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Administrator

Registriert: April 2005
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Beiträge: 31,112
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Das Ruetzkraftwerk in Schönberg, Tirol, ist für die Stromversorgung der Stadt Innsbruck in Betrieb und nebenbei ein wertvolles Technikdenkmal.

Im Bild ein erhaltener Strommast der 50 kV-Fernleitung vom Ruetzkraftwerk zur Versorgung der Mittenwaldbahn.
Laut dem Eisenbahnexperten Dr. Helmut Petrovitsch war die Besonderheit dieser Strommasten, dass diese direkt vor Ort in Beton gegossen wurden. Das heißt, zum Aufstellungsort des Masten wurden lediglich die hölzernen Schalungen und die Mischmaschine gebracht, der Mast dann unmittelbar an seinem Aufstellungsort gegossen.

Das Ruetzkraftwerk wurde 1909-1912 zur Elektrifizierung der Mittenwaldbahn errichtet und 1920-1923 zur Versorgung der Brennerbahn erweitert. Nachdem die ÖBB das Kraftwerk Fulpmes mit einer höheren Leistung in Betrieb genommen hatte, wurde das Kraftwerk Ruetz von den ÖBB stillgelegt und 1984 von den Innsbrucker Stadtwerken übernommen und 1997 für die öffentliche Stromversorgung in Betrieb genommen.

Das Triebwasser wird dem Sillwasserschloss entnommen und über einen Verbindungsstollen dem Ruetzwasserschloss zugeführt. Über eine 360 m lange Druckrohrleitung gelangt das Triebwasser zur Turbine, die bei einer Fallhöhe von 175 m 4,36 m³/s Wasser bei einer Generatorleistung von 6 MW verarbeitet. Anschließend wird das Wasser entweder in das Sill- oder Ruetzbachbett rückgeführt oder in einem weiteren Stollen dem Zwischenkraftwerk und Kraftwerk Untere Sill zugeleitet.

© Wolfgang Morscher, 16. Juni 2012
· Datum: Sa Juni 16, 2012 · Aufrufe: 3293
· Dateigröße: 80.9Kb, 346.7Kb · Abmessungen: 895 x 1400 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Ruetzkraftwerk, Schönberg, Tirol, Kraftwerk, Wasserkraftwerk, Technikdenkmal, Technikgeschichte



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