SAGEN.at http://www.sagen.at/fotos Fri, 15 Dec 2017 01:31:35 +0100 PhotoPost Pro 6.02 Die Reichskrone, feine Fäden und Marienkäfer besetzen sie. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62177 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62177" target="_blank"><img title="P1170288.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1170288.JPG" alt="P1170288.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Ausschnitt vom Karl dem Großen Denkmal. Es erscheint schon leicht verwittert, nun tummeln sich Marienkäfer besonders unter und an der Reichskrone. feine Spinnenfäden welche von der eisigen Kälte schon wie gefrorene dünne Bänder erscheinen, sind an jeder kleinen und günstigen Stelle gesponnen. Eine vorübergehende Beschmückung der Natur. Cornelius Fabius Mon, 13 Nov 2017 01:08:27 +0100 Die Reichskrone, feine Fäden und Marienkäfer besetzen sie. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62176 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62176" target="_blank"><img title="P1170275.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1170275.JPG" alt="P1170275.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Ausschnitt vom Karl dem Großen Denkmal. Es erscheint schon leicht verwittert, nun tummeln sich Marienkäfer besonders unter und an der Reichskrone. feine Spinnenfäden welche von der eisigen Kälte schon wie gefrorene dünne Bänder erscheinen, sind an jeder kleinen und günstigen Stelle gesponnen. Eine vorübergehende Beschmückung der Natur. Cornelius Fabius Mon, 13 Nov 2017 01:05:54 +0100 Karl der Große bei uns in Hamburg, ein scharfer Blick. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62175 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62175" target="_blank"><img title="P1170276.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1170276.JPG" alt="P1170276.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: befährt man heute mit dem Auto die Ludwig Erhard Straße oder spaziert man als Fußgänger die Michaelisstraße entlang in der Hamburger Neustadt, kann man auf dieses besondere Denkmal stoßen. In zahlreichen geschichtlichen Abhandlungen über die Entstehung Hamburgs, tritt Karl der Große als Gründer der Stadt an der Elbe auf. Von daher trägt er bei diesem Denkmal auch die angeblich von ihm errichtete Taufkirche in der Hand. Kaiser Karl war mit seinen fränkischen Truppen auf dem Weg in den Norden, um sein Reich zu erweitern, aber auch vor den skandinavischen Völkern zu schützen. Insbesondere führte er gegen Ende des 8. Jahrhunderts einen Krieg gegen die Sachsen. So siedelte er unterhalb der Alster und machte sicherlich Pläne für Schutzbastionen am Ufer der damals viel breiteren und ungezähmten Alster und Elbe. Kaiser Karl war nicht nur König des Fränkischen Reiches, sondern auch des Römischen Reiches. Seinen Beinamen “der Große” erhielt er schon zu Lebzeiten. Karl wird als “Gründer Hamburgs” angesehen. Andere Stimmen sprechen davon, dass sein Sohn Ludwig der Fromme für die Errichtung der Hammaburg verantwortlich war. Diese erste Hammaburg soll eine gebäudemäßig erbaute Festung gewesen sein, es liegt aber auch nahe, das es ich um ein Landstück innerhalb von natürlichen Geestrückenerhebungen zwischen Alster und Bille und umgeben von Mooren gehandelt haben könnte. Das Denkmal wurde von dem gebürtigen Kölner Bildhauer und Medailleur Engelbert Joseph Peiffer im Jahre 1889 aus Bronze gegossen und befand sich ursprünglich an einem viel bedeutsameren Ort in Hamburg. Kaiser Karl befand sich auf einem sehr hohen Sockel des Kaiser Karl Brunnens am Alten Fischmarkt. Die vier jetzt im Halbkreis stehenden Wappenlöwen waren ebenfalls im Jahre 1889 wichtiger Bestandteil des Kaiser-Karl-Brunnens am Alten Fischmarkt. Im Ersten Weltkrieg wurde die originale Karlsstatue eingeschmolzen, dann 1926 ein zweites Mal gegossen. Die Figuren wurden 1940 / 41 zusammen mit der Karlsstatue abgebaut, eingelagert und so vor Kriegszerstörungen gerettet. Der gemauerte, barocke Backsteinbrunnen und die Säule, welche versehen mit vier Glasmosaikbildern von Adolph IV. von Schauenburg, Dietmar Koel, Erzbischof Adalbert von Bremen und Prof. Dr. Albert Krantz versehen war, bedeutende Hamburger Persönlichkeiten, wurden jedoch von den Alliierten zerstört. Andere Quellen besagen, dass der gemauerte Brunnen (oder vielmehr die Reste von diesem), welcher von 1890 bis 1941 auf dem Fischmarkt stand, abgebaut wurde um einem Parkplatz zu weichen. Seit dem Jahre 1974, steht Kaiser Karl fast ebenerdig und alleine an der Katholischen Pfarrkirche St. Ansgar und St. Bernhard (genannt „kleiner Michel“, wegen des barocken Vorgängerbaus, der dem großen Michel glich), welcher 1945 durch alliierte Sprengbomben zerstört wurde). Die Gemeinde wollte damals den Vorplatz neu gestalten, so sagte sie: „da Karl der Große viel dafür getan hat, dass seinerzeit das Christentum im Norden verbreitet wurde, passt es thematisch sehr gut, diesen Gründer Hamburgs vor seiner Tür stehen zu haben“. Die vier erhaltenen Wappenlöwen für die vorgenannten Personen befinden sich etwas entfernt im Halbkreis stehend. Jeder Löwe hält symbolisch ein Teil Hamburger frühzeitlicher Geschichte fest. Der Bildhauer Engelbert Peiffer, schuf die Wappenlöwen zusammen mit der Kaiser Karl Skulptur, als Gesamtkunstwerk. Peiffer schuf Kaiser Karl fast nach dem Vorbild des Denkmalplatzes mit dem Kaiser-Karl-Brunnen in Aachen aus dem 17. Jahrhundert. Die Texte entstammen der Seiten www.denkmalplatz.de und www.denkmalhamburg.de Cornelius Fabius Mon, 13 Nov 2017 00:25:37 +0100 Karl der Große bei uns in Hamburg http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62174 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62174" target="_blank"><img title="P1170295.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1170295.JPG" alt="P1170295.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: befährt man heute mit dem Auto die Ludwig Erhard Straße oder spaziert man als Fußgänger die Michaelisstraße entlang in der Hamburger Neustadt, kann man auf dieses besondere Denkmal stoßen. In zahlreichen geschichtlichen Abhandlungen über die Entstehung Hamburgs, tritt Karl der Große als Gründer der Stadt an der Elbe auf. Von daher trägt er bei diesem Denkmal auch die angeblich von ihm errichtete Taufkirche in der Hand. Kaiser Karl war mit seinen fränkischen Truppen auf dem Weg in den Norden, um sein Reich zu erweitern, aber auch vor den skandinavischen Völkern zu schützen. Insbesondere führte er gegen Ende des 8. Jahrhunderts einen Krieg gegen die Sachsen. So siedelte er unterhalb der Alster und machte sicherlich Pläne für Schutzbastionen am Ufer der damals viel breiteren und ungezähmten Alster und Elbe. Kaiser Karl war nicht nur König des Fränkischen Reiches, sondern auch des Römischen Reiches. Seinen Beinamen “der Große” erhielt er schon zu Lebzeiten. Karl wird als “Gründer Hamburgs” angesehen. Andere Stimmen sprechen davon, dass sein Sohn Ludwig der Fromme für die Errichtung der Hammaburg verantwortlich war. Diese erste Hammaburg soll eine gebäudemäßig erbaute Festung gewesen sein, es liegt aber auch nahe, das es ich um ein Landstück innerhalb von natürlichen Geestrückenerhebungen zwischen Alster und Bille und umgeben von Mooren gehandelt haben könnte. Das Denkmal wurde von dem gebürtigen Kölner Bildhauer und Medailleur Engelbert Joseph Peiffer im Jahre 1889 aus Bronze gegossen und befand sich ursprünglich an einem viel bedeutsameren Ort in Hamburg. Kaiser Karl befand sich auf einem sehr hohen Sockel des Kaiser Karl Brunnens am Alten Fischmarkt. Die vier jetzt im Halbkreis stehenden Wappenlöwen waren ebenfalls im Jahre 1889 wichtiger Bestandteil des Kaiser-Karl-Brunnens am Alten Fischmarkt. Im Ersten Weltkrieg wurde die originale Karlsstatue eingeschmolzen, dann 1926 ein zweites Mal gegossen. Die Figuren wurden 1940 / 41 zusammen mit der Karlsstatue abgebaut, eingelagert und so vor Kriegszerstörungen gerettet. Der gemauerte, barocke Backsteinbrunnen und die Säule, welche versehen mit vier Glasmosaikbildern von Adolph IV. von Schauenburg, Dietmar Koel, Erzbischof Adalbert von Bremen und Prof. Dr. Albert Krantz versehen war, bedeutende Hamburger Persönlichkeiten, wurden jedoch von den Alliierten zerstört. Andere Quellen besagen, dass der gemauerte Brunnen (oder vielmehr die Reste von diesem), welcher von 1890 bis 1941 auf dem Fischmarkt stand, abgebaut wurde um einem Parkplatz zu weichen. Seit dem Jahre 1974, steht Kaiser Karl fast ebenerdig und alleine an der Katholischen Pfarrkirche St. Ansgar und St. Bernhard (genannt „kleiner Michel“, wegen des barocken Vorgängerbaus, der dem großen Michel glich), welcher 1945 durch alliierte Sprengbomben zerstört wurde). Die Gemeinde wollte damals den Vorplatz neu gestalten, so sagte sie: „da Karl der Große viel dafür getan hat, dass seinerzeit das Christentum im Norden verbreitet wurde, passt es thematisch sehr gut, diesen Gründer Hamburgs vor seiner Tür stehen zu haben“. Die vier erhaltenen Wappenlöwen für die vorgenannten Personen befinden sich etwas entfernt im Halbkreis stehend. Jeder Löwe hält symbolisch ein Teil Hamburger frühzeitlicher Geschichte fest. Der Bildhauer Engelbert Peiffer, schuf die Wappenlöwen zusammen mit der Kaiser Karl Skulptur, als Gesamtkunstwerk. Peiffer schuf Kaiser Karl fast nach dem Vorbild des Denkmalplatzes mit dem Kaiser-Karl-Brunnen in Aachen aus dem 17. Jahrhundert. Die Texte entstammen der Seiten www.denkmalplatz.de und www.denkmalhamburg.de Cornelius Fabius Mon, 13 Nov 2017 00:19:19 +0100 Karl der Große bei uns in Hamburg http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62173 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62173" target="_blank"><img title="P1170277.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1170277.JPG" alt="P1170277.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: befährt man heute mit dem Auto die Ludwig Erhard Straße oder spaziert man als Fußgänger die Michaelisstraße entlang in der Hamburger Neustadt, kann man auf dieses besondere Denkmal stoßen. In zahlreichen geschichtlichen Abhandlungen über die Entstehung Hamburgs, tritt Karl der Große als Gründer der Stadt an der Elbe auf. Von daher trägt er bei diesem Denkmal auch die angeblich von ihm errichtete Taufkirche in der Hand. Kaiser Karl war mit seinen fränkischen Truppen auf dem Weg in den Norden, um sein Reich zu erweitern, aber auch vor den skandinavischen Völkern zu schützen. Insbesondere führte er gegen Ende des 8. Jahrhunderts einen Krieg gegen die Sachsen. So siedelte er unterhalb der Alster und machte sicherlich Pläne für Schutzbastionen am Ufer der damals viel breiteren und ungezähmten Alster und Elbe. Kaiser Karl war nicht nur König des Fränkischen Reiches, sondern auch des Römischen Reiches. Seinen Beinamen “der Große” erhielt er schon zu Lebzeiten. Karl wird als “Gründer Hamburgs” angesehen. Andere Stimmen sprechen davon, dass sein Sohn Ludwig der Fromme für die Errichtung der Hammaburg verantwortlich war. Diese erste Hammaburg soll eine gebäudemäßig erbaute Festung gewesen sein, es liegt aber auch nahe, das es ich um ein Landstück innerhalb von natürlichen Geestrückenerhebungen zwischen Alster und Bille und umgeben von Mooren gehandelt haben könnte. Das Denkmal wurde von dem gebürtigen Kölner Bildhauer und Medailleur Engelbert Joseph Peiffer im Jahre 1889 aus Bronze gegossen und befand sich ursprünglich an einem viel bedeutsameren Ort in Hamburg. Kaiser Karl befand sich auf einem sehr hohen Sockel des Kaiser Karl Brunnens am Alten Fischmarkt. Die vier jetzt im Halbkreis stehenden Wappenlöwen waren ebenfalls im Jahre 1889 wichtiger Bestandteil des Kaiser-Karl-Brunnens am Alten Fischmarkt. Im Ersten Weltkrieg wurde die originale Karlsstatue eingeschmolzen, dann 1926 ein zweites Mal gegossen. Die Figuren wurden 1940 / 41 zusammen mit der Karlsstatue abgebaut, eingelagert und so vor Kriegszerstörungen gerettet. Der gemauerte, barocke Backsteinbrunnen und die Säule, welche versehen mit vier Glasmosaikbildern von Adolph IV. von Schauenburg, Dietmar Koel, Erzbischof Adalbert von Bremen und Prof. Dr. Albert Krantz versehen war, bedeutende Hamburger Persönlichkeiten, wurden jedoch von den Alliierten zerstört. Andere Quellen besagen, dass der gemauerte Brunnen (oder vielmehr die Reste von diesem), welcher von 1890 bis 1941 auf dem Fischmarkt stand, abgebaut wurde um einem Parkplatz zu weichen. Seit dem Jahre 1974, steht Kaiser Karl fast ebenerdig und alleine an der Katholischen Pfarrkirche St. Ansgar und St. Bernhard (genannt „kleiner Michel“, wegen des barocken Vorgängerbaus, der dem großen Michel glich), welcher 1945 durch alliierte Sprengbomben zerstört wurde). Die Gemeinde wollte damals den Vorplatz neu gestalten, so sagte sie: „da Karl der Große viel dafür getan hat, dass seinerzeit das Christentum im Norden verbreitet wurde, passt es thematisch sehr gut, diesen Gründer Hamburgs vor seiner Tür stehen zu haben“. Die vier erhaltenen Wappenlöwen für die vorgenannten Personen befinden sich etwas entfernt im Halbkreis stehend. Jeder Löwe hält symbolisch ein Teil Hamburger frühzeitlicher Geschichte fest. Der Bildhauer Engelbert Peiffer, schuf die Wappenlöwen zusammen mit der Kaiser Karl Skulptur, als Gesamtkunstwerk. Peiffer schuf Kaiser Karl fast nach dem Vorbild des Denkmalplatzes mit dem Kaiser-Karl-Brunnen in Aachen aus dem 17. Jahrhundert. Die Texte entstammen der Seiten www.denkmalplatz.de und www.denkmalhamburg.de Cornelius Fabius Mon, 13 Nov 2017 00:17:23 +0100 Karl der Große in Hamburg http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62172 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62172" target="_blank"><img title="P1170270.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1170270.JPG" alt="P1170270.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Das Karlsmonogramm (Signatur Karls des Großen). Cornelius Fabius Mon, 13 Nov 2017 00:15:49 +0100 Karl der Große bei uns in Hamburg http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62171 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62171" target="_blank"><img title="P1170273.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1170273.JPG" alt="P1170273.