SAGEN.at  FORUM  


  Home · Suchen · Registrieren  

Statistiken
Registrierte Benutzer 2,559
Fotos 65,012
Kommentare 57,824
Aufrufe 481,169,175
Belegter Speicherplatz 18,703.1Mb

« Juni 2021
SoMo DiMi DoFr Sa
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
27282930   

Zufallsfotos
comp_IMG_1001.jpg
comp_IMG_1001
mina

[ Wasser div. ]
ksstraeger.JPG
Miniaturpark kleine
Dresdner

[ Miniaturparks und Modelle ]
dreipass.jpg
Dreipass
Berit (SAGEN.at)

[ Kunstgeschichte ]
Bahnhof_Brenner_Fahrkarten.jpg
Bahnhof Brenner Fahr
SAGEN.at

[ Brennerbahn, Wipptal, Eisacktal, Südtirol ]
Glocknerstr_12_.jpg
Großglocknerstraße 1
Gerd

[ Historische Ansichtskarten ]
Spitz_Donau_1960er.jpg
Spitz (Wachau), 1960
SAGEN.at

[ Städte und Stadtteilporträts ]
· mehr ·

 
Home » Mitglied » TeresaMaria » Tucherschloss in Nürnberg, Deutschland Photo Options
mehr
DSCN0912.JPG
DSCN0926.JPG
DSCN0925.JPG
DSCN0923.JPG
DSCN0920.JPG
mehr

Zurück   Diashow   Weiter

Innenhof, Tucherschloss Nürnberg
(Klicken Sie auf das Bild für eine größere Ansicht)

Zurück   Diashow   Weiter


Foto Details
TeresaMaria



Erfahrener Benutzer

Registriert: Juli 2012
Beiträge: 15,148
Alle Fotos dieses Benutzers anzeigen
Das Tucherschloss ist ein Museum in der Hirschelgasse 9/11 im Stadtteil St. Sebald der Nürnberger Altstadt. Das Tucherschloss wurde als Stadtschloss der Nürnberger Patrizierfamilie Tucher errichtet. Das Schloss wurde unter Lorenz (II.) Tucher zwischen 1533 und 1544 erbaut. Wahrscheinlich geht der Bauplan auf Paulus Beheim zurück, der ihn in Anlehnung an französische Renaissanceschlösser entworfen hatte. Das Gebäude ist ein dreigeschossiger Bau aus Sandsteinquadern mit zur Gasse geschlossener Front. Im ersten Geschoss befindet sich zur Gasse hin ein kleiner Chor mit einer Sandsteinbrüstung, an der der ein Relief des Sündenfalls angebracht ist. Der Eingang von der Hofseite weist zwei Bögen mit einer toskanischen Säule in der Mitte auf. Im Erdgeschoss befindet sich eine Halle mit einem spätgotischen Netzrippengewölbe.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage 1945 stark zerstört. Vom Hauptbau blieben lediglich die westliche Hoffassade bis zum zweiten Obergeschoss mit großen Teilen des Treppenturms, die Straßenfassade mit dem Sandsteinchörlein sowie die Erdgeschossgewölbe weitgehend erhalten. Dagegen waren die Nebengebäude fast völlig zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte 1967-69, dabei wurden die Nebengebäude in etwas veränderter Form wiedererrichtet.
Das Tucherschloss ist heute Museum, gehört aber immer noch zum Besitz eines Nürnberger Zweiges der Freiherrlichen Familie Tucher von Simmelsdorf. Das Museum wird zu gleichen Teilen vom Freistaat Bayern und der Stadt Nürnberg betreut. Gezeigt werden Exponate zur Geschichte der Familie Tucher.
Neben wertvollen Möbeln und Tapisserien zeigt das Museum das berühmte, eigens in Limoges emaillierte Tuchersche Gießgeschirr und einen silbernen Doppelpokal von Wenzel Jamnitzer sowie ein Porträt von Hans VI. Tucher, gemalt von Albrecht Dürers Lehrmeister Michael Wolgemut.
In den Nebengebäuden ist der Verwaltungssitz der Museen der Stadt Nürnberg untergebracht.
Im Garten des Tucherschlosses wurde der im Zweiten Weltkrieg zerstörte Hirsvogelsaal bis zum Jahr 2000 neu errichtet. Die Innenausstattung wurde von Peter Flötner mit seinen für Nürnberg damals ungewöhnlichen Renaissanceelementen italienischer Herkunft gestaltet. Das großflächige Deckengemälde mit dem "Sturz des Phaeton", wurde von Dürer-Schüler Georg Pencz auf 20 Leinwände gemalt.
Quelle: wikipedia
· Datum: Do April 18, 2013 · Aufrufe: 1760
· Dateigröße: 64.3Kb, 338.5Kb · Abmessungen: 1500 x 1125 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Innenhof, Tucherschloss Nürnberg



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 01:13 Uhr.


©2000 - 2021 www.SAGEN.at