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Schloss Luberegg
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Elfie



Erfahrener Benutzer

Registriert: Juni 2009
Beiträge: 5,632
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bei Emmersdorf in Niederösterreich, die ehemalige Sommerresidenz von Kaiser Franz II./I., ist ein relativ junges Schloss. 1774 erhielt der Herrschaftsinhaber Josef Edler von Fürnberg ein Privileg zur Errichtung einer Holzschwemme im Weinsberger Forst. Luberegg wurde Endpunkt der Schwemme auf der Weiten, die unterhalb der Ruine Weinsberg begann. Zur Verwaltung der Holzschwemme ließ er zwischen 1774 und 1787 beim Holzlagerplatz das Schloss und einige Nebengebäude erbauen.

Nachdem Fürnberg 1791 das Postprivileg erhalten hatte, diente das Schloss als Poststation auf der Strecke nach Pöggstall-Gutenbrunn. Hohe Verschuldung und sinkende Erträge zwangen Fürnberg 1795 zum Verkauf seines gesamten Besitzes im südlichen Waldviertel. Kaiser Franz II./I. ließ das Schloss ausbauen und nutzte es von 1803 bis 1811 als Sommersitz. Das Bauwerk besteht aus einer Gebäudegruppe von fünf Häusern im frühklassizistischen Stil.
In den Napoleonischen Kriegen wurde Luberegg 1805 von französischen Soldaten besetzt, 1809 wurde es von Melk aus beschossen. Die Holzschwemme wurde 1811 mangels Holzmenge eingestellt, die Verwaltung und die Post blieben aber erhalten.
1990 wurde Luberegg Besitz der Familie Hohenberg auf Schloss Artstetten, renoviert und als "Kaiser-Franz-Museum" der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, einige Jahre später vom Hochwasser so stark beschädigt, dass es geschlossen werden mußte.
2002 wurde die Straße, die direkt vorm Schloss verlief verlegt und ein Hochwasserschutz gebaut. Seither wird es renoviert, in einem Gebäude ist ein Gastronomiebetrieb.
· Datum: Do Juni 16, 2011 · Aufrufe: 2246
· Dateigröße: 43.7Kb, 355.9Kb · Abmessungen: 1500 x 741 ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Fürnberg, Luberegg, Niederösterreich,



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