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  #81  
Alt 21.08.2014, 21:55
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Elfie Elfie ist offline
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Bei den meisten Bildern hat man schon den Eindruck, sie wären speziell für die jeweilige Strophe sogar gemalt worden: "Die schwäbsche Eisenbahn", das letzte Bild ist doch köstlich, wo das Bäuerle den Ziegenkpf in der Hand hält, der Schaffner ihm deutet, was er davon hält und die Frau jammert um die Eisenbahnerkuh, ein kostbares Gut für arme Leut
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  #82  
Alt 22.08.2014, 08:38
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Bei uns hießen die Ziegen Bergmannskühe! -Ulrike
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  #83  
Alt 22.08.2014, 14:50
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Die Schaukel, was für ein schönes Kinderspiel!



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Wolfgang (SAGEN.at)
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  #84  
Alt 22.08.2014, 14:58
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Zitat:
Zitat von Babel Beitrag anzeigen
Außer dem Rosenresli kenne ich davon nichts. Bis 1951 war ich in der DDR, wo man fast nichts zu kaufen bekam. Mein Lesestoff war also das, was sich bei Familie und Verwandtschaft noch an alten Kinderbüchern fand:

Mein Vater hatte einige Sammelbände des "Jugend-Kosmos", einer naturwissenschaftlich orientierten Jugendzeitschrift (1920er Jahre), und von meiner Großmutter bekam ich ein paar Bände der "Musikalischen Jugendpost", ebenfalls Zeitschriften-Sammelbände aus ihrer Jugendzeit (Ende des 19. Jahrhunderts). Von meinem Vater gab es auch ein Buch "Der Wettlauf mit der Schildkröte" (logische, mathematische, physikalische Probleme, unterhaltsam aufgemacht). All das habe ich mir Ende in den 1990er Jahren antiquarisch wieder gekauft.

Ein sehr frühes Leseerlebnis hab ich hier, #40, schon mal erzählt. Märchen habe ich nicht gern gelesen. Meine Lieblingsbücher waren Stevensons "Schatzinsel" und Carrolls "Alice im Wunderland", auch "Peterchens Mondfahrt" von Gerdt von Bassewitz (#2569), das aber vor allem der Bilder wegen.

Nach dem Umzug in den Westen hatte ich diese Bücher alle nicht mehr. Da ich inzwischen fast 13 war, las ich Schillers Dramen und Meyers Konversationslexikon in 20 Bänden (1903 erschienen) – Auch wenn das eigentlich nicht ihre Bestimmung ist, auch Lexika können eine sehr unterhaltsame Lektüre sein.
Grüß dich Babel,

deine Erzählung erinnert mich an meine Kindheit, bzw. Jugend Ende der 60er, Mitte der 70er.
Bei uns gabs nur wenige Kinderbücher - "Die Häschenschule", den üblichen Max mit dem Moritz und dem Struwelpeter, ja. Später dann die "Die Wunschkatze" oder "Das doppelte Lottchen". Dann wars auch schon vorbei mit "kindgerechter" Lektüre.
Als ich mit 12 einmal länger krank war, war der geringe Bücherfundus schnell ausgelesen; da griff ich notgedrungen zu Homer's Odysee und Eschenbach's Parzival und bereue es bis heute nicht. Leider konnte ich meine Kinder noch nicht davon überzeugen, dass dies die passende Lektüre für Bettlägrige wäre. *g*

Da meine Eltern leidenschaftliche Bergsteiger und Tourengeher waren, gabs natürlich auch sämtliche Romane um die Berge - "Sieben Jahre in Tibet" oder "Nangaparbat"...

Bücher wie "Hanni und Nanni" oder dgl. waren mir unbekannt.

Was deine Lexika-Lektüre betrifft kann ich dir nur bepflichten: ja - es gibt Tage, da könnte ich darin die Zeit vergessen!
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  #85  
Alt 22.08.2014, 20:36
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Die Bücher von Erich Kästner haben über die Jahre Bestand, mehrfach
neu verfilmt. - Es gab auch noch Zwillingsgeschichten: Gisel und Ursel -
kennt die hier noch jemand (Verfasser?)? Überhaupt sind Internats- (Dolly) und Zwillingsgeschichten immer wieder beliebt. Auch die Bücher von Enid Blyton
haben sich gehalten.
Altes Blechspielzeug: Kreisel und so eine Mühle (ähnlich einer alten
Kaffeemühle) als Spieluhr. Dann hatte ich noch ein Blechhuhn, das Ostern
mit kleinen Zuckereiern gefüllt wurde und diese wieder legte. Es wurde
mit einem Schlüssel aufgezogen und machte dann "Pickbewegungen",
hinten fiel dann jedesmal ein Ei heraus. Schade, dass es nicht mehr vorhanden ist. - Ulrike
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  #86  
Alt 22.08.2014, 21:56
Babel Babel ist offline
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Zitat:
Zitat von althea Beitrag anzeigen
... Max mit dem Moritz und dem Struwelpeter ...