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: befährt man heute mit dem Auto die Ludwig Erhard Straße oder spaziert man als Fußgänger die Michaelisstraße entlang in der Hamburger Neustadt, kann man auf dieses besondere Denkmal stoßen. In zahlreichen geschichtlichen Abhandlungen über die Entstehung Hamburgs, tritt Karl der Große als Gründer der Stadt an der Elbe auf. Von daher trägt er bei diesem Denkmal auch die angeblich von ihm errichtete Taufkirche in der Hand. Kaiser Karl war mit seinen fränkischen Truppen auf dem Weg in den Norden, um sein Reich zu erweitern, aber auch vor den skandinavischen Völkern zu schützen. Insbesondere führte er gegen Ende des 8. Jahrhunderts einen Krieg gegen die Sachsen. So siedelte er unterhalb der Alster und machte sicherlich Pläne für Schutzbastionen am Ufer der damals viel breiteren und ungezähmten Alster und Elbe. Kaiser Karl war nicht nur König des Fränkischen Reiches, sondern auch des Römischen Reiches. Seinen Beinamen “der Große” erhielt er schon zu Lebzeiten. Karl wird als “Gründer Hamburgs” angesehen. Andere Stimmen sprechen davon, dass sein Sohn Ludwig der Fromme für die Errichtung der Hammaburg verantwortlich war. Diese erste Hammaburg soll eine gebäudemäßig erbaute Festung gewesen sein, es liegt aber auch nahe, das es ich um ein Landstück innerhalb von natürlichen Geestrückenerhebungen zwischen Alster und Bille und umgeben von Mooren gehandelt haben könnte. Das Denkmal wurde von dem gebürtigen Kölner Bildhauer und Medailleur Engelbert Joseph Peiffer im Jahre 1889 aus Bronze gegossen und befand sich ursprünglich an einem viel bedeutsameren Ort in Hamburg. Kaiser Karl befand sich auf einem sehr hohen Sockel des Kaiser Karl Brunnens am Alten Fischmarkt. Die vier jetzt im Halbkreis stehenden Wappenlöwen waren ebenfalls im Jahre 1889 wichtiger Bestandteil des Kaiser-Karl-Brunnens am Alten Fischmarkt. Im Ersten Weltkrieg wurde die originale Karlsstatue eingeschmolzen, dann 1926 ein zweites Mal gegossen. Die Figuren wurden 1940 / 41 zusammen mit der Karlsstatue abgebaut, eingelagert und so vor Kriegszerstörungen gerettet. Der gemauerte, barocke Backsteinbrunnen und die Säule, welche versehen mit vier Glasmosaikbildern von Adolph IV. von Schauenburg, Dietmar Koel, Erzbischof Adalbert von Bremen und Prof. Dr. Albert Krantz versehen war, bedeutende Hamburger Persönlichkeiten, wurden jedoch von den Alliierten zerstört. Andere Quellen besagen, dass der gemauerte Brunnen (oder vielmehr die Reste von diesem), welcher von 1890 bis 1941 auf dem Fischmarkt stand, abgebaut wurde um einem Parkplatz zu weichen. Seit dem Jahre 1974, steht Kaiser Karl fast ebenerdig und alleine an der Katholischen Pfarrkirche St. Ansgar und St. Bernhard (genannt „kleiner Michel“, wegen des barocken Vorgängerbaus, der dem großen Michel glich), welcher 1945 durch alliierte Sprengbomben zerstört wurde). Die Gemeinde wollte damals den Vorplatz neu gestalten, so sagte sie: „da Karl der Große viel dafür getan hat, dass seinerzeit das Christentum im Norden verbreitet wurde, passt es thematisch sehr gut, diesen Gründer Hamburgs vor seiner Tür stehen zu haben“. Die vier erhaltenen Wappenlöwen für die vorgenannten Personen befinden sich etwas entfernt im Halbkreis stehend. Jeder Löwe hält symbolisch ein Teil Hamburger frühzeitlicher Geschichte fest. Der Bildhauer Engelbert Peiffer, schuf die Wappenlöwen zusammen mit der Kaiser Karl Skulptur, als Gesamtkunstwerk. Peiffer schuf Kaiser Karl fast nach dem Vorbild des Denkmalplatzes mit dem Kaiser-Karl-Brunnen in Aachen aus dem 17. Jahrhundert. Die Texte entstammen der Seiten www.denkmalplatz.de und www.denkmalhamburg.de Cornelius Fabius Mon, 13 Nov 2017 00:11:45 +0100 Karl der Große bei uns in Hamburg. Zwei Löwen mit Wappenschildern. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62170 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62170" target="_blank"><img title="P1170268.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1170268.JPG" alt="P1170268.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: hier die anderen zwei Löwen mit ihren Schildwappen. Links das Wappen mit zwei gekreuzten Schlüsseln, dem Zeichen von Erzbischof Adalbert von Bremen. (auch: Albert, Adalbert I.; * um 1000 wahrscheinlich in Goseck; † 16. März 1072 in Goslar) war von 1043 bis 1072 Erzbischof von Hamburg-Bremen und eine der führenden Persönlichkeiten des Reiches zur Zeit Heinrichs IV. Der Löwe rechts, trägt au dem Wappen einen Sternenkranz, dem Zeichen von Adalbert Krantz. Prof. Dr. Albert Krantz Albert Krantz dürfte man einen theologischen Diplomaten und Schriftsteller nennen. Auf jeden Fall gilt er als das Gedächtnis des deutschen Norden. Krantz, auch Crantz oder lateinisch Crantzius geschrieben lebte um 1448 bis Dezember 1517 in Hamburg. Albert Krantz ging von klein auf seinen Weg wie folgt: 1463 – Studium an der Universität Rostock; 1465 – Erhalt des Baccalaureus; 1467- Magister; 1480 – Professor; 1481 – Dekan; 1482 – Rektor der Artistenfakultät; 1491 – Doktorgrad; 1493 – Dr. Theologie. Neben theologischen Schriften war er maßgeblich an der Überarbeitung der Hamburger Stadtrechte beteiligt, beriet den Senat, vermittelte in Länderstreitigkeiten. Sein Nachlass ist ein sechsteiliges Werk, geschrieben von 1500 – 1509, über die hanseatische und norddeutsche Geschichte, insbesondere politischen Entwicklung. Cornelius Fabius Mon, 13 Nov 2017 00:00:33 +0100 Karl der Große bei uns in Hamburg http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62169 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62169" target="_blank"><img title="P1170282.jpg" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1170282.jpg" alt="P1170282.jpg" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: zwei von den insgesamt vier Löwen rund um die Statue Karls des Großen. Links der Löwe hät unter seinen Pranken das Wappen mit Zackenmuster, welches für Adolf III., Edler Herr von Schauenburg und Graf von Holstein und Stormarn steht. Aus dem Geschlecht der Schauenburger, war der Gründer einer Handels- und Marktsiedlung am westlichen Alsterufer. Dieser Adelsmann lebte von ca. 1200 (Jahr nicht exakt bekannt) bis 1261. Er kam aus dem Adelsgeschlecht der Grafen von Schauenburg und Holstein. Als Heerführer konnte Adolph IV. wichtige Siege erringen. So biss sich der Dänenkönig Waldemar II. mehrfach an Adolph IV. die Zähne aus. Er eroberte auf diese Weise im Juli 1227 auch Holstein zurück, dass sein Vater, Adolph III., siehe Denkmalplatz Trostbrücke, an Waldemar II. verloren hatte. Die Stadtgründungen von Kiel und Oldenburg in Holstein, aber auch von Itzehoe, sowie Rinteln und Stadthagen im Schauenburger Land gehen auf Adolph IV. zurück. 1239 zog sich Adolph IV. in das von ihm gestiftete Franziskanerkloster in Kiel als Mönsch zurück. 1244 ließ er sich in Rom zum Priester weihen. Zu diesem Zeitpunkt hatte Adolph noch minderjährige Kinder, deren Vormundschaft sein Schwiegersohn übernahm. Und dieser Schwiegersohn war ein Sohn seines einstmals erbittertsten Widersachers Waldemar II. Rechts der Löwe, hält unter seinen Pranken das Schildwappen mit mit zwei Hasen und drei Eichenblättern. Damit wird an Ditmar Koel gedacht. auch Ditmar Kohl (* um 1500; † 22. September 1563 in Hamburg). Dieser echte Seefahrer lebte von 1500 bis 1563 in Hamburg. Er wusste, wie man mit einem Schiff umzugehen hatte. Die Zeit eines Störtebekers waren zwar vorbei, aber das Seeräubertum auf der Nordsee zwischen den Hansestädten blühte dennoch. Ditmar Koel war gefürchtet, denn er war einer der erfolgreichsten Seeräuberjäger seiner Zeit. Für Ditmar Koel gibt es daher auch einen eigenen Denkmalplatz. Cornelius Fabius Sun, 12 Nov 2017 23:47:27 +0100 Karl der Große bei uns in Hamburg http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62168 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62168" target="_blank"><img title="P1170272.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1170272.JPG" alt="P1170272.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: befährt man heute mit dem Auto die Ludwig Erhard Straße oder spaziert man als Fußgänger die Michaelisstraße entlang in der Hamburger Neustadt, kann man auf dieses besondere Denkmal stoßen. In zahlreichen geschichtlichen Abhandlungen über die Entstehung Hamburgs, tritt Karl der Große als Gründer der Stadt an der Elbe auf. Von daher trägt er bei diesem Denkmal auch die angeblich von ihm errichtete Taufkirche in der Hand. Kaiser Karl war mit seinen fränkischen Truppen auf dem Weg in den Norden, um sein Reich zu erweitern, aber auch vor den skandinavischen Völkern zu schützen. Insbesondere führte er gegen Ende des 8. Jahrhunderts einen Krieg gegen die Sachsen. So siedelte er unterhalb der Alster und machte sicherlich Pläne für Schutzbastionen am Ufer der damals viel breiteren und ungezähmten Alster und Elbe. Kaiser Karl war nicht nur König des Fränkischen Reiches, sondern auch des Römischen Reiches. Seinen Beinamen “der Große” erhielt er schon zu Lebzeiten. Karl wird als “Gründer Hamburgs” angesehen. Andere Stimmen sprechen davon, dass sein Sohn Ludwig der Fromme für die Errichtung der Hammaburg verantwortlich war. Diese erste Hammaburg soll eine gebäudemäßig erbaute Festung gewesen sein, es liegt aber auch nahe, das es ich um ein Landstück innerhalb von natürlichen Geestrückenerhebungen zwischen Alster und Bille und umgeben von Mooren gehandelt haben könnte. Das Denkmal wurde von dem gebürtigen Kölner Bildhauer und Medailleur Engelbert Joseph Peiffer im Jahre 1889 aus Bronze gegossen und befand sich ursprünglich an einem viel bedeutsameren Ort in Hamburg. Kaiser Karl befand sich auf einem sehr hohen Sockel des Kaiser Karl Brunnens am Alten Fischmarkt. Die vier jetzt im Halbkreis stehenden Wappenlöwen waren ebenfalls im Jahre 1889 wichtiger Bestandteil des Kaiser-Karl-Brunnens am Alten Fischmarkt. Im Ersten Weltkrieg wurde die originale Karlsstatue eingeschmolzen, dann 1926 ein zweites Mal gegossen. Die Figuren wurden 1940 / 41 zusammen mit der Karlsstatue abgebaut, eingelagert und so vor Kriegszerstörungen gerettet. Der gemauerte, barocke Backsteinbrunnen und die Säule, welche versehen mit vier Glasmosaikbildern von Adolph IV. von Schauenburg, Dietmar Koel, Erzbischof Adalbert von Bremen und Prof. Dr. Albert Krantz versehen war, bedeutende Hamburger Persönlichkeiten, wurden jedoch von den Alliierten zerstört. Andere Quellen besagen, dass der gemauerte Brunnen (oder vielmehr die Reste von diesem), welcher von 1890 bis 1941 auf dem Fischmarkt stand, abgebaut wurde um einem Parkplatz zu weichen. Seit dem Jahre 1974, steht Kaiser Karl fast ebenerdig und alleine an der Katholischen Pfarrkirche St. Ansgar und St. Bernhard (genannt „kleiner Michel“, wegen des barocken Vorgängerbaus, der dem großen Michel glich), welcher 1945 durch alliierte Sprengbomben zerstört wurde). Die Gemeinde wollte damals den Vorplatz neu gestalten, so sagte sie: „da Karl der Große viel dafür getan hat, dass seinerzeit das Christentum im Norden verbreitet wurde, passt es thematisch sehr gut, diesen Gründer Hamburgs vor seiner Tür stehen zu haben“. Die vier erhaltenen Wappenlöwen für die vorgenannten Personen befinden sich etwas entfernt im Halbkreis stehend. Jeder Löwe hält symbolisch ein Teil Hamburger frühzeitlicher Geschichte fest. Der Bildhauer Engelbert Peiffer, schuf die Wappenlöwen zusammen mit der Kaiser Karl Skulptur, als Gesamtkunstwerk. Peiffer schuf Kaiser Karl fast nach dem Vorbild des Denkmalplatzes mit dem Kaiser-Karl-Brunnen in Aachen aus dem 17. Jahrhundert. Die Texte entstammen der Seiten www.denkmalplatz.de und www.denkmalhamburg.de Cornelius Fabius Sun, 12 Nov 2017 23:06:39 +0100 Karl der Große bei uns in Hamburg http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62167 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/62167" target="_blank"><img title="P1170286.jpg" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1170286.jpg" alt="P1170286.jpg" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: befährt man heute mit dem Auto die Ludwig Erhard Straße oder spaziert man als Fußgänger die Michaelisstraße entlang in der Hamburger Neustadt, kann man auf dieses besondere Denkmal stoßen. In zahlreichen geschichtlichen Abhandlungen über die Entstehung Hamburgs, tritt Karl der Große als Gründer der Stadt an der Elbe auf. Von daher trägt er bei diesem Denkmal auch die angeblich von ihm errichtete Taufkirche in der Hand. Kaiser Karl war mit seinen fränkischen Truppen auf dem Weg in den Norden, um sein Reich zu erweitern, aber auch vor den skandinavischen Völkern zu schützen. Insbesondere führte er gegen Ende des 8. Jahrhunderts einen Krieg gegen die Sachsen. So siedelte er unterhalb der Alster und machte sicherlich Pläne für Schutzbastionen am Ufer der damals viel breiteren und ungezähmten Alster und Elbe. Kaiser Karl war nicht nur König des Fränkischen Reiches, sondern auch des Römischen Reiches. Seinen Beinamen “der Große” erhielt er schon zu Lebzeiten. Karl wird als “Gründer Hamburgs” angesehen. Andere Stimmen sprechen davon, dass sein Sohn Ludwig der Fromme für die Errichtung der Hammaburg verantwortlich war. Diese erste Hammaburg soll eine gebäudemäßig erbaute Festung gewesen sein, es liegt aber auch nahe, das es ich um ein Landstück innerhalb von natürlichen Geestrückenerhebungen zwischen Alster und Bille und umgeben von Mooren gehandelt haben könnte. Das Denkmal wurde von dem gebürtigen Kölner Bildhauer und Medailleur Engelbert Joseph Peiffer im Jahre 1889 aus Bronze gegossen und befand sich ursprünglich an einem viel bedeutsameren Ort in Hamburg. Kaiser Karl befand sich auf einem sehr hohen Sockel des Kaiser Karl Brunnens am Alten Fischmarkt. Die vier jetzt im Halbkreis stehenden Wappenlöwen waren ebenfalls im Jahre 1889 wichtiger Bestandteil des Kaiser-Karl-Brunnens am Alten Fischmarkt. Im Ersten Weltkrieg wurde die originale Karlsstatue eingeschmolzen, dann 1926 ein zweites Mal gegossen. Die Figuren wurden 1940 / 41 zusammen mit der Karlsstatue abgebaut, eingelagert und so vor Kriegszerstörungen gerettet. Der gemauerte, barocke Backsteinbrunnen und die Säule, welche versehen mit vier Glasmosaikbildern von Adolph IV. von Schauenburg, Dietmar Koel, Erzbischof Adalbert von Bremen und Prof. Dr. Albert Krantz versehen war, bedeutende Hamburger Persönlichkeiten, wurden jedoch von den Alliierten zerstört. Andere Quellen besagen, dass der gemauerte Brunnen (oder vielmehr die Reste von diesem), welcher von 1890 bis 1941 auf dem Fischmarkt stand, abgebaut wurde um einem Parkplatz zu weichen. Seit dem Jahre 1974, steht Kaiser Karl fast ebenerdig und alleine an der Katholischen Pfarrkirche St. Ansgar und St. Bernhard (genannt „kleiner Michel“, wegen des barocken Vorgängerbaus, der dem großen Michel glich), welcher 1945 durch alliierte Sprengbomben zerstört wurde). Die Gemeinde wollte damals den Vorplatz neu gestalten, so sagte sie: „da Karl der Große viel dafür getan hat, dass seinerzeit das Christentum im Norden verbreitet wurde, passt es thematisch sehr gut, diesen Gründer Hamburgs vor seiner Tür stehen zu haben“. Die vier erhaltenen Wappenlöwen für die vorgenannten Personen befinden sich etwas entfernt im Halbkreis stehend. Jeder Löwe hält symbolisch ein Teil Hamburger frühzeitlicher Geschichte fest. Der Bildhauer Engelbert Peiffer, schuf die Wappenlöwen zusammen mit der Kaiser Karl Skulptur, als Gesamtkunstwerk. Peiffer schuf Kaiser Karl fast nach dem Vorbild des Denkmalplatzes mit dem Kaiser-Karl-Brunnen in Aachen aus dem 17. Jahrhundert. Die Texte entstammen der Seiten www.denkmalplatz.de und www.denkmalhamburg.de Cornelius Fabius Sun, 12 Nov 2017 23:04:52 +0100 Ausleger des Marburger Töpferhauses. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61869 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61869" target="_blank"><img title="P1120582.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/708/thumbs/P1120582.JPG" alt="P1120582.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2017. Das am Steinweg, zwischen Elisabethkirche und Landgrafenschloss (Beginn Fußgängerzone), gelegene Marburger Töpferhaus Schneider fertigt seit 1809 die über viele Grenzen bekannten „Marburger Dippchen“. Cornelius Fabius Thu, 24 Aug 2017 22:44:35 +0200 schönste Handwerkskunst in Marburg. Unberührte Tradition. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61868 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61868" target="_blank"><img title="P1120579.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/966/thumbs/P1120579.JPG" alt="P1120579.