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  #11  
Alt 01.06.2015, 09:37
Benutzerbild von Joa
Joa Joa ist offline
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Registriert seit: 16.04.2011
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Standard AW: Von Windsbräuten, Donnerrosen und Wetterzaubern

Zitat:
Zitat von Eisblume Beitrag anzeigen
Bei mir hat sich die Gewitterangst inzwischen in regelrechte Faszination gewandelt.
Das kann ich mir in einem, durch eine gute Blitzschutzanlage versehenen Haus, oder auch in einem Auto noch gut vorstellen! Aber bist Du schon einmal in den Bergen oberhalb der Baumgrenze in freiem Gelände, oder in einer Wand in ein schweres Gewitter gekommen? Dann wandelt sich die Faszination sehr schnell in Todesangst um!
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  #12  
Alt 01.06.2015, 10:31
Babel Babel ist offline
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Registriert seit: 05.12.2012
Beiträge: 7.974
Standard AW: Von Windsbräuten, Donnerrosen und Wetterzaubern

Zitat:
Zitat von Eisblume Beitrag anzeigen
Ich glaube, zuerst war die Angst, und aus dieser entstanden dann die zahlreichen Abwehrzauber bzw. Schutzgebete und -rituale.

Die Abwehrzauber selbst sind es wahrscheinlich gar nicht, die die Angst in Kindern begründen, sondern die erlebte Angst und Panik der Eltern oder Großeltern während solcher Handlungen.
Natürlich.

Klar, das Kind lernt die Angst von den Eltern. Als ich klein war, stellte sich mein Vater mit mir an die offene Terrassentür und brachte mir bei, wie man durch Zählen herausfindet, wie weit das Gewitter entfernt ist, wie es näher kommt und sich entfernt. Folglich habe ich mich nie bei Gewitter gefürchtet. (Oberhalb der Baumgrenze habe ich – mangels Bergen in meiner Nähe – aber auch nie eins erlebt.)
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  #13  
Alt 01.06.2015, 16:15
Benutzerbild von Eisblume
Eisblume Eisblume ist offline
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Ort: Wien
Beiträge: 138
Standard AW: Von Windsbräuten, Donnerrosen und Wetterzaubern

Hallo allseits!

@Elfie: Die Beruhigung war sicher gegenseitig. Tiere beruhigt es, wenn ihr Besitzer sich ihnen kraulend zuwendet, und den Besitzer beruhigt es - nicht nur bei Gewittern - wenn er sein Tier kraulen und streicheln kann.

@Joa: In meiner aktiven Bergwanderzeit bin ich nie überraschend in ein Gewitter gekommen, weil ich Wetterbericht und den Himmel sehr genau beobachtete, immer sehr früh aufbrach, und auch das nur bei "bombensicherer" Wetterlage.

Allerdings bin ich mit einem Bekannten einmal absichtlich während eines Gewitters im (kleineren) Gebirge, Peilstein und Schöpfl, unterwegs gewesen. Ein Abenteuer, das ich sicherlich nicht wiederholen werde. *grins* Angst vor Blitzschlag war natürlich da, und auch der Starkregen, der uns vom Kragen bis in die Schuhe rann und der Weg, der sich in ein reißendes Bächlein verwandelte, waren alles andere als angenehme Erlebnisse.

Heute widme ich mich der Wetterfotografie (neben vielen anderen Motiven) und verlasse in froher Erwartung das Haus, wenn ich selbst Gewittervorboten beobachte oder auf Blitzkarten im Internet sehe, dass meine Gegend bald von Gewittern heimgesucht wird. In meiner Wohnung fehlt mir die Gewitterangst im Gegensatz zu früher gänzlich. Früher waren Gewitter in Wien häufiger und heftiger - mein Eindruck. Ich habe schon lange kein wirklich schweres Gewitter mehr erlebt, bei dem die Fensterscheiben erzitterten und das Licht flackerte oder ausfiel.

@Babel: Das Zählen hat mir mein Vater auch beigebracht, ich praktiziere es noch heute - es hat einen beruhigenden Effekt.
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