Als ich mit 12 einmal länger krank war, war der geringe Bücherfundus schnell ausgelesen; da griff ich notgedrungen zu Homer's Odysee und Eschenbach's Parzival und bereue es bis heute nicht. Leider konnte ich meine Kinder noch nicht davon überzeugen, dass dies die passende Lektüre für Bettlägrige wäre. *g*
Stimmt, den "Struwwelpeter" muß ich wohl auch gehabt haben, aber "Max und Moritz" habe ich erst als Nicht-mehr-Kind kennengelernt. Aber wir hatten von Wilhelm Busch "Sechs Geschichten für Neffen und Nichten". Wie andere Bücher – etwa den erwähnten "Wettlauf mit der Schildkröte" – war das nicht mein Eigentum, sondern es wurde mir gelegentlich erlaubt, darin zu lesen. Ich liebte die Geschichten weniger der Bilder als der Texte wegen:
"Da sitzt sie nun bei Wasserratzen / muß Wassernickels Glatze kratzen"
– sind diese Zeilen in ihrer Kratzigkeit nicht ein wahres Sprachkunstwerk? Oder die höhnische Anrede der Mäuse an den Getreidesack:
"O du da in der Ecke / großmächtigster der Säcke / du bist da der Gescheiteste / der Dickste und der Breiteste / Respekt und Referenz / vor eurer Exzellenz!"
Es entzückt mich heute noch.

"Zu etwas greifen", das meine Eltern mir nicht als altersgerechte Lektüre "zuteilten", konnte ich nicht. Die Bücher meiner Eltern standen in einem Regal mit einem Vorhang davor. Ich durfte sie nicht anfassen, aber unfolgsam wie ich war, zog ich manchmal den Vorhang zur Seite und las die Titel. "Besonnte Vergangenheit", "Uli der Knecht", "Das schlafende Heer" – Ich machte mir im Kopf Geschichten zu den Titeln. Zum Glück gab mir mein Vater seine Jugendbücher, die mich auch zum großen Teil überforderten (die erwähnte "Schildkröte" und die "Jugend-Kosmos"-Sammelbände). Es ist den meisten Erwachsenen schwer begreiflich zu machen, daß es ein Kind gar nicht stört, wenn es vieles nicht versteht. Aber wer die Odyssee und den Parzival gelesen hat, wird das mühelos begreifen.

Zitat:
Zitat von Ulrike Berkenhoff Beitrag anzeigen
Die Bücher von Erich Kästner haben über die Jahre Bestand ... Gisel und Ursel – kennt die hier noch jemand (Verfasser?)?
Die Bücher von Erich Kästner habe ich als Kind nicht gekannt, "Gisel und Ursel" (von Margarete Haller, gegoogelt) dagegen schon. Nicht daß ich sie gehabt hätte – ich habe sie mir von Mitschülerinnen geliehen. So ein Buch bekam ich morgens vor dem Unterricht und gab es mittags an die Eigentümerin zurück; sechs Schulstunden waren Zeit genug, um das dünne Buch unter der Bank zu lesen.
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  #87  
Alt 22.08.2014, 21:58
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Ein berührendes Bild eines Kindes mit Puppenwagen:



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Wolfgang (SAGEN.at)
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  #88  
Alt 22.08.2014, 22:09
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Den "Struwwelpeter" habe ich als kleines Kind oft vorgelesen bekommen. Ich habe mich damals gewundert, warum man mir diese elend grausamen Geschichten mehrfach vorgelesen hat?

Wer den "Struwwelpeter" nicht kennt, kann diesen auf SAGEN.at nachlesen:

Heinrich Hoffmann, Der Struwwelpeter

Mein Großvater hat mir als kleines Kind sehr viel von Wilhelm Busch vorgelesen. Das war mein Stil und ich lese bis heute gelegentlich ganz gerne in diesen beiden Bänden, die ich später von ihm geerbt habe.

Ein paar meiner Lieblingsgeschichten von Wilhelm Busch (gescannt aus den Bänden meiner Kindheit vom Großvater) habe ich auch auf SAGEN.at online gestellt:

Wilhelm Busch


Wolfgang (SAGEN.at)
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  #89  
Alt 23.08.2014, 09:08
klarad klarad ist offline
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Eines meiner Lieblingsbücher war 'Taniwani', das hat man mir so oft vorgelesen, dass ich es auswendig konnte (ein paar Zeilen weiß ich sogar jetzt noch !).

Frisch und munter schwimmt er da,
rechts die gute Fischmama
Links der gute Fischpapa
und dahinter zart und fein
Tiniwi, das Schwesterlein.
Miniaturansicht angehängter Grafiken
DSCN7522_bearbeitet-1.jpg   DSCN7525_bearbeitet-1.jpg  
__________________
K.D.
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  #90  
Alt 23.08.2014, 09:28
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Joa Joa ist offline
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Zitat:
Zitat von SAGEN.at Beitrag anzeigen
Der begeisterte Sohn bekommt vom Vater eine Modelleisenbahn, die begeisterte Tochter eine neue Puppe:
Tja, damals waren die Rollen noch klar verteilt!
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alt, geschichte, historisch, jugend, kind, kinder, kindheit, spielsachen, spielwaren, spielzeug, volkskunde

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