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2017. Das am Steinweg, zwischen Elisabethkirche und Landgrafenschloss (Beginn Fußgängerzone), gelegene Marburger Töpferhaus Schneider fertigt seit 1809 die über viele Grenzen bekannten „Marburger Dippchen“. Vor mehr als 400 Jahren zog der Lohgerbermeister Peter Schneider aus Lixfeld bei Dillenburg in den Marburger Stadtteil Weidenhausen, wo von alters her das Lohgerberhandwerk seinen angestammten Sitz hatte. Fünf Generationen blieben die Schneiders diesem Handwerk treu, suchten dann aber im Fuhrwerksgeschäft ihr Auskommen, denn die beiden wichtigsten Handwerke in Marburg, Lohgerberei und Töpferei, boten zu dieser Zeit den Fuhrleuten eine gute Grundlage für ihr Auskommen. Die gegerbten Felle und die gebrannten Tonwaren, weithin bekannt als „Marburger Geschirr“, mussten hinaus in die Lande befördert werden. Seine Nachfahren setzten diesen Erwerbszweig fort, doch der Enkel Johann Heinrich Schneider wurde im April 1809, also vor über 200 Jahren, in Napoleonischer Zeit, Kunsttöpfer. Er hatte ja beim Vater und beim älteren Bruder gesehen, was diesen an Marburger Geschirr auf die Gespanne gepackt wurde. Das weckte wohl Lust, sich selbst in diesem schönen Kunsthandwerk zu betätigen. Es hat ihm von Anfang an Spaß bereitet, an der Töpferscheibe Tonklumpen mit geübter Hand zu „Marburger Dipperchen“ zu formen, die dann verziert , getrocknet und gebrannt wurden, um schließlich in die Ferne hinauszuwandern. Guten Ton lieferten die Gruben des Ebsdorfer Grundes, Brennholz stand in den umliegenden Waldungen zur Verfügung. So rauchten die Schornsteine auf der Ketzerbach und zwischen den Lohgerberwerkstätten in Weidenhausen. Dort ließ sich auch Töpfermeister Johann Heinrich Schneider nieder, nachdem er 1819 Catherina Berdux heiratete. Sie hat, wie auch die Ehefrauen der Nachfolger, mitgeholfen, dass die Schneiderschen Töpferwaren ihren besonderen Ruf erlangten. Während die Tonbereitung, das Formen und Brennen Männerarbeit war, haben sich Frauenhände stets hervorragend beim Dekorieren bewährt. Zwei Söhne wuchsen heran. Bernhard und Ludwig Schneider. Diese erlernten das vielseitige Kunsthandwerk im väterlichen Betrieb. Als sie um 1850 die Meisterwürde erlangt hatten, machten sie sich selbstständig, Bernhard in Weidenhausen und Ludwig am Steinweg. 1876 starb der Firmengründer, Johann Heinrich, die Töpferscheiben bei den Söhnen drehten sich jedoch weiter, obwohl viele der ehemals 40 Marburger Töpfereien dem Trend der Emaillewaren zum Opfer fielen. Die handwerkliche Töpferei konnte mit der industriellen Massenware beim besten Willen nicht mithalten. Aber Schneiders pflegten ganz bewusst die Töpferei als Kunsthandwerk, die Erhaltung altdeutscher Volkskunst. Das verlieh ihrer Firma die Beständigkeit und Aufwärtsentwicklung, besonders seitdem nach der Jahrhundertwende wieder Sinn für echtes Kunstgewerbe geweckt wurde und die Söhne Heinrich Wilhelm und John die Töpfertradition fortführten. Drei Generationen: Familie Schneider bei der Arbeit (1948)Besonders John Schneider war hier richtungsweisend. Er richtete sich am Steinweg ein, erbaute dort, wo früher schon eine alte Töpferwerkstatt bestanden hatte, das weitbekannte „Marburger Töpferhaus“ (Steinweg 8) und die Werkstatt an dem dahinter abfallenden Hang. Was von dort in die Welt hinaus ging hat dafür gesorgt, dass das „Marburger Geschirr“ besonders geschätzt wird. John Schneider war es auch, der verstand, auf bedeutsamen Gewerbeausstellungen (der großen Kunstgewerbe-Ausstellung in Kassel vor 100Jahren und Ausstellungen in Fulda, Gießen und vielen anderen Orten) seine Erzeugnisse in besonderer Formschönheit zu präsentieren. Heinz Schneider, der Sohn von John Schneider, übernahm 1938 den Kunsttöpfereibetrieb, wobei er sich durch mancherlei technische Neuerungen und moderne Vertriebsmethoden der Gegenwart anzupassen wusste. Davon zeugten früher seine ständigen Ausstellungen auf der Leipziger- und der Frankfurter Messe. Geblieben aber war die Gediegene Grundlage, die der Urgroßvater legte: das Streben, Handwerk und Kunst in Einklang zu bringen! Nach gründlicher Ausbildung u. a. an der Werkkunstschule Darmstadt und Ablegung der Meisterprüfung am Jahre 1954 wirkte Gustav Schneider in der fünften Generation der Schneiders im elterlichen Betrieb mit, aus dem so vieles hervorgeht, was heute den alten Ruhm des „Marburger Geschirrs“ neu gefestigt hat. Heute ist nicht die Quantität sondern die Qualität das Entscheidende. So übernahm er die Werkstatt nach dem Tode seines Vaters im Jahre 1971. Sein Sohn Manfred Schneider absolvierte nach umfassender Ausbildung zumGesellen im väterlichen Betrieb und zweijähriger Schulausbildung an der „Staatlichen Fachschule für Keramik“ in Landshut 1982 die Meisterprüfung als Keramiker. 1996 übernahm er den Betrieb in sechster Generation und führt seitdem das traditionsreiche Handwerk fort. Cornelius Fabius Thu, 24 Aug 2017 22:37:56 +0200 schönste Handwerkskunst in Marburg. Unberührte Tradition. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61867 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61867" target="_blank"><img title="P1120580.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/966/thumbs/P1120580.JPG" alt="P1120580.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: aufnahme aus dem Jahre 2017. Das am Steinweg, zwischen Elisabethkirche und Landgrafenschloss (Beginn Fußgängerzone), gelegene Marburger Töpferhaus Schneider fertigt seit 1809 die über viele Grenzen bekannten „Marburger Dippchen“. Vor mehr als 400 Jahren zog der Lohgerbermeister Peter Schneider aus Lixfeld bei Dillenburg in den Marburger Stadtteil Weidenhausen, wo von alters her das Lohgerberhandwerk seinen angestammten Sitz hatte. Fünf Generationen blieben die Schneiders diesem Handwerk treu, suchten dann aber im Fuhrwerksgeschäft ihr Auskommen, denn die beiden wichtigsten Handwerke in Marburg, Lohgerberei und Töpferei, boten zu dieser Zeit den Fuhrleuten eine gute Grundlage für ihr Auskommen. Die gegerbten Felle und die gebrannten Tonwaren, weithin bekannt als „Marburger Geschirr“, mussten hinaus in die Lande befördert werden. Seine Nachfahren setzten diesen Erwerbszweig fort, doch der Enkel Johann Heinrich Schneider wurde im April 1809, also vor über 200 Jahren, in Napoleonischer Zeit, Kunsttöpfer. Er hatte ja beim Vater und beim älteren Bruder gesehen, was diesen an Marburger Geschirr auf die Gespanne gepackt wurde. Das weckte wohl Lust, sich selbst in diesem schönen Kunsthandwerk zu betätigen. Es hat ihm von Anfang an Spaß bereitet, an der Töpferscheibe Tonklumpen mit geübter Hand zu „Marburger Dipperchen“ zu formen, die dann verziert , getrocknet und gebrannt wurden, um schließlich in die Ferne hinauszuwandern. Guten Ton lieferten die Gruben des Ebsdorfer Grundes, Brennholz stand in den umliegenden Waldungen zur Verfügung. So rauchten die Schornsteine auf der Ketzerbach und zwischen den Lohgerberwerkstätten in Weidenhausen. Dort ließ sich auch Töpfermeister Johann Heinrich Schneider nieder, nachdem er 1819 Catherina Berdux heiratete. Sie hat, wie auch die Ehefrauen der Nachfolger, mitgeholfen, dass die Schneiderschen Töpferwaren ihren besonderen Ruf erlangten. Während die Tonbereitung, das Formen und Brennen Männerarbeit war, haben sich Frauenhände stets hervorragend beim Dekorieren bewährt. Zwei Söhne wuchsen heran. Bernhard und Ludwig Schneider. Diese erlernten das vielseitige Kunsthandwerk im väterlichen Betrieb. Als sie um 1850 die Meisterwürde erlangt hatten, machten sie sich selbstständig, Bernhard in Weidenhausen und Ludwig am Steinweg. 1876 starb der Firmengründer, Johann Heinrich, die Töpferscheiben bei den Söhnen drehten sich jedoch weiter, obwohl viele der ehemals 40 Marburger Töpfereien dem Trend der Emaillewaren zum Opfer fielen. Die handwerkliche Töpferei konnte mit der industriellen Massenware beim besten Willen nicht mithalten. Aber Schneiders pflegten ganz bewusst die Töpferei als Kunsthandwerk, die Erhaltung altdeutscher Volkskunst. Das verlieh ihrer Firma die Beständigkeit und Aufwärtsentwicklung, besonders seitdem nach der Jahrhundertwende wieder Sinn für echtes Kunstgewerbe geweckt wurde und die Söhne Heinrich Wilhelm und John die Töpfertradition fortführten. Drei Generationen: Familie Schneider bei der Arbeit (1948)Besonders John Schneider war hier richtungsweisend. Er richtete sich am Steinweg ein, erbaute dort, wo früher schon eine alte Töpferwerkstatt bestanden hatte, das weitbekannte „Marburger Töpferhaus“ (Steinweg 8) und die Werkstatt an dem dahinter abfallenden Hang. Was von dort in die Welt hinaus ging hat dafür gesorgt, dass das „Marburger Geschirr“ besonders geschätzt wird. John Schneider war es auch, der verstand, auf bedeutsamen Gewerbeausstellungen (der großen Kunstgewerbe-Ausstellung in Kassel vor 100Jahren und Ausstellungen in Fulda, Gießen und vielen anderen Orten) seine Erzeugnisse in besonderer Formschönheit zu präsentieren. Heinz Schneider, der Sohn von John Schneider, übernahm 1938 den Kunsttöpfereibetrieb, wobei er sich durch mancherlei technische Neuerungen und moderne Vertriebsmethoden der Gegenwart anzupassen wusste. Davon zeugten früher seine ständigen Ausstellungen auf der Leipziger- und der Frankfurter Messe. Geblieben aber war die Gediegene Grundlage, die der Urgroßvater legte: das Streben, Handwerk und Kunst in Einklang zu bringen! Nach gründlicher Ausbildung u. a. an der Werkkunstschule Darmstadt und Ablegung der Meisterprüfung am Jahre 1954 wirkte Gustav Schneider in der fünften Generation der Schneiders im elterlichen Betrieb mit, aus dem so vieles hervorgeht, was heute den alten Ruhm des „Marburger Geschirrs“ neu gefestigt hat. Heute ist nicht die Quantität sondern die Qualität das Entscheidende. So übernahm er die Werkstatt nach dem Tode seines Vaters im Jahre 1971. Sein Sohn Manfred Schneider absolvierte nach umfassender Ausbildung zumGesellen im väterlichen Betrieb und zweijähriger Schulausbildung an der „Staatlichen Fachschule für Keramik“ in Landshut 1982 die Meisterprüfung als Keramiker. 1996 übernahm er den Betrieb in sechster Generation und führt seitdem das traditionsreiche Handwerk fort. Cornelius Fabius Thu, 24 Aug 2017 22:32:03 +0200 Eine der vielen wunderbaren Weitsichten von Marburg. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61864 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61864" target="_blank"><img title="P1120568_6_7.jpg" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/552/thumbs/P1120568_6_7.jpg" alt="P1120568_6_7.jpg" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahr 2017. Direkt gegenüber von der prächtigen Elisabethkirche kann man den Friedrich Sieber Weg hinauf gehen, von diesem zweigen sich die dann zur linken Seite Karmelitergasse und der Weg „Am Weinberg“ ab. Ganz Märchenhaft blickt man über die Dächer der Altstadt, die Dächer der neueren Bauten und wie in so manch anderen Deutschen Stadt, auch wie hier, zu einem Schloss, dem berühmten Landgrafenschloss von Marburg. Dieses stellt natürlich eines der prägnantesten Bauwerke dar im Stadtbild. Der Schlossberg an welchem die Häuser so schön gelegen sind, ist ein Ausläufer des Marburger Rückens, ein Buntsandsteinhochland. Die alte, von jeher durch den letzten Aufenthalt, Tod und Begräbnis der heiligen Landgräfin Elisabeth von Hessen berühmte Stadt, liegt krumm, schief und buckelig unter einer alten Burg, den Berg hinab.“ So urteilte vor mehr als 200 Jahren der Marburger Professor Johann Heinrich Jung-Stilling über die Stadt an der Lahn und rühmte gleichzeitig, dass die Umgebung der Stadt „schön und sehr angenehm“ sei. Durch Jahrhunderte hindurch nahezu unverändert in ihren wesentlichen Bestandteilen, erhebt sich die Häuserkulisse der Altstadt mit dem Marburger Schloss als Stadtkrone und der Elisabethkirche über dem Lahntal. Diese Altstadt gibt Marburg das charakteristische Aussehen und ist Marburgs Touristenattraktion. Die deutsche Universitätsstadt Marburg ist die Kreisstadt des Landkreises Marburg-Biedenkopf in Hessen. Sie liegt am Ufer des Flusses Lahn. Seit dem 12. Jahrhundert hat Marburg Stadtrechte. Heute erfüllt es die Funktion eines Oberzentrums in der Region Mittelhessen. Sie hat als größere Mittelstadt (wie noch sechs andere Mittelstädte in Hessen) einen Sonderstatus (Sonderstatusstadt) im Vergleich zu den anderen kreisangehörigen Gemeinden, das heißt sie übernimmt Aufgaben des Landkreises, so dass sie in vielen Dingen einer kreisfreien Stadt gleicht. Erste Besiedlungsspuren um Marburg sind für die Würmeiszeit vor ungefähr 50.000 Jahren belegt. Sowohl auf den Lahnbergen als auch im Bereich zwischen den Neuhöfen und der Dammühle wurden Schaber und anderes Werkzeug gefunden, die auf eine Besiedlung in dieser Zeit schließen lassen könnten. Auch für die Jungsteinzeit gibt es zahlreiche Belege. In dieser Zeit des Übergangs der Bevölkerung von Jägern und Sammlern zu sesshaften, den Boden bearbeitenden Menschen stellten die naturräumlichen Voraussetzungen des Amöneburger Beckens mit seinen fruchtbaren Böden eine attraktive Basis hierfür dar. Bandkeramische Funde deuten auf eine Besiedlung in dieser Zeit hin. Nach Demandt stießen hier mehrfach Kulturen wie die Rössener Kultur oder die Michelsberger Kultur aufeinander. Weitere kulturelle Überlagerungen sind anhand von Funden aus der Einzelgrabkultur, der Schnurkeramik und der Glockenbecherkultur nachvollziehbar. Die fortgesetzte Besiedlung der Marburger Umgebung in der Bronzezeit ist unter anderem durch zahlreiche Hügelgräber dieser Zeitstellung belegt. Reste eines Grabes aus der jüngeren Bronzezeit sind im Neuen Botanischen Garten zu sehen. Eine sichelförmige bewehrte Anlage auf dem in der Nähe gelegenen Schanzenkopf, die so genannte Heimburg, lässt sich der spätmerowingischen Zeit zurechnen und deutet auf eine Besiedlung um 700 n. Chr. hin. Große Bedeutung erhielt die Stadt aber erst, als Landgräfin Elisabeth von Thüringen Marburg 1228 als Witwensitz wählte. Sie baute ein Hospital, in dem sie sich bei der Pflege von Kranken und Gebrechlichen aufopferte. Obwohl sie bereits mit 24 Jahren starb (1231), gilt sie bis heute als die bedeutendste Persönlichkeit, die je in Marburg wirkte. Über sie werden viele Legenden erzählt. Schon 1235 wurde sie heiliggesprochen, und der Deutsche Orden begann noch im selben Jahr, über ihrem Grab die Elisabethkirche zu erbauen, den ersten rein gotischen Kirchbau in Deutschland. Pilger aus ganz Europa kamen zum Grab der Heiligen und trugen dazu bei, dass Marburg als Stadt aufblühte. Der Pilgerfriedhof lag an der St.-Michaels-Kapelle, das Michelchen genannt. Marburg besitzt mit der Philipps-Universität die älteste noch existierende protestantisch gegründete Universität der Welt, welche auch heute noch durch ihre Bauwerke und die Studenten das Stadtbild prägt. Das Stadtgebiet erstreckt sich beidseits der Lahn westlich ins Gladenbacher Bergland hinein und östlich über die Lahnberge hinweg bis an den Rand des Amöneburger Beckens. Den Namen „Marburg“ verdankt die Stadt dem Umstand, dass hier früher die Grenze („mar(c)“) zwischen den Territorien der Landgrafen von Thüringen und der Erzbischöfe von Mainz verlief.<br /><br />1 comment Cornelius Fabius Wed, 23 Aug 2017 18:52:22 +0200 Gedenktafel im Brunnenhäuschen des St. Elisabethbrunnen in Marburg. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61850 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61850" target="_blank"><img title="P1120667.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1120667.JPG" alt="P1120667.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Gedenktafel für den General und Reichsfreiherrn Ludwig Johann Carl von Breidenbach zu Breidenstein innerhalb des Brunnenhäuschen des St. Elisabethbrunnen in Marburg. Aufnahme aus dem Jahre 2017. Cornelius Fabius Tue, 22 Aug 2017 17:59:29 +0200 Stadtbegehung in Marburg, Ankunft am St. Elisabethbrunnen. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61849 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61849" target="_blank"><img title="P1120665.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/535/thumbs/P1120665.JPG" alt="P1120665.