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  #1  
Alt 31.07.2013, 13:17
Benutzerbild von Fanto85
Fanto85 Fanto85 ist offline
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Registriert seit: 31.07.2013
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Standard Zur Geschichte der Tabakpflanze

Hallo, ich beschäftige mich gerne mit Botanik und recherchiere gerade zur Tabakpflanze, die eine äußerst interessante Gescichte hat. Von Parfüm über Medizin bis natürlich zum Rauchen findet man für sie Verwendung. Mich würde interessieren, ob jemand sie als Dekoration (oder sogar zum Gebrauch) zu Hause hat und wie pflegeintensiv sie ist.
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  #2  
Alt 31.07.2013, 14:33
far.a far.a ist offline
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Lächeln AW: Zur Geschichte der Tabakpflanze

Bis vor wenigen Jahren war unser Gebiet ein großes Tabakanbaugebiet. Auch ich habe zwischdurch in diesem Metier gejobbt. Vom Setzen der Pflanze zum "Abblatteln", Auffädeln und Aufhängen zum Trocknen bin ich dabei gewesen. Auch von der Weiterverarbeitung der Tabakbauern bis zur Lieferung in die ehemalige Tabakfabrik Fürstenfeld kenne ich die Arbeitsgänge.
Wenn Du näheres wissen willst - nimm mit mir Kontakt auf!
Übrigens: In der Pfeilburg im Fürstenfelder Museum ist viel über dieses Thema ausgestellt!
far.a
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  #3  
Alt 31.07.2013, 14:56
SAGEN.at SAGEN.at ist offline
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Standard AW: Zur Geschichte der Tabakpflanze

@ far.a: Das ist ja höchst interessant, was Du erzählst! Ausführlichere Erzählungen, Fotos etc sind natürlich gerne willkommen!

Wolfgang (SAGEN.at)
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  #4  
Alt 31.07.2013, 17:46
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Fanto85 Fanto85 ist offline
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Standard AW: Zur Geschichte der Tabakpflanze

Ja danke für die schnelle Nachricht. Ich möchte auf jeden Fall mehr hören und hätte gar nicht mit einer solchen Chance auf Einblicke gerechnet. Rauchst du eigentlich selbst?
Erst 2005 wurde die Tabakfabrik geschlossen, das ist ja noch ganz frisch. Wozu wurde denn der Tabak hauptsächlich weiterverarbeitet? Ich war davon ausgegangen, dass die Tabak- und Zigarrenproduktion weiter außerhalb stattfindet. Wir kennen ja alle irgendwie Zigarren aus Kuba...
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  #5  
Alt 31.07.2013, 18:23
far.a far.a ist offline
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Standard AW: Zur Geschichte der Tabakpflanze

Nein, ich rauche nicht. Als unser erstes Kind auf die Welt kam, erklärte ich mich mit meiner Frau solidarisch und gab die nachpubertierenden Versuche auf. Auch meine Erkenntnisse bei der Arbeit mit Tabak haben mich dabei unterstützt. Wenn wir Tabakblätter von den Stängeln abrissen (1. Durchgang "Sandblätter", nach ca. 3-4 Wochen 2. Durchgang "Hauptgut) und es war feucht (taunass, nass nach oder bei Regen), hatte man relativ saubere Hände. Bei trockenem Wetter hatte man eine bis zu 1 cm dicke, klebrige Teerschicht an den Händen. Die damals noch modisch langen Haare bekamen ihre Klebeschicht auch ab. Außerdem sprach das braun - graue Waschwasser, wenn die Gardinen unseres Gasthauszimmers eingeweicht wurden, Bände.
far.a
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  #6  
Alt 01.08.2013, 16:00
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Fanto85 Fanto85 ist offline
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Standard AW: Zur Geschichte der Tabakpflanze

