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klarad


Erfahrener Benutzer

Registriert: Januar 2010
Wohnort: NÖ und Kärnten
Beiträge: 10,491
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Im Zuge der Verbauung der Ringstraße wurde das Gebäude als Zentrum des Stubenviertels geplant, das vorher Standort der Franz-Joseph-Kaserne und des Franz-Joseph-Tores war.
Die gesamte Fassade ist mit quadratischen Marmortäfelchen und Aluminiumapplikationen belegt. Dies gilt als besonders geglückte Synthese aus Funktionalität und Ästhetik: die Niete, mit denen die Marmorverkleidung scheinbar an der Wand befestigt ist, sind ausschließlich Ornament und gliedern die Fassade. Da die ca. 10*cm dicken Granitplatten vom Putz gehalten werden, kommt den Nieten keine tragende Funktion zu. Wagner, der den vom österreichischen Chemiker Bayer für die industrielle Fertigung perfektionierten Werkstoff Aluminium sehr schätzte, benutzte das Material nicht nur für die Nieten, sondern auch für andere Schmuckelemente außen und innen am Gebäude, etwa für die Portikussäulen oder die Gebläse der Zentralheizung.
Die Innenraumaufteilung nach Fensterachsen mit nichttragenden Zwischenwänden ist heute noch Standard in Bürogebäuden.
Seit 1904 wurde das Gebäude immer in Stand gehalten und blieb von Bombentreffern verschont. Zwischen 1970 und 1985 erfolgte eine Generalsanierung, dem sich der Bau einer Tiefgarage anschloss.
Im quadratischen Hof in der Mitte vorne ist das Glasdach des darunter liegenden Kassensaals zu erkennen. Die halbrunden Strukturen lassen die Außenmauern der Stiegenhäuser erahnen.
Der Fußboden im Kassensaal besteht aus Glaskacheln, die Licht in die darunterliegenden Räume leiten (Postfach und Postsortierräume). Es ist tatsächlich taghell darunter.
· Datum: Sa Januar 15, 2011 · Aufrufe: 5435
· Dateigröße: 28.2Kb, 146.6Kb · Abmessungen: 1005 x 1500 · ·
Zusätzliche Infos
Wertung: Schwach Exzellent
Schlüsselwörter: Postsparkasse Wien



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