SAGEN.at  FORUM  


  Home · Suchen · Registrieren  

Statistiken
Registrierte Benutzer 2,270
Fotos 56,894
Kommentare 52,062
Aufrufe 411,629,665
Belegter Speicherplatz 15,697.5Mb

« September 2017
SoMo DiMi DoFr Sa
     12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930

Zufallsfotos
DSC03344.JPG
Fledermäuse
Hubert Tscholl

[ Tiere ]
Schachblume.JPG
Die Schachblume
far.a

[ Natur ]
baumlawine.JPG
Der Zauber einer Bau
baru

[ Bäume ]
P6050084.JPG
Heilig-Geist-Kirchho
Cornelius Fabius

[ Sepulkralkultur ]
Schlacht_Innsbruck_1809.jpg
Schlacht in Innsbruc
SAGEN.at

[ Zirkus und Kleinkunst ]
feindliche_Brueder.jpg
Die feindlichen Brüd
SAGEN.at

[ Historische Stiche ]
· mehr ·

 
Home » Mitglied » TeresaMaria » Tucherschloss in Nürnberg, Deutschland Photo Options
mehr
DSCN0896.JPG
DSCN0898.JPG
DSCN0900.JPG
DSCN0908.JPG
DSCN0909.JPG
mehr

Zurück   Diashow   Weiter

Tucherschloss Nürnberg
(Klicken Sie auf das Bild für eine größere Ansicht)

Zurück   Diashow   Weiter


Foto Details
TeresaMaria



Erfahrener Benutzer

Registriert: Juli 2012
Wohnort: Graz, Steiermark
Beiträge: 14,846
Alle Fotos dieses Benutzers anzeigen
Das Tucherschloss ist ein Museum in der Hirschelgasse 9/11 im Stadtteil St. Sebald der Nürnberger Altstadt. Das Tucherschloss wurde als Stadtschloss der Nürnberger Patrizierfamilie Tucher errichtet. Das Schloss wurde unter Lorenz (II.) Tucher zwischen 1533 und 1544 erbaut. Wahrscheinlich geht der Bauplan auf Paulus Beheim zurück, der ihn in Anlehnung an französische Renaissanceschlösser entworfen hatte. Das Gebäude ist ein dreigeschossiger Bau aus Sandsteinquadern mit zur Gasse geschlossener Front. Im ersten Geschoss befindet sich zur Gasse hin ein kleiner Chor mit einer Sandsteinbrüstung, an der der ein Relief des Sündenfalls angebracht ist. Der Eingang von der Hofseite weist zwei Bögen mit einer toskanischen Säule in der Mitte auf. Im Erdgeschoss befindet sich eine Halle mit einem spätgotischen Netzrippengewölbe.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage 1945 stark zerstört. Vom Hauptbau blieben lediglich die westliche Hoffassade bis zum zweiten Obergeschoss mit großen Teilen des Treppenturms, die Straßenfassade mit dem Sandsteinchörlein sowie die Erdgeschossgewölbe weitgehend erhalten. Dagegen waren die Nebengebäude fast völlig zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte 1967-69, dabei wurden die Nebengebäude in etwas veränderter Form wiedererrichtet.
Das Tucherschloss ist heute Museum, gehört aber immer noch zum Besitz eines Nürnberger Zweiges der Freiherrlichen Familie Tucher von Simmelsdorf. Das Museum wird zu gleichen Teilen vom Freistaat Bayern und der Stadt Nürnberg betreut. Gezeigt werden Exponate zur Geschichte der Familie Tucher.
Neben wertvollen Möbeln und Tapisserien zeigt das Museum das berühmte, eigens in Limoges emaillierte Tuchersche Gießgeschirr und einen silbernen Doppelpokal von Wenzel Jamnitzer sowie ein Porträt von Hans VI. Tucher, gemalt von Albrecht Dürers Lehrmeister Michael Wolgemut.
In den Nebengebäuden ist der Verwaltungssitz der Museen der Stadt Nürnberg untergebracht.
Im Garten des Tucherschlosses wurde der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Hirsvogelsaal bis zum Jahr 2000 neu errichtet. Die Innenausstattung wurde von Peter Flötner mit seinen für Nürnberg damals ungewöhnlichen Renaissanceelementen italienischer Herkunft gestaltet. Das großflächige Deckengemälde mit dem "Sturz des Phaeton", wurde von Dürer-Schüler Georg Pencz auf 20 Leinwände gemalt.
Quelle: wikipedia
· Datum: Do April 18, 2013 · Aufrufe: 1129
· Dateigröße: 46.6Kb, 260.7Kb · Abmessungen: 1500 x 1125 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Tucherschloss Nürnberg



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 03:20 Uhr.


©2000 - 2017 www.SAGEN.at