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahmedatum 19.07.2017. Der am Wehrdaer Weg gelegene St. Elisabethbrunnen, ist der älteste Brunnen in Marburg. Er sticht besonders im gemütlichen Stadtbilde hervor, da sich die Quelle in einem markanten Brunnenhäuschen befindet, welches gleichzeitig auch eine kleine Gedenkhalle unteranderem für die gefallenen Söhne Marburgs ist und zudem auch ein wenig wie eine Grablege anmutet. Hier hatte die Heilige Elisabeth früher Wasser geholt, eine Gedenktafel erinnert an Sie. An diesem ältesten Brunnen der Stadt schöpfte einst Erquickung die edelste Frau Marburgs, die Wohltäterin ihrer Mitmenschen, die Ahnfrau des hessischen Fürstenhauses, Elisabeth, Landgräfin von Thüringen, in den Jahren 1229 bis 1231. Später werden unendlich viele Pilger nach ihrer Ankunft in Marburg an diesem Brunnen sich erquickt haben. Neu aufgebaut wurde das Brunnenhaus von der Stadt Marburg du dem Verschönerungsverein im Jahre 1914. Eine Tafel verweist darauf auf der linken Wandseite innerhalb des Brunnenhäuschens. Cornelius Fabius Tue, 22 Aug 2017 17:56:12 +0200 Stadtbegehung in Marburg, Ankunft am St. Elisabethbrunnen. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61848 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61848" target="_blank"><img title="P1120666.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/535/thumbs/P1120666.JPG" alt="P1120666.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahmedatum 19.07.2017. Der am Wehrdaer Weg gelegene St. Elisabethbrunnen, ist der älteste Brunnen in Marburg. Er sticht besonders im gemütlichen Stadtbilde hervor, da sich die Quelle in einem markanten Brunnenhäuschen befindet, welches gleichzeitig auch eine kleine Gedenkhalle unteranderem für die gefallenen Söhne Marburgs ist und zudem auch ein wenig wie eine Grablege anmutet. Hier hatte die Heilige Elisabeth früher Wasser geholt, eine Gedenktafel erinnert an Sie. An diesem ältesten Brunnen der Stadt schöpfte einst Erquickung die edelste Frau Marburgs, die Wohltäterin ihrer Mitmenschen, die Ahnfrau des hessischen Fürstenhauses, Elisabeth, Landgräfin von Thüringen, in den Jahren 1229 bis 1231. Später werden unendlich viele Pilger nach ihrer Ankunft in Marburg an diesem Brunnen sich erquickt haben. Neu aufgebaut wurde das Brunnenhaus von der Stadt Marburg du dem Verschönerungsverein im Jahre 1914. Eine Tafel verweist darauf auf der linken Wandseite innerhalb des Brunnenhäuschens. Cornelius Fabius Tue, 22 Aug 2017 17:54:22 +0200 Gedenktafeln vom St. Elisabethbrunnen in Marburg http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61847 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61847" target="_blank"><img title="P1120664.jpg" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/535/thumbs/P1120664.jpg" alt="P1120664.jpg" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahmedatum 19.07.2017. Der am Wehrdaer Weg gelegene St. Elisabethbrunnen, ist der älteste Brunnen in Marburg. Er sticht besonders im gemütlichen Stadtbilde hervor, da sich die Quelle in einem markanten Brunnenhäuschen befindet, welches gleichzeitig auch eine kleine Gedenkhalle unteranderem für die gefallenen Söhne Marburgs ist und zudem auch ein wenig wie eine Grablege anmutet. Hier hatte die Heilige Elisabeth früher Wasser geholt, eine Gedenktafel erinnert an Sie. An diesem ältesten Brunnen der Stadt schöpfte einst Erquickung die edelste Frau Marburgs, die Wohltäterin ihrer Mitmenschen, die Ahnfrau des hessischen Fürstenhauses, Elisabeth, Landgräfin von Thüringen, in den Jahren 1229 bis 1231. Später werden unendlich viele Pilger nach ihrer Ankunft in Marburg an diesem Brunnen sich erquickt haben. Neu aufgebaut wurde das Brunnenhaus von der Stadt Marburg du dem Verschönerungsverein im Jahre 1914. Eine Tafel verweist darauf auf der linken Wandseite innerhalb des Brunnenhäuschens. Cornelius Fabius Tue, 22 Aug 2017 17:53:20 +0200 Stadtbegehung in Marburg, Ankunft am St. Elisabethbrunnen. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61846 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61846" target="_blank"><img title="P1120663.jpg" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/535/thumbs/P1120663.jpg" alt="P1120663.jpg" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahmedatum 19.07.2017. Der am Wehrdaer Weg gelegene St. Elisabethbrunnen, ist der älteste Brunnen in Marburg. Er sticht besonders im gemütlichen Stadtbilde hervor, da sich die Quelle in einem markanten Brunnenhäuschen befindet, welches gleichzeitig auch eine kleine Gedenkhalle unteranderem für die gefallenen Söhne Marburgs ist und zudem auch ein wenig wie eine Grablege anmutet. Hier hatte die Heilige Elisabeth früher Wasser geholt, eine Gedenktafel erinnert an Sie. An diesem ältesten Brunnen der Stadt schöpfte einst Erquickung die edelste Frau Marburgs, die Wohltäterin ihrer Mitmenschen, die Ahnfrau des hessischen Fürstenhauses, Elisabeth, Landgräfin von Thüringen, in den Jahren 1229 bis 1231. Später werden unendlich viele Pilger nach ihrer Ankunft in Marburg an diesem Brunnen sich erquickt haben. Neu aufgebaut wurde das Brunnenhaus von der Stadt Marburg du dem Verschönerungsverein im Jahre 1914. Eine Tafel verweist darauf auf der linken Wandseite innerhalb des Brunnenhäuschens. Cornelius Fabius Tue, 22 Aug 2017 17:51:31 +0200 Oberer Torturm der Marbacher Stadtbefestigung. Wahrzeichen der Stadt. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61715 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61715" target="_blank"><img title="P1270287_5_6.jpg" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/552/thumbs/P1270287_5_6.jpg" alt="P1270287_5_6.jpg" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Im Jahre 1290 wird erstmals das obere Tor als Teil der Stadtbefestigung urkundlich erwähnt; Bau des Turmes als Stadttor nach Osten ausgerichtet, vermutlich im 15. Jahrhundert. Im Jahre 1693, der Stadtbrand zerstört Teile des oberen Torturmes, der erst 1717/18 wieder aufgebaut wird. Im Jahre 1833/41, Tor und Hochwachten werden eingestellt. Im Jahre 1881, Debatte um die Zukunft des Torturm endet mit seiner Erneuerung. Im Jahre 1934 findet unter den Nationalsozialisten, die Errichtung des Denkmals für die Gefallenen des 1. Weltkrieges statt. Im Jahre 1958 verstirbt die seit 1914 im oberen Torturm lebende und letzte Bewohnerin. Im Jahre 2000/02 wird der Torturm grundlegend renoviert und die ständige Ausstellung zur Marbacher Stadtbefestigung wird eingerichtet. Er ist der einzig erhaltene von ehemals drei Tortürmen in der historischen Altstadt. Der Aufstieg auf den knapp 40 m hohen Turm lohnt sich, denn der Blick von oben ist überwältigend und entschädigt sofort für die 95 Treppenstufen, die man hinaufklettern musste. Während der Woche ist der Eintritt frei, am Wochenende (April - Oktober) wird ein geringes Entgelt erhoben.<br /><br />1 comment Cornelius Fabius Sun, 30 Jul 2017 18:53:20 +0200 Friedrich Schiller Hermenbüste. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61640 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61640" target="_blank"><img title="P1260653.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/625/thumbs/P1260653.JPG" alt="P1260653.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Hermenbüste Schillers nach Johann Heinrich Dannecker um 1840. Eisenhohlguss Schwarz patiniert. 26,8 x 13,6cm x 13cm, eine Leihgabe von Frau Ursula Fischer aus Marbach. Erschüttert durch die Nachricht vom Tod seines Jugendfreundes Friedrich Schiller, beschloss der Stuttgarter Bildhauer Johann Heinrich Dannecker, ihn in einer Marmorbüste zu verewigen. Diese 1807 vollendete Kolossalbüste ist vielfach reproduziert worden. Sie war auch als erstes Portrait des Dichters in seinem Geburtshaus zu sehen, allerdings nicht kolossal und weiß, sondern deutlich kleiner und schwarz – ein Serienprodukt der Königlichen Hüttenwerke Wasseralfingen. Georg Fischer, Bäcker und letzter privater Besitzer des Geburtshauses, hat die Nachbildung der Schillerschen Danneckerschen Büste um 1840 erworben. Seit dieser Zeit hielt er auch ein Gästebuch für durchreisende Schillerverehrer in seiner Backstube, dem Geburtsraum des Dichters, bereit. Die kleine Schiller-Büste soll dort allerdings kaum aufgefallen sein. Sie muss sich hoch oben in einem dunklen Winkel neben der Zimmertür befunden haben, auf einer Art Postament, an dem ein Widmungsgedicht für den „Deutschen Barden, frei und groß“ befestigt war. Auch nachdem der Marbacher Schillerverein das Geburtshaus seit 1859 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht hatte, erinnerte die schwarze Büste an den berühmtesten Sohn der Stadt. Nun stand sie als prominentes Ausstellungstück im Obergeschoss der neuen Gedenkstätte auf einem Tisch. So konnte man dem Dichter zwar auf den Kopf, aber nur schwer in die Augen schauen. Wie lange der eiserne Schiller im Geburtshaus zu sehen war, ist nicht bekannt. Noch heute befindet er sich im Besitz der Familie Fischer. Etwa ein Jahr lang zierte eine schwarze Schillerbüste die neue Wechselvitrine in der Küche von Schillers Geburtshaus Jetzt ist ein neues-altes Stück in dem Glaskasten ausgestellt: Es handelt sich um eine 18 Seiten umfassende Holzliste, eine Beilage der Hardtwald-Rechnung, in der aufgeführt ist, wer in dem betreffenden Jahr aus dem Hardtwald jeweils ein Holz-Los bekam. Was diese nun mit Friedrich Schiller zu tun hat? Eine ganze Menge. Die Liste stammt aus dem Jahr 1759 – dem Geburtsjahr des großen Sohnes der Stadt. Erstellt wurde sie am Martini-Tag, also dem 11. November. Das ist einen Tag nach Schillers Geburt gewesen und damit just an seinem Tauftag. Die Familie Schiller ist in dem historischen Dokument auch erwähnt, und zwar auf Seite zwölf, die aufgeschlagen in der Vitrine liegt. „Herr Lieutenant Schillers Frau“ steht dort. Dass Schillers Mutter erwähnt wird und nicht sein Vater, liegt daran, dass in der Niklastorstraße praktisch nur Elisabetha Dorothea Schiller mit den Kindern wohnte. „Der Vater war ja beim Militär“, erklärt der Marbacher Stadtarchivar Albrecht Gühring. Im Stadtarchiv ist das Schriftstück ganz ursprünglich auch einmal gewesen. Bis es vor Jahrzehnten ans Deutsche Literaturarchiv (DLA) beziehungsweise an das Schiller-Nationalmuseum gegeben wurde. Dort hat es jetzt Michael Davidis wieder „ausgegraben“. Der frühere DLA-Mitarbeiter zeichnet gemeinsam mit Thomas Schmidt auch für die aktuelle Ausstellung in Schillers Geburtshaus verantwortlich und war deshalb auf der Suche nach einem neuen Stück für die Wechselvitrine. „Als ich darauf gestoßen bin, war ich elektrisiert“, sagt Davidis. Die 18-seitige Beilage machte in der Folge noch einmal Station im Stadtarchiv. Dort hat die Praktikantin Daniela Zimmermann den kompletten Inhalt peu à peu entziffert, „eine große Leistung“, wie es Michael Davidis ausdrückt. Was dem Stadtarchivar Albrecht Gühring dann noch ganz nebenbei aufgefallen ist, dürfte die eigentliche Sensation der Geschichte sein: Die Empfänger der Holzlose sind in der Reihenfolge der Häuser aufgelistet – in diesem Falle die Niklastorstraße von oben nach unten. Albrecht Gühring: „Das heißt, hier handelt es sich um den einzigen schriftlichen Beweis, dass die Familie Schiller wirklich hier in der Niklastorstraße 31 gewohnt hat.“ Diese Tatsache sei nämlich bislang nur auf Erzählungen von Zeitzeugen begründet.Passend untergebracht ist das historische Schriftstück auf alle Fälle. Denn das Holz, um das es im Inhalt des Schreibens geht, ist vermutlich damals genau neben der heutigen Vitrine im steinernen Ofen von Schillers Geburtshaus gelandet – um die inzwischen zwei kleinen Kinder der Familie Schiller, Christophine und Friedrich, warm zu halten. Cornelius Fabius Tue, 18 Jul 2017 20:28:35 +0200 Taufhäubchen von Friedrich Schiller. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61639 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61639" target="_blank"><img title="P1260692.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/621/thumbs/P1260692.JPG" alt="P1260692.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Dieses bezaubernde Kinderhäubchen zierte des kleinen Schillers Haupt. Mitte des 18. Jahrhunderts Seidensatin mit Borten und Paillettenstickerei. Dieses einzigartige Stück ist als Schillers Taufhäubchen von den Erben seiner Tochter Emilie überliefert. (Deutsches Literaturarchiv Marbach) Cornelius Fabius Tue, 18 Jul 2017 20:22:41 +0200 Ein Knabenazug von Friedrich Schiller. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61638 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61638" target="_blank"><img title="P1260663.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/544/thumbs/P1260663.JPG" alt="P1260663.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Ganz anrührend steht so denke ich, jeder vor diesem kleinen Knabenanzug, welcher von Friedrich Schiller getragen wurde. Er stammte einst aus dem Nachlass der Familie bzw. seiner Schwester Luisa Frankh noch. Man beachte diesen Zustand, welcher davon zeugt, wie pfleglich und ordentlich mit diesem Anzug umgegangen wurde, all die Jahrzehnte so zu überdauern. Ob Schiller wusste dass sein kleiner Jungenanzug einmal so ausgestellt werden würde? Er hätte wohl kaum geahnt dass er nach seinem Tode wieder so in Erscheinung treten würde. Wohl aberwu sste er später nicht das seine Schwester diesen aufbewahrt hatte. Registriert: Mai 2013 Wohnort: Hamburg Beiträge: 1,108 Alle Fotos dieses Benutzers anzeigen Aufnahme aus dem Jahre 2016. Ganz anrührend steht so denke ich, jeder vor diesem kleinen, Knabenanzug, wie er im damaligen Alltag in verschiedenen Formen anzutreffen war im Stadtbild. Dieser wurde von Friedrich Schiller getragen. Er stammte einst aus dem Nachlass der Familie bzw. seiner Schwester Luisa Frankh noch. Man beachte diesen Zustand, welcher davon zeugt, wie pfleglich und ordentlich mit diesem Anzug umgegangen wurde, all die Jahrzehnte so zu überdauern. Ob Schiller wusste dass sein kleiner Jungenanzug einmal so ausgestellt werden würde? Er hätte wohl kaum geahnt dass er nach seinem Tode wieder so in Erscheinung treten würde. Cornelius Fabius Tue, 18 Jul 2017 20:05:39 +0200 Ein Anzug für Knaben. Getragen von Friedrich Schiller. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61637 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61637" target="_blank"><img title="P1260659.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/544/thumbs/P1260659.JPG" alt="P1260659.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Kniebundhose des Kinderanzuges mit Zugbändern zum Schnüren. Cornelius Fabius Tue, 18 Jul 2017 20:03:11 +0200 Ein Anzug für Knaben. Getragen von Friedrich Schiller. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61636 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61636" target="_blank"><img title="P1260658.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/544/thumbs/P1260658.JPG" alt="P1260658.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Detail des großen Kragens vom Jäckchen. Reinweiß schimmert der Stoff noch im Licht, der kleine Friedrich Schiller hat sich anscheinend nicht mit ihm in den Dreck begeben, wie es bei Jungens ja mal vorkommen kann besonders in diesem Alter. Cornelius Fabius Tue, 18 Jul 2017 20:01:10 +0200 Ein Knabenazug von Friedrich Schiller. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61635 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61635" target="_blank"><img title="P1260657.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/544/thumbs/P1260657.JPG" alt="P1260657.