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Autor
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SAGEN.at
Administrator
Registriert: April 2005 Wohnort: Innsbruck Beiträge: 12,303
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Di November 17, 2009 10:22pm
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Wertung: 10.00
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Wenn ich das richtig sehe, kommt man auf die ungewöhnlichen 56.950 Liter durch 1000 Eimer.
Aber in richtigem Produktionsbetrieb scheint das Fass wohl nie in Betrieb gewesen zu sein, denn nach meinen bescheidenen Kenntnissen aus dem Weinbau würde:
- erstens der Wein schon schlecht werden, bis überhaupt 1000 Eimer eingefüllt sind...
- und zweitens sinkt mit jedem Eimer zugegebenem Wein die Sterilität bzw steigt das Risiko des "Umkippens".
Also die Frage: wurde das Fass jemals mit Wein gefüllt, der dann auch noch als Getränk verabreicht wurde?
Wolfgang (SAGEN.at)
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harry
Administrator
Registriert: April 2005 Wohnort: Klosterneuburg bei Wien Beiträge: 6,385
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Di November 17, 2009 10:42pm
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Dieses Fass soll (mir fehlen jetzt die Belege) ein Zehentfass gewesen sein. Die zehentpflichtigen Weinbauern kamen und lieferten ihren Wein, der ja mit Martini (11. November) fertig ist ein paar Tage später (Leopoldi ist am 15.) ab. Dabei seien sie auf das Fass geklettert, haben den Wein ins Fass gefüllt und seien auf der anderen Seite herunter gerutscht. Das ist übrigens auch eine der möglichen Erklärungen für die Entstehung des Fasslrutschens. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass man so ein teures Stück gebaut hätte, ohne es zu verwenden.
Hygiene um 1700, das ist eine andere Geschichte ...
Zur Füllzeit noch: Ich denke, es war ziemlich schnell voll, war doch diese Gegend eines der ertragreichsten Weinbaugebiete. Nicht umsonst hatte damals das Stift im Volksmund den Beinamen "Zum rinnenden Zapfen" 
------------------------------ Harry
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