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TeresaMaria



Erfahrener Benutzer

Registriert: Juli 2012
Wohnort: Graz, Steiermark
Beiträge: 14,846
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Aus der Wartburggeschichte ist die Gründung eines Hospitals im Nahbereich des Elisabethbrunnens überliefert. Die Landgräfin Elisabeth von Thüringen, die durch ihre Barmherzigkeit, Milde und Fürsorge für die Armen und Kranken berühmt war, veranlasste, dass dieses Gebäude direkt unterhalb der Quelle angelegt werden konnte. Somit konnten die hier eintreffenden Personen sofort gereinigt und versorgt werden.

Auf der relativ ebenen Quellmulde, innerhalb des felsigen und von Bewuchs fast freien Areals stand nach den Annalen von um 1225 Elisabeths Hospital. Das als „großes Haus“ bezeichnete Gebäude soll der Unterkunft von 28 Kranken gedient haben. Bei der jüngsten Grabung erschlossen sich tatsächlich die Mauerzüge eines einzelnen Gebäudes aus dem 13. Jahrhundert. Mit etwa 8,00 m Breite und 10,35 m Länge lässt sich das Mauergeviert als massiver Unterbau eines Fachwerkhauses deuten. Das zweischalige, hammergerechte Handquadermauerwerk in Kalkmörtel besaß auf der Hangseite noch eine Höhe bis zu 1,40 m. Der ummauerte Raum hatte eine Öffnung nach Süden und diente offensichtlich als Souterraingeschoß. Auf seinen Außenseiten erhielten sich bis zu drei Lagen des 0,70 m starken aufgehenden Mauerwerks. Nach Grabungsbefunden besaß das darauf stehende Fachwerkgebäude eine Lehmausfachung und ein Dach mit Holzschindeln.

Quelle: Hilmar Schwarz: Der Elisabethplan unterhalb der Wartburg. In: Wartburg-Stiftung (Hrsg.): Wartburg-Jahrbuch. 1995, Gotha Druck Wechmar, Eisenach 1996, S. 59-90.
Gerd Bergmann, Eisenacher Geschichtsverein (Hrsg.): Ältere Geschichte Eisenachs. Von den Anfängen bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts. Kröner, Eisenach 1994, S. 60, 135–137.
· Datum: Fr Juli 27, 2012 · Aufrufe: 2190
· Dateigröße: 89.3Kb, 486.8Kb · Abmessungen: 1500 x 1125 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Elisabethhospital_bei_der_Wartburg



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