Hm, das klingt ja nicht so gut. Aber interessant ist es dennoch. Ich habe mittlerweile ein Blog gefunden, auf dem ziemlich genau Anbau und Herstellung beschrieben sind. Auch die Lagerung, naja, eigentlich alles rund um Zigarren, ist dort beschrieben. Es scheinen ja ganz hohe Ansprüche an den Umganz mit Tabak geknüpft zu sein. Wenn es SAGEN.at auch interessiert, kann man an verschiedenen Orten mehr Informationen dazu finden. Weißt du denn, in welche Produkte genau "dein" Tabak kam?
Auf Youtube gibt es ja auch einige Videos zum Tabakanbau. Ich bin ganz erstaunt. Die scheinen ja auch zu Hause ganz gut zu wachsen. Ich finde sie blühend jedenfalls hübsch.
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Geändert von SAGEN.at (01.08.2013 um 20:31 Uhr) Grund: Admin: Link entfernt, da 1.) Werbelink und 2.) das höchst gefährliche und todbringende Rauchen sinnloserweise verherrlicht
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  #7  
Alt 01.08.2013, 21:28
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Standard AW: Zur Geschichte der Tabakpflanze

Mir wurde erzählt, dass auch mein Opa Tabakpflanzen im Garten hatte. Es war
wohl nur für den Eigenbedarf eine begrenzte Menge erlaubt und mußte
vom Zoll überprüft werden und dafür auch eine Abgabe/Steuern bezahlt werden.
Wann dies genau war, weiß ich nicht, jedenfalls vor meiner Zeit. -Ulrike
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  #8  
Alt 03.09.2013, 10:33
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Dresdner Dresdner ist offline
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Standard AW: Zur Geschichte der Tabakpflanze

Tabakanbau zum eigenen Bedarf ist steuerfrei (http://www.tabakanbau.de/de/poolinfo.php?id=8333).

Tabakmuseen sind übrigens gar nicht so selten, z.B. in Lorsch (http://rhein-neckar-industriekultur....nfabrik-mibelo) oder auch Schwedt (http://www.schwedt.eu/cms/detail.php...46.de?_lang=de).

Dresdner (Nichtraucher)
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  #9  
Alt 21.03.2014, 18:23
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Marvell Marvell ist offline
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Standard AW: Zur Geschichte der Tabakpflanze

Finds schade, dass der Thread hier eingeschlafen ist. Finde Tabak und somit auch die dazugehörige Pflanze haben in unserer Gesellschaft einen enormen Stellenwert, wozu es sicher viele interessante Sachen gibt.
Dazu würde mich jetzt aus aktuellem Anlass auch interessieren, was Ihr von den E-Zigaretten haltet. Raucher, die umgestiegen sind, sprechen von einer Besserung ihres gesundheitlichen Zustands und Wohlbefindens.
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  #10  
Alt 21.03.2014, 22:43
Benutzerbild von Frechdachs
Frechdachs Frechdachs ist offline
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Standard AW: Zur Geschichte der Tabakpflanze

Zitat:
Zitat von Marvell Beitrag anzeigen
Dazu würde mich jetzt aus aktuellem Anlass auch interessieren, was Ihr von den E-Zigaretten haltet. Raucher, die umgestiegen sind, sprechen von einer Besserung ihres gesundheitlichen Zustands und Wohlbefindens.
Das kann ich so absolut bestätigen!! Funktioniert wirklich ganz hervorragend. Aber Geld spart man damit nicht, wenn man mal tiefer in die Materie mit der E-Zigarette eintaucht stellt man schnell fest das es bei vielen zum Lebensgefühl wurde. Dampfer halt
Und nicht kirre machen lassen von den mahnenden Rufern, in den Liquids befindet sich nur ein gefährlicher Stoff, Nikotin. In einer normalen Zigarette sind es an die 300 Gifte...
Ich hab schon nach dem dritten Tag keine Pyro mehr geraucht und auch kein Bedürfnis danach. Und eine Besserung der vom Rauchen ausgelösten, gesundheitlichen "Einschränkungen" stellt sich schon nach kurzer Zeit ein!
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