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Ganz anrührend steht so denke ich, jeder vor diesem kleinen, Knabenanzug, wie er im damaligen Alltag in verschiedenen Formen anzutreffen war im Stadtbild. Dieser wurde von Friedrich Schiller getragen. Er stammte einst aus dem Nachlass der Familie bzw. seiner Schwester Luisa Frankh noch. Man beachte diesen Zustand, welcher davon zeugt, wie pfleglich und ordentlich mit diesem Anzug umgegangen wurde, all die Jahrzehnte so zu überdauern. Ob Schiller wusste dass sein kleiner Jungenanzug einmal so ausgestellt werden würde? Er hätte wohl kaum geahnt dass er nach seinem Tode wieder so in Erscheinung treten würde. Cornelius Fabius Tue, 18 Jul 2017 19:58:53 +0200 Das Geburtshaus des Johann Christoph Friedrich von Schiller in Marbach. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61634 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61634" target="_blank"><img title="P1260547.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260547.JPG" alt="P1260547.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Vorderseite des Hauses. Früher allerdings, befand sich hier wo die Fenster sind rechts, ein großes Holztor. Dieses verschwand und es wurden die Fenster eingesetzt, das Tor ist nun im inneren des Hauses, direkt an der Rückseite zu den Fenstern ausgestellt, um den ehemaligen Platz und die Durchfahrt zu verdeutlichen. Das Geburtshaus Friedrich Schillers in Marbach ist ein typisches Handwerkerhaus aus den 1690-er Jahren. Es wurde wie fast alle Häuser in der Marbacher Altstadt auf den beim Stadtbrand 1693 geretteten Resten des Vorgängergebäudes errichtet. Zwei Besonderheiten aus dieser Zeit sind noch heute sehr gut zu erkennen: Der trapezförmige Grundriss des Gebäudes und ein &quot;schiefer&quot; Übergang der straßenseitigen Mauer zu einer Ecke hin. Die junge Familie Schiller bewohnte &quot;miethweise&quot; in diesem Haus nur ein einziges Zimmer im Erdgeschoß. Die oberen Stockwerke nutzte der Hausbesitzer Ulrich Schöllkopf selbst als Wohnung und Taschenmacherwerkstatt. Die übrigen Räume im Erdgeschoss wurden gemeinsam genutzt, sogar die Küche. In diese äußerst ärmliche Wohnsituation war die Familie im Zusammenhang mit einem Bankrott des Großvaters mütterlicherseits, Georg Friedrich Kodweiß, gelangt. Er war neben seinen Berufen als Bäcker und Gastwirt des Gasthauses &quot;Zum goldenen Löwen&quot; auch als Holzinspektor im herzoglichen Floßwesen tätig. Seine riskanten Holzhandelsgeschäfte führten dazu, dass er 1756 seinen über viele Generationen angesammelten Besitz in Marbach den Gläubigern übergeben musste. Sein Schwiegersohn Schiller hatte bis dahin bereits alle Ersparnisse zur -vergeblichen- Abwendung des Bankrotts eingesetzt und seine Wundarztpraxis aufgegeben. Er meldete sich zum Württembergischen Militär, das ihn zunächst für einige Jahre als Regimentsfourier einsetzte. Die Familie Schiller bestand nach Friedrichs Geburt 1759 aus vier Personen. Der Vater musste jedoch als Soldat sehr viel Zeit in Feldlagern verbringen, so dass die junge Frau Schiller sich das Zimmer mit ihren Kindern Christophine und dem zwei Jahre jüngeren Friedrich teilte. Sie verließen Marbach kurz nach Friedrichs viertem Geburtstag. Damit fielen die Spuren Friedrich Schillers in Marbach vorübergehend der Vergessenheit anheim. Natürlich konnte niemand ahnen, dass er später der größte Sohn der Stadt werden würde. Erst 1812, sieben Jahre nach Friedrich Schillers Tod, machte sich der neu zugezogene Marbacher Bürger Franke die Mühe, Schillers Spuren zu sichern. Er veranlasste die alten Marbacher Einwohner, die die Familie Schiller noch gekannt hatten, zu einer Aussage im Oberamt. Übereinstimmend wurde das Haus Niklastorstrasse 31 als Friedrich Schillers Geburtshaus genannt und ins Amtsbuch eingetragen. Schon bald besuchten Schillerverehrer das bescheidene Handwerkerhäuschen, aber zur Idee, ein Museum darin einzurichten, war es noch ein weiter Weg. Jahrelang gab es zwischen dem&quot;Verein für Schillers Denkmal&quot; in Stuttgart und dem &quot;Verein für Schillers Denkmal&quot; in Marbach Auseinandersetzungen, die 1857 dazu führten, statt der Errichtung eines Denkmals in Marbach das Geburtshaus zu einem Museum umzubauen. Am 11.11.1859 wurde das Haus feierlich als Gedenkstätte eröffnet. Es ist eine der ältesten literarischen Gedenkstätten im deutschsprachigen Raum! Cornelius Fabius Tue, 18 Jul 2017 19:50:07 +0200 Detail aus dem Hinweisschild am Schillerhaus in Marbach. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61633 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61633" target="_blank"><img title="P1260543.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260543.JPG" alt="P1260543.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Ausschnitt aus dem Schild mit Schillers markanten unverkennbaren Antlitz. Aufgenommen im Jahre 2016. Das Geburtshaus Friedrich Schillers in Marbach ist ein typisches Handwerkerhaus aus den 1690-er Jahren. Es wurde wie fast alle Häuser in der Marbacher Altstadt auf den beim Stadtbrand 1693 geretteten Resten des Vorgängergebäudes errichtet. Zwei Besonderheiten aus dieser Zeit sind noch heute sehr gut zu erkennen: Der trapezförmige Grundriss des Gebäudes und ein &quot;schiefer&quot; Übergang der straßenseitigen Mauer zu einer Ecke hin. Die junge Familie Schiller bewohnte &quot;miethweise&quot; in diesem Haus nur ein einziges Zimmer im Erdgeschoß. Die oberen Stockwerke nutzte der Hausbesitzer Ulrich Schöllkopf selbst als Wohnung und Taschenmacherwerkstatt. Die übrigen Räume im Erdgeschoss wurden gemeinsam genutzt, sogar die Küche. In diese äußerst ärmliche Wohnsituation war die Familie im Zusammenhang mit einem Bankrott des Großvaters mütterlicherseits, Georg Friedrich Kodweiß, gelangt. Er war neben seinen Berufen als Bäcker und Gastwirt des Gasthauses &quot;Zum goldenen Löwen&quot; auch als Holzinspektor im herzoglichen Floßwesen tätig. Seine riskanten Holzhandelsgeschäfte führten dazu, dass er 1756 seinen über viele Generationen angesammelten Besitz in Marbach den Gläubigern übergeben musste. Sein Schwiegersohn Schiller hatte bis dahin bereits alle Ersparnisse zur -vergeblichen- Abwendung des Bankrotts eingesetzt und seine Wundarztpraxis aufgegeben. Er meldete sich zum Württembergischen Militär, das ihn zunächst für einige Jahre als Regimentsfourier einsetzte. Die Familie Schiller bestand nach Friedrichs Geburt 1759 aus vier Personen. Der Vater musste jedoch als Soldat sehr viel Zeit in Feldlagern verbringen, so dass die junge Frau Schiller sich das Zimmer mit ihren Kindern Christophine und dem zwei Jahre jüngeren Friedrich teilte. Sie verließen Marbach kurz nach Friedrichs viertem Geburtstag. Damit fielen die Spuren Friedrich Schillers in Marbach vorübergehend der Vergessenheit anheim. Natürlich konnte niemand ahnen, dass er später der größte Sohn der Stadt werden würde. Erst 1812, sieben Jahre nach Friedrich Schillers Tod, machte sich der neu zugezogene Marbacher Bürger Franke die Mühe, Schillers Spuren zu sichern. Er veranlasste die alten Marbacher Einwohner, die die Familie Schiller noch gekannt hatten, zu einer Aussage im Oberamt. Übereinstimmend wurde das Haus Niklastorstrasse 31 als Friedrich Schillers Geburtshaus genannt und ins Amtsbuch eingetragen. Schon bald besuchten Schillerverehrer das bescheidene Handwerkerhäuschen, aber zur Idee, ein Museum darin einzurichten, war es noch ein weiter Weg. Jahrelang gab es zwischen dem&quot;Verein für Schillers Denkmal&quot; in Stuttgart und dem &quot;Verein für Schillers Denkmal&quot; in Marbach Auseinandersetzungen, die 1857 dazu führten, statt der Errichtung eines Denkmals in Marbach das Geburtshaus zu einem Museum umzubauen. Am 11.11.1859 wurde das Haus feierlich als Gedenkstätte eröffnet. Es ist eine der ältesten literarischen Gedenkstätten im deutschsprachigen Raum! Cornelius Fabius Tue, 18 Jul 2017 19:23:23 +0200 Das ganz erhaben gefertigte Schillerschild am Geburtshaus. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61632 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61632" target="_blank"><img title="P1260542_1.jpg" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260542_1.jpg" alt="P1260542_1.jpg" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Die vergangenen Zeiten hat es immer sehr gut überdauern können. Aufgenommen im Jahre 2016. Das Geburtshaus Friedrich Schillers in Marbach ist ein typisches Handwerkerhaus aus den 1690-er Jahren. Es wurde wie fast alle Häuser in der Marbacher Altstadt auf den beim Stadtbrand 1693 geretteten Resten des Vorgängergebäudes errichtet. Zwei Besonderheiten aus dieser Zeit sind noch heute sehr gut zu erkennen: Der trapezförmige Grundriss des Gebäudes und ein &quot;schiefer&quot; Übergang der straßenseitigen Mauer zu einer Ecke hin. Die junge Familie Schiller bewohnte &quot;miethweise&quot; in diesem Haus nur ein einziges Zimmer im Erdgeschoß. Die oberen Stockwerke nutzte der Hausbesitzer Ulrich Schöllkopf selbst als Wohnung und Taschenmacherwerkstatt. Die übrigen Räume im Erdgeschoss wurden gemeinsam genutzt, sogar die Küche. In diese äußerst ärmliche Wohnsituation war die Familie im Zusammenhang mit einem Bankrott des Großvaters mütterlicherseits, Georg Friedrich Kodweiß, gelangt. Er war neben seinen Berufen als Bäcker und Gastwirt des Gasthauses &quot;Zum goldenen Löwen&quot; auch als Holzinspektor im herzoglichen Floßwesen tätig. Seine riskanten Holzhandelsgeschäfte führten dazu, dass er 1756 seinen über viele Generationen angesammelten Besitz in Marbach den Gläubigern übergeben musste. Sein Schwiegersohn Schiller hatte bis dahin bereits alle Ersparnisse zur -vergeblichen- Abwendung des Bankrotts eingesetzt und seine Wundarztpraxis aufgegeben. Er meldete sich zum Württembergischen Militär, das ihn zunächst für einige Jahre als Regimentsfourier einsetzte. Die Familie Schiller bestand nach Friedrichs Geburt 1759 aus vier Personen. Der Vater musste jedoch als Soldat sehr viel Zeit in Feldlagern verbringen, so dass die junge Frau Schiller sich das Zimmer mit ihren Kindern Christophine und dem zwei Jahre jüngeren Friedrich teilte. Sie verließen Marbach kurz nach Friedrichs viertem Geburtstag. Damit fielen die Spuren Friedrich Schillers in Marbach vorübergehend der Vergessenheit anheim. Natürlich konnte niemand ahnen, dass er später der größte Sohn der Stadt werden würde. Erst 1812, sieben Jahre nach Friedrich Schillers Tod, machte sich der neu zugezogene Marbacher Bürger Franke die Mühe, Schillers Spuren zu sichern. Er veranlasste die alten Marbacher Einwohner, die die Familie Schiller noch gekannt hatten, zu einer Aussage im Oberamt. Übereinstimmend wurde das Haus Niklastorstrasse 31 als Friedrich Schillers Geburtshaus genannt und ins Amtsbuch eingetragen. Schon bald besuchten Schillerverehrer das bescheidene Handwerkerhäuschen, aber zur Idee, ein Museum darin einzurichten, war es noch ein weiter Weg. Jahrelang gab es zwischen dem&quot;Verein für Schillers Denkmal&quot; in Stuttgart und dem &quot;Verein für Schillers Denkmal&quot; in Marbach Auseinandersetzungen, die 1857 dazu führten, statt der Errichtung eines Denkmals in Marbach das Geburtshaus zu einem Museum umzubauen. Am 11.11.1859 wurde das Haus feierlich als Gedenkstätte eröffnet. Es ist eine der ältesten literarischen Gedenkstätten im deutschsprachigen Raum! Cornelius Fabius Tue, 18 Jul 2017 18:20:38 +0200 Das Geburtshaus des Johann Christoph Friedrich von Schiller in Marbach. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61631 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61631" target="_blank"><img title="P1260539.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260539.JPG" alt="P1260539.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Das Geburtshaus Friedrich Schillers ist eined er ältesten literarischen Gedenkstätte im gesamten deutschsprachigen Raum. Das Geburtshaus Friedrich Schillers in Marbach ist ein typisches Handwerkerhaus aus den 1690-er Jahren. Es wurde wie fast alle Häuser in der Marbacher Altstadt auf den beim Stadtbrand 1693 geretteten Resten des Vorgängergebäudes errichtet. Zwei Besonderheiten aus dieser Zeit sind noch heute sehr gut zu erkennen: Der trapezförmige Grundriss des Gebäudes und ein &quot;schiefer&quot; Übergang der straßenseitigen Mauer zu einer Ecke hin. Die junge Familie Schiller bewohnte &quot;miethweise&quot; in diesem Haus nur ein einziges Zimmer im Erdgeschoß. Die oberen Stockwerke nutzte der Hausbesitzer Ulrich Schöllkopf selbst als Wohnung und Taschenmacherwerkstatt. Die übrigen Räume im Erdgeschoss wurden gemeinsam genutzt, sogar die Küche. In diese äußerst ärmliche Wohnsituation war die Familie im Zusammenhang mit einem Bankrott des Großvaters mütterlicherseits, Georg Friedrich Kodweiß, gelangt. Er war neben seinen Berufen als Bäcker und Gastwirt des Gasthauses &quot;Zum goldenen Löwen&quot; auch als Holzinspektor im herzoglichen Floßwesen tätig. Seine riskanten Holzhandelsgeschäfte führten dazu, dass er 1756 seinen über viele Generationen angesammelten Besitz in Marbach den Gläubigern übergeben musste. Sein Schwiegersohn Schiller hatte bis dahin bereits alle Ersparnisse zur -vergeblichen- Abwendung des Bankrotts eingesetzt und seine Wundarztpraxis aufgegeben. Er meldete sich zum Württembergischen Militär, das ihn zunächst für einige Jahre als Regimentsfourier einsetzte. Die Familie Schiller bestand nach Friedrichs Geburt 1759 aus vier Personen. Der Vater musste jedoch als Soldat sehr viel Zeit in Feldlagern verbringen, so dass die junge Frau Schiller sich das Zimmer mit ihren Kindern Christophine und dem zwei Jahre jüngeren Friedrich teilte. Sie verließen Marbach kurz nach Friedrichs viertem Geburtstag. Damit fielen die Spuren Friedrich Schillers in Marbach vorübergehend der Vergessenheit anheim. Natürlich konnte niemand ahnen, dass er später der größte Sohn der Stadt werden würde. Erst 1812, sieben Jahre nach Friedrich Schillers Tod, machte sich der neu zugezogene Marbacher Bürger Franke die Mühe, Schillers Spuren zu sichern. Er veranlasste die alten Marbacher Einwohner, die die Familie Schiller noch gekannt hatten, zu einer Aussage im Oberamt. Übereinstimmend wurde das Haus Niklastorstrasse 31 als Friedrich Schillers Geburtshaus genannt und ins Amtsbuch eingetragen. Schon bald besuchten Schillerverehrer das bescheidene Handwerkerhäuschen, aber zur Idee, ein Museum darin einzurichten, war es noch ein weiter Weg. Jahrelang gab es zwischen dem&quot;Verein für Schillers Denkmal&quot; in Stuttgart und dem &quot;Verein für Schillers Denkmal&quot; in Marbach Auseinandersetzungen, die 1857 dazu führten, statt der Errichtung eines Denkmals in Marbach das Geburtshaus zu einem Museum umzubauen. Am 11.11.1859 wurde das Haus feierlich als Gedenkstätte eröffnet. Es ist eine der ältesten literarischen Gedenkstätten im deutschsprachigen Raum!<br /><br />1 comment Cornelius Fabius Tue, 18 Jul 2017 18:14:15 +0200 Das berühmte Herrscherpaar im Magdeburger Dom. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61601 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61601" target="_blank"><img title="P1300292.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/625/thumbs/P1300292.JPG" alt="P1300292.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Das Herrscherpaar im Magdeburger Dom, dem ältesten gotischen Bauwerk auf deutschem Boden. Die beiden Skulpturen aus dem 14. Jahrhundert innerhalb der um 1250 entstandenen Sechzehneckigen Kapelle, stellen dem Volksglauben nach Otto I. und seine Gattin die Königin Editha dar. Möglicherweise stellen die Figuren aber auch den &quot;König der Könige und Ecclesia&quot; dar, also Jesus, und die personifizierte Darstellung der christlichen Kirche. Cornelius Fabius Sat, 15 Jul 2017 01:12:15 +0200 Unser stolzes Schillderdenkmal von Marbach auf der Schillerhöhe. