SAGEN.at  FORUM  


  Home · Suchen · Registrieren  

Statistiken
Registrierte Benutzer 2,565
Fotos 65,185
Kommentare 58,073
Aufrufe 485,031,068
Belegter Speicherplatz 18,776.2Mb

« August 2021
SoMo DiMi DoFr Sa
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031    

Zufallsfotos
gk_-_cadria_-altar.JPG
Altar auf dem Monte
baru

[ Gipfelkreuze ]
zeitnehmen.jpg
Sich Zeit nehmen
Berit (SAGEN.at)

[ Kulturlandschaft und Flurdenkmäler ]
2019-04-06-0007_korr.jpg
Höhlenkrippe
peter

[ Krippen ]
fenster_9_.jpg
Fenster mit Balken
baru

[ Fenster ]
DSC01167.JPG
Dohle
pHValue

[ Tiere ]
IMG_6840_Kopie.jpg
Landesfestumzug 2009
Lody

[ Landesfestumzug Tirol 2009 ]
· mehr ·

 
Home » Themenübersicht » Themen » Technik » Kraftwerke Photo Options
mehr
Rapid_Trocken_Feuerloescher.jpg
Ruetzkraftwerk_10.jpg
Ruetzkraftwerk_9.jpg
Ruetzkraftwerk_8.jpg
Ruetzkraftwerk_7.jpg
mehr

Zurück   Diashow   Weiter

Ruetzkraftwerk_9
Ruetzkraftwerk
Klicken für kleinere Ansicht

Zurück   Diashow   Weiter


Foto Details
SAGEN.at


Administrator

Registriert: April 2005
Wohnort: Innsbruck
Beiträge: 30,796
Alle Fotos dieses Benutzers anzeigen
Das Ruetzkraftwerk in Schönberg, Tirol, ist für die Stromversorgung der Stadt Innsbruck in Betrieb und nebenbei ein wertvolles Technikdenkmal.

Im Bild ein erhaltener Strommast der 50 kV-Fernleitung vom Ruetzkraftwerk zur Versorgung der Mittenwaldbahn.
Laut dem Eisenbahnexperten Dr. Helmut Petrovitsch war die Besonderheit dieser Strommasten, dass diese direkt vor Ort in Beton gegossen wurden. Das heißt, zum Aufstellungsort des Masten wurden lediglich die hölzernen Schalungen und die Mischmaschine gebracht, der Mast dann unmittelbar an seinem Aufstellungsort gegossen.

Das Ruetzkraftwerk wurde 1909-1912 zur Elektrifizierung der Mittenwaldbahn errichtet und 1920-1923 zur Versorgung der Brennerbahn erweitert. Nachdem die ÖBB das Kraftwerk Fulpmes mit einer höheren Leistung in Betrieb genommen hatte, wurde das Kraftwerk Ruetz von den ÖBB stillgelegt und 1984 von den Innsbrucker Stadtwerken übernommen und 1997 für die öffentliche Stromversorgung in Betrieb genommen.

Das Triebwasser wird dem Sillwasserschloss entnommen und über einen Verbindungsstollen dem Ruetzwasserschloss zugeführt. Über eine 360 m lange Druckrohrleitung gelangt das Triebwasser zur Turbine, die bei einer Fallhöhe von 175 m 4,36 m³/s Wasser bei einer Generatorleistung von 6 MW verarbeitet. Anschließend wird das Wasser entweder in das Sill- oder Ruetzbachbett rückgeführt oder in einem weiteren Stollen dem Zwischenkraftwerk und Kraftwerk Untere Sill zugeleitet.

© Wolfgang Morscher, 16. Juni 2012
· Datum: Sa Juni 16, 2012 · Aufrufe: 3194
· Dateigröße: 80.9Kb, 346.7Kb · Abmessungen: 895 x 1400 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Ruetzkraftwerk, Schönberg, Tirol, Kraftwerk, Wasserkraftwerk, Technikdenkmal, Technikgeschichte



Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 16:00 Uhr.


©2000 - 2021 www.SAGEN.at