im Volksmund meist "Märchenhof" genannt – wurde in den Jahren 1926/27 nach Plänen
des Architekten Leopold Bauer im 15. Wiener Gemeindebezirk errichtet. Der Hof wurde nach dem Minnesänger Walther von der Vogelweide (1170–1230) benannt und gehört zu den eigenwilligsten kommunalen Wohnhausanlagen der Stadt.
Die relativ große Anlage mit mehreren Innenhöfen umfasst 127 Wohnungen. Bemerkenswert sind die kannelierten Rundbogenreihen und der mächtige wohnturmartige Hauptblock mit seiner nach außen gekragten, zinnenbekrönten Dachgeschosszone. Im zentralen Eingangsbereich und den links und rechts davon gelegenen Arkaden Fresken von Rudolf Jettmar und Franz Wacik.
· Datum: Mo März 14, 2011 · Aufrufe: 4432 · Dateigröße:79.4Kb, 591.1Kb · Abmessungen: 1500 x 1154 ·