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61600 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61600" target="_blank"><img title="P1270132_0_1.jpg" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1270132_0_1.jpg" alt="P1270132_0_1.jpg" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Die Schillerhöhe ist ein Park- und Museenareal in der Nähe des Zentrums der Stadt Marbach am Neckar. Sie ist benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Friedrich Schiller. Neben dem Deutschen Literaturarchiv und der Marbacher Stadthalle befindet sich auf der Schillerhöhe das älteste Denkmal des deutschen Dichters des Sturm und Drang und der Klassik. Das mit Blick auf das Schiller-Nationalmuseum und die Neckarauen aufgestellte Schillerdenkmal ist alljährlich das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahrestag von Schillers Geburtstag am 10. November. Die Schillerhöhe wurde in den Jahren 1836 bis 1840 durch die Einwohner Marbachs auf einer Anhöhe südlich (und damals außerhalb) der Stadt angelegt. Marbach hoffte, in dem Park das damals geplante Schillerdenkmal aufstellen zu können, um das sich ein Streit zwischen Marbach und der Residenzstadt Stuttgart entsponnen hatte. Marbach machte sein Recht als Geburtsort Schillers geltend, Stuttgart betrachtete sich als die geistige Heimat des Dichters. Stuttgart setzte sich durch, 1839 wurde das noch heute bestehende Schillerdenkmal auf dem dortigen Schillerplatz errichtet. So wuchs in der Geburtsstadt Schillers Befremden über diese „Aneignung“ aus Stuttgart. Mehr als vierzig Jahre hatten sich die Marbacher um die Errichtung des Denkmals bemüht. Erst 1876 konnte es schließlich eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte. Die Enthüllung des Schiller-Denkmals in Stuttgart am 8. Mai 1839 war ein wichtiges Datum in der Geschichte der bürgerlichen Bewegung: Die Form des Standbilds auf öffentlichem Platz, bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts den Fürsten vorbehalten, war hier erstmalig zur Ehrung eines Dichters gewählt worden. Das Denkmal wurde damit zu einem Symbol der demokratischen Hoffnungen auf einen deutschen Nationalstaat. Bertel Thorvaldsens Schillermonument ist aber nicht nur das früheste Dichterdenkmal dieser Art, sondern auch das erste Denkmal für Friedrich Schiller in Deutschland überhaupt. Als wichtiges Zeugnis des Vormärz in Württemberg verbindet sich in ihm auch ein Stück literarischer Wirkungsgeschichte mit Sozial- und Politikgeschichte. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 20:13:59 +0200 Unser stolzes Schillderdenkmal von Marbach auf der Schillerhöhe. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61599 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61599" target="_blank"><img title="P1270128.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1270128.JPG" alt="P1270128.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Im Hintergrund zu erkennen das von David Chipperfield entworfene Literaturmuseum der Moderne (LiMo). Die Schillerhöhe ist ein Park- und Museenareal in der Nähe des Zentrums der Stadt Marbach am Neckar. Sie ist benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Friedrich Schiller. Neben dem Deutschen Literaturarchiv und der Marbacher Stadthalle befindet sich auf der Schillerhöhe das älteste Denkmal des deutschen Dichters des Sturm und Drang und der Klassik. Das mit Blick auf das Schiller-Nationalmuseum und die Neckarauen aufgestellte Schillerdenkmal ist alljährlich das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahrestag von Schillers Geburtstag am 10. November. Die Schillerhöhe wurde in den Jahren 1836 bis 1840 durch die Einwohner Marbachs auf einer Anhöhe südlich (und damals außerhalb) der Stadt angelegt. Marbach hoffte, in dem Park das damals geplante Schillerdenkmal aufstellen zu können, um das sich ein Streit zwischen Marbach und der Residenzstadt Stuttgart entsponnen hatte. Marbach machte sein Recht als Geburtsort Schillers geltend, Stuttgart betrachtete sich als die geistige Heimat des Dichters. Stuttgart setzte sich durch, 1839 wurde das noch heute bestehende Schillerdenkmal auf dem dortigen Schillerplatz errichtet. So wuchs in der Geburtsstadt Schillers Befremden über diese „Aneignung“ aus Stuttgart. Mehr als vierzig Jahre hatten sich die Marbacher um die Errichtung des Denkmals bemüht. Erst 1876 konnte es schließlich eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte. Die Enthüllung des Schiller-Denkmals in Stuttgart am 8. Mai 1839 war ein wichtiges Datum in der Geschichte der bürgerlichen Bewegung: Die Form des Standbilds auf öffentlichem Platz, bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts den Fürsten vorbehalten, war hier erstmalig zur Ehrung eines Dichters gewählt worden. Das Denkmal wurde damit zu einem Symbol der demokratischen Hoffnungen auf einen deutschen Nationalstaat. Bertel Thorvaldsens Schillermonument ist aber nicht nur das früheste Dichterdenkmal dieser Art, sondern auch das erste Denkmal für Friedrich Schiller in Deutschland überhaupt. Als wichtiges Zeugnis des Vormärz in Württemberg verbindet sich in ihm auch ein Stück literarischer Wirkungsgeschichte mit Sozial- und Politikgeschichte. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 20:12:02 +0200 Spruchtafel am Schillerdenkmal auf der Schillerhöhe in Marbach. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61598 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61598" target="_blank"><img title="P1260784.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260784.JPG" alt="P1260784.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Die Schillerhöhe ist ein Park- und Museenareal in der Nähe des Zentrums der Stadt Marbach am Neckar. Sie ist benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Friedrich Schiller. Neben dem Deutschen Literaturarchiv und der Marbacher Stadthalle befindet sich auf der Schillerhöhe das älteste Denkmal des deutschen Dichters des Sturm und Drang und der Klassik. Das mit Blick auf das Schiller-Nationalmuseum und die Neckarauen aufgestellte Schillerdenkmal ist alljährlich das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahrestag von Schillers Geburtstag am 10. November. Die Schillerhöhe wurde in den Jahren 1836 bis 1840 durch die Einwohner Marbachs auf einer Anhöhe südlich (und damals außerhalb) der Stadt angelegt. Marbach hoffte, in dem Park das damals geplante Schillerdenkmal aufstellen zu können, um das sich ein Streit zwischen Marbach und der Residenzstadt Stuttgart entsponnen hatte. Marbach machte sein Recht als Geburtsort Schillers geltend, Stuttgart betrachtete sich als die geistige Heimat des Dichters. Stuttgart setzte sich durch, 1839 wurde das noch heute bestehende Schillerdenkmal auf dem dortigen Schillerplatz errichtet. So wuchs in der Geburtsstadt Schillers Befremden über diese „Aneignung“ aus Stuttgart. Mehr als vierzig Jahre hatten sich die Marbacher um die Errichtung des Denkmals bemüht. Erst 1876 konnte es schließlich eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte. Die Enthüllung des Schiller-Denkmals in Stuttgart am 8. Mai 1839 war ein wichtiges Datum in der Geschichte der bürgerlichen Bewegung: Die Form des Standbilds auf öffentlichem Platz, bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts den Fürsten vorbehalten, war hier erstmalig zur Ehrung eines Dichters gewählt worden. Das Denkmal wurde damit zu einem Symbol der demokratischen Hoffnungen auf einen deutschen Nationalstaat. Bertel Thorvaldsens Schillermonument ist aber nicht nur das früheste Dichterdenkmal dieser Art, sondern auch das erste Denkmal für Friedrich Schiller in Deutschland überhaupt. Als wichtiges Zeugnis des Vormärz in Württemberg verbindet sich in ihm auch ein Stück literarischer Wirkungsgeschichte mit Sozial- und Politikgeschichte. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 20:07:57 +0200 Unser stolzes Schillderdenkmal von Marbach auf der Schillerhöhe. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61597 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61597" target="_blank"><img title="P1260782_0_1.jpg" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260782_0_1.jpg" alt="P1260782_0_1.jpg" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Vor dem Denkmal das prächtige Schiller Nationalmuseum welches auch das Deutsche Literaturarchiv Marbach ist. Die Schillerhöhe ist ein Park- und Museenareal in der Nähe des Zentrums der Stadt Marbach am Neckar. Sie ist benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Friedrich Schiller. Neben dem Deutschen Literaturarchiv und der Marbacher Stadthalle befindet sich auf der Schillerhöhe das älteste Denkmal des deutschen Dichters des Sturm und Drang und der Klassik. Das mit Blick auf das Schiller-Nationalmuseum und die Neckarauen aufgestellte Schillerdenkmal ist alljährlich das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahrestag von Schillers Geburtstag am 10. November. Die Schillerhöhe wurde in den Jahren 1836 bis 1840 durch die Einwohner Marbachs auf einer Anhöhe südlich (und damals außerhalb) der Stadt angelegt. Marbach hoffte, in dem Park das damals geplante Schillerdenkmal aufstellen zu können, um das sich ein Streit zwischen Marbach und der Residenzstadt Stuttgart entsponnen hatte. Marbach machte sein Recht als Geburtsort Schillers geltend, Stuttgart betrachtete sich als die geistige Heimat des Dichters. Stuttgart setzte sich durch, 1839 wurde das noch heute bestehende Schillerdenkmal auf dem dortigen Schillerplatz errichtet. So wuchs in der Geburtsstadt Schillers Befremden über diese „Aneignung“ aus Stuttgart. Mehr als vierzig Jahre hatten sich die Marbacher um die Errichtung des Denkmals bemüht. Erst 1876 konnte es schließlich eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte. Die Enthüllung des Schiller-Denkmals in Stuttgart am 8. Mai 1839 war ein wichtiges Datum in der Geschichte der bürgerlichen Bewegung: Die Form des Standbilds auf öffentlichem Platz, bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts den Fürsten vorbehalten, war hier erstmalig zur Ehrung eines Dichters gewählt worden. Das Denkmal wurde damit zu einem Symbol der demokratischen Hoffnungen auf einen deutschen Nationalstaat. Bertel Thorvaldsens Schillermonument ist aber nicht nur das früheste Dichterdenkmal dieser Art, sondern auch das erste Denkmal für Friedrich Schiller in Deutschland überhaupt. Als wichtiges Zeugnis des Vormärz in Württemberg verbindet sich in ihm auch ein Stück literarischer Wirkungsgeschichte mit Sozial- und Politikgeschichte. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 20:05:27 +0200 Unser stolzes Schillderdenkmal von Marbach auf der Schillerhöhe. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61596 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61596" target="_blank"><img title="P1260779.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260779.JPG" alt="P1260779.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. es sind solche Schillerschen Worte, welche ewiglich im Herzen aufleuchten werden. Die Schillerhöhe ist ein Park- und Museenareal in der Nähe des Zentrums der Stadt Marbach am Neckar. Sie ist benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Friedrich Schiller. Neben dem Deutschen Literaturarchiv und der Marbacher Stadthalle befindet sich auf der Schillerhöhe das älteste Denkmal des deutschen Dichters des Sturm und Drang und der Klassik. Das mit Blick auf das Schiller-Nationalmuseum und die Neckarauen aufgestellte Schillerdenkmal ist alljährlich das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahrestag von Schillers Geburtstag am 10. November. Die Schillerhöhe wurde in den Jahren 1836 bis 1840 durch die Einwohner Marbachs auf einer Anhöhe südlich (und damals außerhalb) der Stadt angelegt. Marbach hoffte, in dem Park das damals geplante Schillerdenkmal aufstellen zu können, um das sich ein Streit zwischen Marbach und der Residenzstadt Stuttgart entsponnen hatte. Marbach machte sein Recht als Geburtsort Schillers geltend, Stuttgart betrachtete sich als die geistige Heimat des Dichters. Stuttgart setzte sich durch, 1839 wurde das noch heute bestehende Schillerdenkmal auf dem dortigen Schillerplatz errichtet. So wuchs in der Geburtsstadt Schillers Befremden über diese „Aneignung“ aus Stuttgart. Mehr als vierzig Jahre hatten sich die Marbacher um die Errichtung des Denkmals bemüht. Erst 1876 konnte es schließlich eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte. Die Enthüllung des Schiller-Denkmals in Stuttgart am 8. Mai 1839 war ein wichtiges Datum in der Geschichte der bürgerlichen Bewegung: Die Form des Standbilds auf öffentlichem Platz, bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts den Fürsten vorbehalten, war hier erstmalig zur Ehrung eines Dichters gewählt worden. Das Denkmal wurde damit zu einem Symbol der demokratischen Hoffnungen auf einen deutschen Nationalstaat. Bertel Thorvaldsens Schillermonument ist aber nicht nur das früheste Dichterdenkmal dieser Art, sondern auch das erste Denkmal für Friedrich Schiller in Deutschland überhaupt. Als wichtiges Zeugnis des Vormärz in Württemberg verbindet sich in ihm auch ein Stück literarischer Wirkungsgeschichte mit Sozial- und Politikgeschichte. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 20:01:01 +0200 Unser stolzes Schillderdenkmal von Marbach auf der Schillerhöhe. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61595 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61595" target="_blank"><img title="P1260778.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260778.JPG" alt="P1260778.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Die Schillerhöhe ist ein Park- und Museenareal in der Nähe des Zentrums der Stadt Marbach am Neckar. Sie ist benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Friedrich Schiller. Neben dem Deutschen Literaturarchiv und der Marbacher Stadthalle befindet sich auf der Schillerhöhe das älteste Denkmal des deutschen Dichters des Sturm und Drang und der Klassik. Das mit Blick auf das Schiller-Nationalmuseum und die Neckarauen aufgestellte Schillerdenkmal ist alljährlich das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahrestag von Schillers Geburtstag am 10. November. Die Schillerhöhe wurde in den Jahren 1836 bis 1840 durch die Einwohner Marbachs auf einer Anhöhe südlich (und damals außerhalb) der Stadt angelegt. Marbach hoffte, in dem Park das damals geplante Schillerdenkmal aufstellen zu können, um das sich ein Streit zwischen Marbach und der Residenzstadt Stuttgart entsponnen hatte. Marbach machte sein Recht als Geburtsort Schillers geltend, Stuttgart betrachtete sich als die geistige Heimat des Dichters. Stuttgart setzte sich durch, 1839 wurde das noch heute bestehende Schillerdenkmal auf dem dortigen Schillerplatz errichtet. So wuchs in der Geburtsstadt Schillers Befremden über diese „Aneignung“ aus Stuttgart. Mehr als vierzig Jahre hatten sich die Marbacher um die Errichtung des Denkmals bemüht. Erst 1876 konnte es schließlich eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte. Die Enthüllung des Schiller-Denkmals in Stuttgart am 8. Mai 1839 war ein wichtiges Datum in der Geschichte der bürgerlichen Bewegung: Die Form des Standbilds auf öffentlichem Platz, bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts den Fürsten vorbehalten, war hier erstmalig zur Ehrung eines Dichters gewählt worden. Das Denkmal wurde damit zu einem Symbol der demokratischen Hoffnungen auf einen deutschen Nationalstaat. Bertel Thorvaldsens Schillermonument ist aber nicht nur das früheste Dichterdenkmal dieser Art, sondern auch das erste Denkmal für Friedrich Schiller in Deutschland überhaupt. Als wichtiges Zeugnis des Vormärz in Württemberg verbindet sich in ihm auch ein Stück literarischer Wirkungsgeschichte mit Sozial- und Politikgeschichte. