Die nur vom östlichen Mühlviertel her bekannten Pechölsteine dienen zur Gewinnung von Pech, welches als Wundmedizin verwendet wird. Als Unterlage für die beinahe schon vergessene Pechölerzeugung werden leicht geneigte Steine herangezogen, die eine möglichst ebene Oberfläche aufweisen. Das Föhrenholz wird auf dem Stein aufgeschichtet, mit Rasenstücken verkleidet und mit Erde zu abgedichtet. Der so entstandene Meiler wird langsam niedergebrannt. Das Pechöl wird über ei in den Stein gehauenes Rillensystem abgeleitet und aufgefangen.
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Sa Mai 22, 2010 8:21am
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Hornarum48 Erfahrener Benutzer
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Sa Mai 22, 2010 8:27am
Ernst Fietz konnte anhand einer 1939 erfolgten Bestandsaufnahme durch die Bezirkshauptmannschaft Perg 115 Pechölsteine lokalisieren, dazu 13 außerhalb des Mühlviertels. Im Jahr 1969 waren davon nur mehr 77 erhalten. Es wäre interessant, wieviele seither verschollen sind!
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