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Nordwand mit Aufgang ins Obergeschoß zum Schlafraum der Pilger (leider momentan nicht zugänglich) und Christophorus-Fresko.
Den Kern der Kirche stellt ein Zentralraum mit vier angebauten quadratischen Räumen dar, deren Kreuzform an die byzantinischen Kreuzkuppelkirchen erinnert. Für den romanischen Bau wurden Mauerteile eines Vorgängerbaus – eines im 9. Jh. erwähnten und 1130 zerstörten Benediktinerklosters – verwendet. Am westlichen Vorbau befindet sich eine Quaderfassade und ein breites, dreistufiges Flachbogenportal. Der einzigartige Zentralbau ist im Westen durch eine doppelte, zweigeschossige Vorhalle erreichbar. Ab 1300 diente die untere Vorhalle als Aufenthaltsraum für Pilger des Johanniter Hospizes, die obere wurde als Schlafraum verwendet. Sakristei und Wohnhaus gehörten ebenfalls zum Hospiz. Der größte romanische Freskenzyklus des Vinschgaus samt ältester Christophorusdarstellung Tirols wurde um 1220/1230
· Datum: Mo September 12, 2011 · Aufrufe: 1294 · Dateigröße:47.5Kb, 263.9Kb · Abmessungen: 1500 x 996 ·