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 19:56:29 +0200 Unser stolzes Schillderdenkmal von Marbach auf der Schillerhöhe. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61594 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61594" target="_blank"><img title="P1260777.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260777.JPG" alt="P1260777.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. es sind solche Worte, welche ewiglich im Herzen aufleuchten werden. Die Schillerhöhe ist ein Park- und Museenareal in der Nähe des Zentrums der Stadt Marbach am Neckar. Sie ist benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Friedrich Schiller. Neben dem Deutschen Literaturarchiv und der Marbacher Stadthalle befindet sich auf der Schillerhöhe das älteste Denkmal des deutschen Dichters des Sturm und Drang und der Klassik. Das mit Blick auf das Schiller-Nationalmuseum und die Neckarauen aufgestellte Schillerdenkmal ist alljährlich das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahrestag von Schillers Geburtstag am 10. November. Die Schillerhöhe wurde in den Jahren 1836 bis 1840 durch die Einwohner Marbachs auf einer Anhöhe südlich (und damals außerhalb) der Stadt angelegt. Marbach hoffte, in dem Park das damals geplante Schillerdenkmal aufstellen zu können, um das sich ein Streit zwischen Marbach und der Residenzstadt Stuttgart entsponnen hatte. Marbach machte sein Recht als Geburtsort Schillers geltend, Stuttgart betrachtete sich als die geistige Heimat des Dichters. Stuttgart setzte sich durch, 1839 wurde das noch heute bestehende Schillerdenkmal auf dem dortigen Schillerplatz errichtet. So wuchs in der Geburtsstadt Schillers Befremden über diese „Aneignung“ aus Stuttgart. Mehr als vierzig Jahre hatten sich die Marbacher um die Errichtung des Denkmals bemüht. Erst 1876 konnte es schließlich eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte. Die Enthüllung des Schiller-Denkmals in Stuttgart am 8. Mai 1839 war ein wichtiges Datum in der Geschichte der bürgerlichen Bewegung: Die Form des Standbilds auf öffentlichem Platz, bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts den Fürsten vorbehalten, war hier erstmalig zur Ehrung eines Dichters gewählt worden. Das Denkmal wurde damit zu einem Symbol der demokratischen Hoffnungen auf einen deutschen Nationalstaat. Bertel Thorvaldsens Schillermonument ist aber nicht nur das früheste Dichterdenkmal dieser Art, sondern auch das erste Denkmal für Friedrich Schiller in Deutschland überhaupt. Als wichtiges Zeugnis des Vormärz in Württemberg verbindet sich in ihm auch ein Stück literarischer Wirkungsgeschichte mit Sozial- und Politikgeschichte. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 19:54:46 +0200 Unser stolzes Schillderdenkmal von Marbach auf der Schillerhöhe. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61593 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61593" target="_blank"><img title="P1260773.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260773.JPG" alt="P1260773.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Die Schillerhöhe ist ein Park- und Museenareal in der Nähe des Zentrums der Stadt Marbach am Neckar. Sie ist benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Friedrich Schiller. Neben dem Deutschen Literaturarchiv und der Marbacher Stadthalle befindet sich auf der Schillerhöhe das älteste Denkmal des deutschen Dichters des Sturm und Drang und der Klassik. Das mit Blick auf das Schiller-Nationalmuseum und die Neckarauen aufgestellte Schillerdenkmal ist alljährlich das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahrestag von Schillers Geburtstag am 10. November. Die Schillerhöhe wurde in den Jahren 1836 bis 1840 durch die Einwohner Marbachs auf einer Anhöhe südlich (und damals außerhalb) der Stadt angelegt. Marbach hoffte, in dem Park das damals geplante Schillerdenkmal aufstellen zu können, um das sich ein Streit zwischen Marbach und der Residenzstadt Stuttgart entsponnen hatte. Marbach machte sein Recht als Geburtsort Schillers geltend, Stuttgart betrachtete sich als die geistige Heimat des Dichters. Stuttgart setzte sich durch, 1839 wurde das noch heute bestehende Schillerdenkmal auf dem dortigen Schillerplatz errichtet. So wuchs in der Geburtsstadt Schillers Befremden über diese „Aneignung“ aus Stuttgart. Mehr als vierzig Jahre hatten sich die Marbacher um die Errichtung des Denkmals bemüht. Erst 1876 konnte es schließlich eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte. Die Enthüllung des Schiller-Denkmals in Stuttgart am 8. Mai 1839 war ein wichtiges Datum in der Geschichte der bürgerlichen Bewegung: Die Form des Standbilds auf öffentlichem Platz, bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts den Fürsten vorbehalten, war hier erstmalig zur Ehrung eines Dichters gewählt worden. Das Denkmal wurde damit zu einem Symbol der demokratischen Hoffnungen auf einen deutschen Nationalstaat. Bertel Thorvaldsens Schillermonument ist aber nicht nur das früheste Dichterdenkmal dieser Art, sondern auch das erste Denkmal für Friedrich Schiller in Deutschland überhaupt. Als wichtiges Zeugnis des Vormärz in Württemberg verbindet sich in ihm auch ein Stück literarischer Wirkungsgeschichte mit Sozial- und Politikgeschichte. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 19:52:37 +0200 Detail am Schillerdenkmal, eine antikisierende Theatermaske der Tragödie. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61592 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61592" target="_blank"><img title="P1260772.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260772.JPG" alt="P1260772.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Die Schillerhöhe ist ein Park- und Museenareal in der Nähe des Zentrums der Stadt Marbach am Neckar. Sie ist benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Friedrich Schiller. Neben dem Deutschen Literaturarchiv und der Marbacher Stadthalle befindet sich auf der Schillerhöhe das älteste Denkmal des deutschen Dichters des Sturm und Drang und der Klassik. Das mit Blick auf das Schiller-Nationalmuseum und die Neckarauen aufgestellte Schillerdenkmal ist alljährlich das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahrestag von Schillers Geburtstag am 10. November. Die Schillerhöhe wurde in den Jahren 1836 bis 1840 durch die Einwohner Marbachs auf einer Anhöhe südlich (und damals außerhalb) der Stadt angelegt. Marbach hoffte, in dem Park das damals geplante Schillerdenkmal aufstellen zu können, um das sich ein Streit zwischen Marbach und der Residenzstadt Stuttgart entsponnen hatte. Marbach machte sein Recht als Geburtsort Schillers geltend, Stuttgart betrachtete sich als die geistige Heimat des Dichters. Stuttgart setzte sich durch, 1839 wurde das noch heute bestehende Schillerdenkmal auf dem dortigen Schillerplatz errichtet. So wuchs in der Geburtsstadt Schillers Befremden über diese „Aneignung“ aus Stuttgart. Mehr als vierzig Jahre hatten sich die Marbacher um die Errichtung des Denkmals bemüht. Erst 1876 konnte es schließlich eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte. Die Enthüllung des Schiller-Denkmals in Stuttgart am 8. Mai 1839 war ein wichtiges Datum in der Geschichte der bürgerlichen Bewegung: Die Form des Standbilds auf öffentlichem Platz, bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts den Fürsten vorbehalten, war hier erstmalig zur Ehrung eines Dichters gewählt worden. Das Denkmal wurde damit zu einem Symbol der demokratischen Hoffnungen auf einen deutschen Nationalstaat. Bertel Thorvaldsens Schillermonument ist aber nicht nur das früheste Dichterdenkmal dieser Art, sondern auch das erste Denkmal für Friedrich Schiller in Deutschland überhaupt. Als wichtiges Zeugnis des Vormärz in Württemberg verbindet sich in ihm auch ein Stück literarischer Wirkungsgeschichte mit Sozial- und Politikgeschichte. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 19:50:17 +0200 Detail am Schillerdenkmal, eine antikisierende Theatermaske der Tragödie. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61591 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61591" target="_blank"><img title="P1260771.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260771.JPG" alt="P1260771.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Die Schillerhöhe ist ein Park- und Museenareal in der Nähe des Zentrums der Stadt Marbach am Neckar. Sie ist benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Friedrich Schiller. Neben dem Deutschen Literaturarchiv und der Marbacher Stadthalle befindet sich auf der Schillerhöhe das älteste Denkmal des deutschen Dichters des Sturm und Drang und der Klassik. Das mit Blick auf das Schiller-Nationalmuseum und die Neckarauen aufgestellte Schillerdenkmal ist alljährlich das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahrestag von Schillers Geburtstag am 10. November. Die Schillerhöhe wurde in den Jahren 1836 bis 1840 durch die Einwohner Marbachs auf einer Anhöhe südlich (und damals außerhalb) der Stadt angelegt. Marbach hoffte, in dem Park das damals geplante Schillerdenkmal aufstellen zu können, um das sich ein Streit zwischen Marbach und der Residenzstadt Stuttgart entsponnen hatte. Marbach machte sein Recht als Geburtsort Schillers geltend, Stuttgart betrachtete sich als die geistige Heimat des Dichters. Stuttgart setzte sich durch, 1839 wurde das noch heute bestehende Schillerdenkmal auf dem dortigen Schillerplatz errichtet. So wuchs in der Geburtsstadt Schillers Befremden über diese „Aneignung“ aus Stuttgart. Mehr als vierzig Jahre hatten sich die Marbacher um die Errichtung des Denkmals bemüht. Erst 1876 konnte es schließlich eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte. Die Enthüllung des Schiller-Denkmals in Stuttgart am 8. Mai 1839 war ein wichtiges Datum in der Geschichte der bürgerlichen Bewegung: Die Form des Standbilds auf öffentlichem Platz, bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts den Fürsten vorbehalten, war hier erstmalig zur Ehrung eines Dichters gewählt worden. Das Denkmal wurde damit zu einem Symbol der demokratischen Hoffnungen auf einen deutschen Nationalstaat. Bertel Thorvaldsens Schillermonument ist aber nicht nur das früheste Dichterdenkmal dieser Art, sondern auch das erste Denkmal für Friedrich Schiller in Deutschland überhaupt. Als wichtiges Zeugnis des Vormärz in Württemberg verbindet sich in ihm auch ein Stück literarischer Wirkungsgeschichte mit Sozial- und Politikgeschichte. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 19:47:46 +0200 Unser stolzes Schillderdenkmal von Marbach auf der Schillerhöhe. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61590 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61590" target="_blank"><img title="P1260768.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260768.JPG" alt="P1260768.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Die Schillerhöhe ist ein Park- und Museenareal in der Nähe des Zentrums der Stadt Marbach am Neckar. Sie ist benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Friedrich Schiller. Neben dem Deutschen Literaturarchiv und der Marbacher Stadthalle befindet sich auf der Schillerhöhe das älteste Denkmal des deutschen Dichters des Sturm und Drang und der Klassik. Das mit Blick auf das Schiller-Nationalmuseum und die Neckarauen aufgestellte Schillerdenkmal ist alljährlich das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahrestag von Schillers Geburtstag am 10. November. Die Schillerhöhe wurde in den Jahren 1836 bis 1840 durch die Einwohner Marbachs auf einer Anhöhe südlich (und damals außerhalb) der Stadt angelegt. Marbach hoffte, in dem Park das damals geplante Schillerdenkmal aufstellen zu können, um das sich ein Streit zwischen Marbach und der Residenzstadt Stuttgart entsponnen hatte. Marbach machte sein Recht als Geburtsort Schillers geltend, Stuttgart betrachtete sich als die geistige Heimat des Dichters. Stuttgart setzte sich durch, 1839 wurde das noch heute bestehende Schillerdenkmal auf dem dortigen Schillerplatz errichtet. So wuchs in der Geburtsstadt Schillers Befremden über diese „Aneignung“ aus Stuttgart. Mehr als vierzig Jahre hatten sich die Marbacher um die Errichtung des Denkmals bemüht. Erst 1876 konnte es schließlich eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte. Die Enthüllung des Schiller-Denkmals in Stuttgart am 8. Mai 1839 war ein wichtiges Datum in der Geschichte der bürgerlichen Bewegung: Die Form des Standbilds auf öffentlichem Platz, bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts den Fürsten vorbehalten, war hier erstmalig zur Ehrung eines Dichters gewählt worden. Das Denkmal wurde damit zu einem Symbol der demokratischen Hoffnungen auf einen deutschen Nationalstaat. Bertel Thorvaldsens Schillermonument ist aber nicht nur das früheste Dichterdenkmal dieser Art, sondern auch das erste Denkmal für Friedrich Schiller in Deutschland überhaupt. Als wichtiges Zeugnis des Vormärz in Württemberg verbindet sich in ihm auch ein Stück literarischer Wirkungsgeschichte mit Sozial- und Politikgeschichte. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 19:45:22 +0200 Unser stolzes Schillderdenkmal von Marbach auf der Schillerhöhe. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61589 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61589" target="_blank"><img title="P1260767_5_6.jpg" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/565/thumbs/P1260767_5_6.jpg" alt="P1260767_5_6.jpg" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Die Schillerhöhe ist ein Park- und Museenareal in der Nähe des Zentrums der Stadt Marbach am Neckar. Sie ist benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Friedrich Schiller. Neben dem Deutschen Literaturarchiv und der Marbacher Stadthalle befindet sich auf der Schillerhöhe das älteste Denkmal des deutschen Dichters des Sturm und Drang und der Klassik. Das mit Blick auf das Schiller-Nationalmuseum und die Neckarauen aufgestellte Schillerdenkmal ist alljährlich das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahrestag von Schillers Geburtstag am 10. November. Die Schillerhöhe wurde in den Jahren 1836 bis 1840 durch die Einwohner Marbachs auf einer Anhöhe südlich (und damals außerhalb) der Stadt angelegt. Marbach hoffte, in dem Park das damals geplante Schillerdenkmal aufstellen zu können, um das sich ein Streit zwischen Marbach und der Residenzstadt Stuttgart entsponnen hatte. Marbach machte sein Recht als Geburtsort Schillers geltend, Stuttgart betrachtete sich als die geistige Heimat des Dichters. Stuttgart setzte sich durch, 1839 wurde das noch heute bestehende Schillerdenkmal auf dem dortigen Schillerplatz errichtet. So wuchs in der Geburtsstadt Schillers Befremden über diese „Aneignung“ aus Stuttgart. Mehr als vierzig Jahre hatten sich die Marbacher um die Errichtung des Denkmals bemüht. Erst 1876 konnte es schließlich eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte. Die Enthüllung des Schiller-Denkmals in Stuttgart am 8. Mai 1839 war ein wichtiges Datum in der Geschichte der bürgerlichen Bewegung: Die Form des Standbilds auf öffentlichem Platz, bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts den Fürsten vorbehalten, war hier erstmalig zur Ehrung eines Dichters gewählt worden. Das Denkmal wurde damit zu einem Symbol der demokratischen Hoffnungen auf einen deutschen Nationalstaat. Bertel Thorvaldsens Schillermonument ist aber nicht nur das früheste Dichterdenkmal dieser Art, sondern auch das erste Denkmal für Friedrich Schiller in Deutschland überhaupt. Als wichtiges Zeugnis des Vormärz in Württemberg verbindet sich in ihm auch ein Stück literarischer Wirkungsgeschichte mit Sozial- und Politikgeschichte. