum wird zu gleichen Teilen vom Freistaat Bayern und der Stadt Nürnberg betreut. Gezeigt werden Exponate zur Geschichte der Familie Tucher.
Neben wertvollen Möbeln und Tapisserien zeigt das Museum das berühmte, eigens in Limoges emaillierte Tuchersche Gießgeschirr und einen silbernen Doppelpokal von Wenzel Jamnitzer sowie ein Porträt von Hans VI. Tucher, gemalt von Albrecht Dürers Lehrmeister Michael Wolgemut.
In den Nebengebäuden ist der Verwaltungssitz der Museen der Stadt Nürnberg untergebracht.
Im Garten des Tucherschlosses wurde der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Hirsvogelsaal bis zum Jahr 2000 neu errichtet. Die Innenausstattung wurde von Peter Flötner mit seinen für Nürnberg damals ungewöhnlichen Renaissanceelementen italienischer Herkunft gestaltet. Das großflächige Deckengemälde mit dem "Sturz des Phaeton", wurde von Dürer-Schüler Georg Pencz auf 20 Leinwände gemalt.
Quelle: wikipedia
· Datum: Do April 18, 2013 · Aufrufe: 1538
· Dateigröße: 49.7Kb, 230.4Kb · Abmessungen: 1500 x 1125 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Innenraum Tucherschloss Nürnberg



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 02:30 Uhr.


©2000 - 2019 www.SAGEN.at