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Kategorie: Alpen-Lexikon
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Toteisformen Toteisformen

Toteisformen

 
Eingetragen von SAGEN.at, 24.10.2009 16:11 Uhr
Toteisformen (Tirol)

Die Endmoräne, die die Gletscherzunge umgibt, kann stark mit Eis durchsetzt sein, während sich auf der Oberfläche der Moräne bereits Vegetation angesiedelt hat. Schmelzen diese Eiseinschlüsse (Toteisblöcke), bricht die Oberfläche nach, und es bilden sich Löcher und Mulden (Solle). Solche Eiszerfalls- und Toteisformen, die nach dem Abschmelzen des Eises nicht mehr zugeschüttet wurden, befinden sich besonders in Lans (westliche und nördliche Lanser Flur). Auch das unruhige, durch Hügel, schmale Rücken und Mulden gegliederte Gelände zwischen Igls und Vill zeigt typische Formen. In den Mulden sind mehrfach tiefgründige Moore gewachsen (Viller Moor, Moor beim Lanser See). Auch der Lanser See füllt ein Toteisloch.

Quelle: Greußing, Seitz, Natur- und Kulturführer Südöstliches Mittelgebirge, Aldrans 1996, S. 14

Wolfgang (SAGEN.at)

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