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 19:43:45 +0200 Ein Schmuckstück in Schillers Geburtsstadt Marbach am Neckar. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61588 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61588" target="_blank"><img title="P1260621_0.jpg" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/559/thumbs/P1260621_0.jpg" alt="P1260621_0.jpg" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Ein Citroen 11 CV Gangster in der Oberen Holdergasse in Marbach am Neckar. Schaut alles noch Wunderbar fahrtüchtig aus, da wünscht man eine gute sichere Fahrt und weiterhin sehr viel Freude an diesem Automobil. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 19:37:29 +0200 Ein Schmuckstück in Schillers Geburtsstadt Marbach am Neckar. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61587 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61587" target="_blank"><img title="P1260619.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/559/thumbs/P1260619.JPG" alt="P1260619.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Ein Citroen 11 CV Gangster in der Oberen Holdergasse in Marbach am Neckar. Schaut alles noch Wunderbar fahrtüchtig aus, da wünscht man eine gute sichere Fahrt und weiterhin sehr viel Freude an diesem Automobil. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 19:35:25 +0200 Unser stolzes Schillderdenkmal von Marbach auf der Schillerhöhe. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61586 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61586" target="_blank"><img title="P1270138_6_7.jpg" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/625/thumbs/P1270138_6_7.jpg" alt="P1270138_6_7.jpg" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Aufnahme aus dem Jahre 2016. Die Schillerhöhe ist ein Park- und Museenareal in der Nähe des Zentrums der Stadt Marbach am Neckar. Sie ist benannt nach dem berühmtesten Sohn der Stadt, Friedrich Schiller. Neben dem Deutschen Literaturarchiv und der Marbacher Stadthalle befindet sich auf der Schillerhöhe das älteste Denkmal des deutschen Dichters des Sturm und Drang und der Klassik. Das mit Blick auf das Schiller-Nationalmuseum und die Neckarauen aufgestellte Schillerdenkmal ist alljährlich das Zentrum der Feierlichkeiten zum Jahrestag von Schillers Geburtstag am 10. November. Die Schillerhöhe wurde in den Jahren 1836 bis 1840 durch die Einwohner Marbachs auf einer Anhöhe südlich (und damals außerhalb) der Stadt angelegt. Marbach hoffte, in dem Park das damals geplante Schillerdenkmal aufstellen zu können, um das sich ein Streit zwischen Marbach und der Residenzstadt Stuttgart entsponnen hatte. Marbach machte sein Recht als Geburtsort Schillers geltend, Stuttgart betrachtete sich als die geistige Heimat des Dichters. Stuttgart setzte sich durch, 1839 wurde das noch heute bestehende Schillerdenkmal auf dem dortigen Schillerplatz errichtet. So wuchs in der Geburtsstadt Schillers Befremden über diese „Aneignung“ aus Stuttgart. Mehr als vierzig Jahre hatten sich die Marbacher um die Errichtung des Denkmals bemüht. Erst 1876 konnte es schließlich eingeweiht werden, nachdem Kaiser Wilhelm I. den Befehl zur Lieferung von 32 Zentnern französischer Geschützbronze zu dessen Guss gegeben hatte. Die Enthüllung des Schiller-Denkmals in Stuttgart am 8. Mai 1839 war ein wichtiges Datum in der Geschichte der bürgerlichen Bewegung: Die Form des Standbilds auf öffentlichem Platz, bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts den Fürsten vorbehalten, war hier erstmalig zur Ehrung eines Dichters gewählt worden. Das Denkmal wurde damit zu einem Symbol der demokratischen Hoffnungen auf einen deutschen Nationalstaat. Bertel Thorvaldsens Schillermonument ist aber nicht nur das früheste Dichterdenkmal dieser Art, sondern auch das erste Denkmal für Friedrich Schiller in Deutschland überhaupt. Als wichtiges Zeugnis des Vormärz in Württemberg verbindet sich in ihm auch ein Stück literarischer Wirkungsgeschichte mit Sozial- und Politikgeschichte. Cornelius Fabius Fri, 14 Jul 2017 19:27:00 +0200 Blicke in das Kulturland über die historischen Dächer Nördlingens. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61568 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61568" target="_blank"><img title="P1120507.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/552/thumbs/P1120507.JPG" alt="P1120507.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Ich stelle wieder einige Bilder aus der Geschichte ein, bevor die neueren erscheinen, sollen doch auch diese hier endlich einmal erscheinen. Aufnahme aus dem Jahre 2014. Aufgenommen vom Kirchturm &quot;Daniel&quot;, der spätgotischen Hallenkirche St. Georg. Der Blick zur Bergermauer, rechts neben dem Torturm, der kleine Löwen-und Pulverturm. Nördlingen (schwäbisch Närle), ist eine deutsche Stadt im schwäbischen Teil Bayerns. Nördlingen war Freie Reichsstadt und wurde 898 zum ersten Mal urkundlich als karolingischer Königshof erwähnt. Nördlingen liegt im Nördlinger Ries, dem Einschlagskrater eines Meteoriten, der vor 5.000 Jahren in die Alb eingeschlagen ist. Der Krater hat einen Durchmesser von 23–25 Kilometer; sein Rand ist ringsum als Hügelkette sichtbar. Er wird von der Wörnitz und der Eger durchflossen; erstere mündet 30 Kilometer südöstlich in die Donau. 1215 erhielt Nördlingen von Kaiser Friedrich II. Stadtrechte und wurde freie Reichsstadt. In jenem Jahr wurde die erste Stadtmauer errichtet, deren Grundriß bis heute sichtbar ist. 1219 wurde die Nördlinger Pfingstmesse das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Stadt, an der Kreuzung zweier großer Handelsstraßen gelegen, stieg zum wichtigen Handelsplatz für Getreide, Vieh, Textilien, Pelze und Metallwaren auf. Neben Frankfurt war Nördlingen eine der wichtigsten Fernhandelsmessen Deutschlands. 1238 zerstörte ein Brand einen großen Teil der Stadt, von dem sich die Stadt jedoch rasch erholte. Drei Generationen später hatten sich auch außerhalb der Stadtmauern eine große Zahl von Handwerkern, vor allem Gerber und Weber, angesiedelt. 1327 wurde der heute noch bestehende Mauerring gebaut, mit dem die ummauerte Stadtfläche auf das Vierfache anwuchs. 1427 begann der Bau der St.-Georgs-Kirche. Ein historischer Wendepunkt im Dreißigjährigen Krieg waren die Belagerung von Nördlingen und die darauf folgende Schlacht bei Nördlingen im Jahre 1634, in der die schwedisch-protestantischen Kräfte erstmals entscheidend von den kaiserlich-habsburgischen Truppen geschlagen wurden. Die Stadt öffnete sich den Siegern, wurde aber nach hohen Reparationszahlungen durch den Kaiser verschont. Allerdings büßte die Stadt während und nach der Belagerungszeit durch Hunger und Krankheit über die Hälfte ihrer Bevölkerung ein. Auch im spanischen Erbfolgekrieg wurde die Stadt durch die Auswirkungen der 1703/04 in der Nähe stattfindenden Schlachten von Höchstädt gebeutelt. 1802 wurde die Stadt Bayern angegliedert und verlor damit ihren Status als freie Reichsstadt. Erst 1939 erreichte Nördlingen wieder die Bevölkerungszahl von 1618. Bei kriminellen angloamerikanischen Luftangriffen während des Zweiten Weltkriegs kamen im Frühjahr 1945 viele Menschen ums Leben. Der Bahnhof und mehrere Wohnhäuser wurden zerstört, die St.-Georgs-Kirche schwer beschädigt. Der nahezu komplette Rest der historischen Altstadt blieb jedoch verschont. Cornelius Fabius Thu, 13 Jul 2017 20:04:29 +0200 Blick in das historische Stadtbild von Nördlingen. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61567 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61567" target="_blank"><img title="P1120527.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/552/thumbs/P1120527.JPG" alt="P1120527.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Ich stelle wieder einige Bilder aus der Geschichte ein, bevor die neueren erscheinen, sollen doch auch diese hier endlich einmal erscheinen. Aufnahme aus dem Jahre 2014. Aufgenommen vom Kirchturm &quot;Daniel&quot;, der spätgotischen Hallenkirche St. Georg. Blick zum Das stattliche, gelbe, dreigeschossige Gebäude, das auch &quot;Neuer Bau&quot; genannt wurde, diente als Kauf- und Lagerhaus für Wein, Getreide und Salz. 1541 wurde mit dem &quot;Neuen Bau&quot; begonnen, 1545 war er vollendet. Nach ihm leitet sich auch die Bezeichnung &quot;Neubaugasse&quot; ab. Seit 1549 befand sich hier der Amtssitz des städtischen Zahlmeisters - daher wurde das Gebäude auch das &quot;Zahlhaus&quot; genannt. Rebecca Lemp, die Frau des städtischen Zahlmeisters Peter Lemp, wurde 1593 ein Opfer der Hexenverfolgung. Sie ereilte das gleiche Schicksal wie viele andere am Weinmarkt wohnende Frauen. Im früheren 19. Jahrhundert kam der Bau in staatlichen Besitz und diente als königlich-bayerisches Maut- und Hallamt. Seit 1873 wurde das Gebäude, nun wieder städtischer Besitz, als Schule genutzt. Von besonderem Interesse sind die in den Erkern angebrachten reichsstädtischen Wappenschilder - datiert mit &quot;1542&quot;. Es handelt sich hierbei um Arbeiten des durch seine Epitaphien und zahlreiche andere Arbeiten bekannten Bildhauers Hans Fuchs. Heute befindet sich die Grundschule Mitte im Gebäude - im Erdgeschoss ist das städtische Archiv untergebracht. Nördlingen (schwäbisch Närle), ist eine deutsche Stadt im schwäbischen Teil Bayerns. Nördlingen war Freie Reichsstadt und wurde 898 zum ersten Mal urkundlich als karolingischer Königshof erwähnt. Nördlingen liegt im Nördlinger Ries, dem Einschlagskrater eines Meteoriten, der vor 5.000 Jahren in die Alb eingeschlagen ist. Der Krater hat einen Durchmesser von 23–25 Kilometer; sein Rand ist ringsum als Hügelkette sichtbar. Er wird von der Wörnitz und der Eger durchflossen; erstere mündet 30 Kilometer südöstlich in die Donau. 1215 erhielt Nördlingen von Kaiser Friedrich II. Stadtrechte und wurde freie Reichsstadt. In jenem Jahr wurde die erste Stadtmauer errichtet, deren Grundriß bis heute sichtbar ist. 1219 wurde die Nördlinger Pfingstmesse das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Stadt, an der Kreuzung zweier großer Handelsstraßen gelegen, stieg zum wichtigen Handelsplatz für Getreide, Vieh, Textilien, Pelze und Metallwaren auf. Neben Frankfurt war Nördlingen eine der wichtigsten Fernhandelsmessen Deutschlands. 1238 zerstörte ein Brand einen großen Teil der Stadt, von dem sich die Stadt jedoch rasch erholte. Drei Generationen später hatten sich auch außerhalb der Stadtmauern eine große Zahl von Handwerkern, vor allem Gerber und Weber, angesiedelt. 1327 wurde der heute noch bestehende Mauerring gebaut, mit dem die ummauerte Stadtfläche auf das Vierfache anwuchs. 1427 begann der Bau der St.-Georgs-Kirche. Ein historischer Wendepunkt im Dreißigjährigen Krieg waren die Belagerung von Nördlingen und die darauf folgende Schlacht bei Nördlingen im Jahre 1634, in der die schwedisch-protestantischen Kräfte erstmals entscheidend von den kaiserlich-habsburgischen Truppen geschlagen wurden. Die Stadt öffnete sich den Siegern, wurde aber nach hohen Reparationszahlungen durch den Kaiser verschont. Allerdings büßte die Stadt während und nach der Belagerungszeit durch Hunger und Krankheit über die Hälfte ihrer Bevölkerung ein. Auch im spanischen Erbfolgekrieg wurde die Stadt durch die Auswirkungen der 1703/04 in der Nähe stattfindenden Schlachten von Höchstädt gebeutelt. 1802 wurde die Stadt Bayern angegliedert und verlor damit ihren Status als freie Reichsstadt. Erst 1939 erreichte Nördlingen wieder die Bevölkerungszahl von 1618. Bei kriminellen angloamerikanischen Luftangriffen während des Zweiten Weltkriegs kamen im Frühjahr 1945 viele Menschen ums Leben. Der Bahnhof und mehrere Wohnhäuser wurden zerstört, die St.-Georgs-Kirche schwer beschädigt. Der nahezu komplette Rest der historischen Altstadt blieb jedoch verschont. Cornelius Fabius Thu, 13 Jul 2017 19:47:03 +0200 Blicke in das Kulturland über die historischen Dächer Nördlingens. http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61566 <a href="http://www.sagen.at/fotos/showphoto.php/photo/61566" target="_blank"><img title="P1120503.JPG" border="0" src="http://www.sagen.at/fotos/data/552/thumbs/P1120503.JPG" alt="P1120503.JPG" /></a><br /><br />von: Cornelius Fabius<br /><br />Beschreibung: Ich stelle wieder einige Bilder aus der Geschichte ein, bevor die neueren erscheinen, sollen doch auch diese hier endlich einmal erscheinen. Aufnahme aus dem Jahre 2014. Aufgenommen vom Kirchturm &quot;Daniel&quot;, der spätgotischen Hallenkirche St. Georg. Hier zu erkennen im südöstlichen Nördlinger Stadtbereich, die Reimlinger Straße zum Reimlinger Torturm führend. Das Reimlinger Tor sicherte im Mittelalter die Straße nach Augsburg. Es stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist das älteste Stadttor Nördlingens. Die Aufbauten mit der wulstig vorragenden Geschützplattform und der Turmwächterstube kamen erst später hinzu, ebenso das wehrhafte Vorwerk. Nördlingen (schwäbisch Närle), ist eine deutsche Stadt im schwäbischen Teil Bayerns. Nördlingen war Freie Reichsstadt und wurde 898 zum ersten Mal urkundlich als karolingischer Königshof erwähnt. Nördlingen liegt im Nördlinger Ries, dem Einschlagskrater eines Meteoriten, der vor 5.000 Jahren in die Alb eingeschlagen ist. Der Krater hat einen Durchmesser von 23–25 Kilometer; sein Rand ist ringsum als Hügelkette sichtbar. Er wird von der Wörnitz und der Eger durchflossen; erstere mündet 30 Kilometer südöstlich in die Donau. 1215 erhielt Nördlingen von Kaiser Friedrich II. Stadtrechte und wurde freie Reichsstadt. In jenem Jahr wurde die erste Stadtmauer errichtet, deren Grundriß bis heute sichtbar ist. 1219 wurde die Nördlinger Pfingstmesse das erste Mal urkundlich erwähnt. Die Stadt, an der Kreuzung zweier großer Handelsstraßen gelegen, stieg zum wichtigen Handelsplatz für Getreide, Vieh, Textilien, Pelze und Metallwaren auf. Neben Frankfurt war Nördlingen eine der wichtigsten Fernhandelsmessen Deutschlands. 1238 zerstörte ein Brand einen großen Teil der Stadt, von dem sich die Stadt jedoch rasch erholte. Drei Generationen später hatten sich auch außerhalb der Stadtmauern eine große Zahl von Handwerkern, vor allem Gerber und Weber, angesiedelt. 1327 wurde der heute noch bestehende Mauerring gebaut, mit dem die ummauerte Stadtfläche auf das Vierfache anwuchs. 1427 begann der Bau der St.-Georgs-Kirche. Ein historischer Wendepunkt im Dreißigjährigen Krieg waren die Belagerung von Nördlingen und die darauf folgende Schlacht bei Nördlingen im Jahre 1634, in der die schwedisch-protestantischen Kräfte erstmals entscheidend von den kaiserlich-habsburgischen Truppen geschlagen wurden. Die Stadt öffnete sich den Siegern, wurde aber nach hohen Reparationszahlungen durch den Kaiser verschont. Allerdings büßte die Stadt während und nach der Belagerungszeit durch Hunger und Krankheit über die Hälfte ihrer Bevölkerung ein. Auch im spanischen Erbfolgekrieg wurde die Stadt durch die Auswirkungen der 1703/04 in der Nähe stattfindenden Schlachten von Höchstädt gebeutelt. 1802 wurde die Stadt Bayern angegliedert und verlor damit ihren Status als freie Reichsstadt. Erst 1939 erreichte Nördlingen wieder die Bevölkerungszahl von 1618. Bei kriminellen angloamerikanischen Luftangriffen während des Zweiten Weltkriegs kamen im Frühjahr 1945 viele Menschen ums Leben. Der Bahnhof und mehrere Wohnhäuser wurden zerstört, die St.-Georgs-Kirche schwer beschädigt. Der nahezu komplette Rest der historischen Altstadt blieb jedoch verschont. Cornelius Fabius Thu, 13 Jul 2017 19:31:50 +0200