Das Krematorium Simmering war die erste Feuerhalle Österreichs.
Ein ausgeschriebener Wettbewerb zur Gestaltung der Feuerhalle im Rahmen der siebenten Erweiterung des Zentralfriedhofs wurde zwar von Josef Hoffmann gewonnen, es wurde aber der drittplatzierte Entwurf von Clemens Holzmeister gewählt, da dieser die bestehende Architektur des Schlossgartens am besten in das Projekt zu integrieren verstand. Die Türme und Zinnen des Krematoriums erinnern an das Schloss Neugebäude, in dessen Park Feuerhalle und Urnenhain liegen.
1922 erfolgte die feierliche Eröffnung durch Bürgermeister Jakob Reumann.
Die erste Einäscherung fand 1923 statt.
Die vier Einäscherungsöfen werden elektrisch betrieben. Bis in die 80er-Jahre waren Koks- und Gas beheizte Öfen im Einsatz.
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