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Elfie



Erfahrener Benutzer

Registriert: Juni 2009
Beiträge: 5,632
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Schon die Kelten vertrauten auf die gesunde Wirkung des Mostes. Doch zu jener Zeit soll er noch ein recht grobschlächtiges Getränk gewesen sein. Erst die Römer führten die Kunst der Veredelung und der verfeinerten Produktion ein. Im 12. Jahrhundert gab es im Umfeld von Stift Seitenstetten ein adeliges Geschlecht, das den Birnbaum im Wappen trug und sich ‚von Birnbaum’ nannte. Auch im 18. Jahrhundert spielte der Most eine wichtige Rolle. Kaiserin Maria Theresia verordnete die Anpflanzung von Streuobstbäumen. Ihr Sohn und Nachfolger Joseph II. belohnte Landwirte mit einer silbernen Medaille, wenn sie über 100 Obstbäume setzten. Er ordnete auch an, bei jeder Hochzeit einige Obstbäume anzupflanzen.
Den nächsten Aufschwung erlebte der Most gegen Ende des 19. Jahrhunderts, in der Zeit der Bauernbefreiung und Industrialisierung. Jetzt wurden Straßen und Eisenbahnnetze gebaut und der Most konnte leicht in fernere Regionen transportiert werden. Die Mostkeller wurden zur ‚Goldmine der Region’.
Die gute Zeit hielt bis nach dem 2. Weltkrieg an. Dann geriet der Most völlig aus der Mode. Bier, Wein und Limonaden liefen ihm dem Rang ab. Viele Obstbaumzeilen wurden gerodet, der Baumbestand nahm rapide ab.
Inzwischen wächst die Zahl der Obstbäume wieder, über 300.000 schmücken das Land, von Jahr zu Jahr werden es mehr.
Quelle: moststrasse.at
· Datum: Do April 21, 2011 · Aufrufe: 2644
· Dateigröße: 67.6Kb, 546.5Kb · Abmessungen: 1500 x 1081 ·
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Wertung: ********** 10.00
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Schlüsselwörter: Birnbaum, Most, Mostviertel, Niederösterreich

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Rabenweib

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harry
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Harry
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far.a
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