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  #1  
Alt 12.11.2012, 15:37
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Beiträge: 5.274
Standard Ahnenforschung

Wer von euch betreibt eigentlich Ahnenforschung?
Meine Oma hat ja glücklicherweise ein Gedächtnis wie ein Elefant und so konnte ich bisher schon viele viele Geschichten, Daten und so weiter aufschreiben.
Einmal hat sie mir etwas über das Grestner Schloss Stiebar erzählt, aber ich hatte vergessen, was da war.
Als ich vor Kurzem in Gresten am Schloss vorbei fuhr, erinnerte ich mich wieder daran und hab nochmal nachgefragt.
Oma erzählte mir folgendes:

Die Urgroßmutter meiner Oma ( also meine UrUr-Großmutter) hieß Elisabeth Kainz und hat beim Grafen (Otto Graf von Seefried) als Bedienstete gearbeitet.
Sie hatte zwei Söhne, Richard und Johann Kainz (beide trugen den ledigen Namen der Mutter).
Es stellte sich heraus, dass beide Söhne vom Grafen waren!
Somit fließt in meinen Adern ein klitzekleiner Tropfen blauen Blutes. *hihi*

http://www.noen.at/news/gesellschaft...;art5308,34391

Liebe Grüße, Sonja
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  #2  
Alt 12.11.2012, 20:15
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Beiträge: 2.511
Standard AW: Ahnenforschung

Hallo Sonja, das ist ja interessant! Vielleicht habt ihr noch Erbschaftsansprüche
auf eine alte Burg(ruine)? - Wie immer: wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich
weiterforschen, denn angefangen habe ich. Was kam heraus: Obwohl ich meinte,
eine echte Westfälin zu sein, kommen doch einige Vorfahren aus dem Osten
(Polen), früher Ostpreußen bezw. dem Namen nach aus der ehemaligen DDR,
denn dort habe ich den Ort Reckwitz ausgemacht. Der Name meines Mannes
"Berkenhoff" ist wohl aus dem Sauerland. Wir wurden auch schon mehrfach
von Familienforschern angeschrieben, haben aber noch nicht die richtige "Linie"
gefunden. Leider sind alle älteren in der Familie verstorben und es wurde
versäumt, ihr Wissen aufzuschreiben. Man kann natürlich in den Meldeämtern
und Kirchenbüchern weiterforschen, wenn s.o. - Es ist schön, seine Wurzeln
zu kennen, wenn es denn nicht "ausartet", wie es bei den Nazis war
(Ahnenpaß).-Ulrike
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  #3  
Alt 12.11.2012, 22:09
Rudolf_K Rudolf_K ist offline
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Standard AW: Ahnenforschung

Da kann ich auch was zu beisteuern:
Unsere Familie kann man bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen, um 1750 ist einer als Soldat ans Kap der Guten Hoffnung gezogen. Ein bischen bei Google gesucht und ein Buch über Einwanderer nach Südafrika brachte heraus, dass er wohl scheinbar Kinder dort gehabt haben muss. Es lagern noch weitere Akten in Südafrika, nur wie drankommen?
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  #4  
Alt 12.11.2012, 22:16
klarad klarad ist offline
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Standard AW: Ahnenforschung

@Sonja: Frau Gräfin, wir hoffen, Euer Hochwohlgeboren wird noch weiter mit uns korrespondieren

Bei mir ist es wie mit - glaube ich - 50% der Österreicher so, dass sie böhmische Vorfahren haben, wenigstens von mütterlicher Seite her weiß ich das. Meine Großmutter väterlicherseits hat leider nie verraten, wer der Vater ihres Sohnes war. Das hat meinen Vater sehr getroffen und verstört und mich natürlich von einer Seite der Vorfahren abgeschnitten. Ob das gut oder schlecht ist, kann ich jetzt nicht mehr beurteilen.
__________________
K.D.
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  #5  
Alt 12.11.2012, 22:20
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Beiträge: 5.274
Standard AW: Ahnenforschung

Ich finde das ist auch ein bisschen wie "Schnitzeljagd"... man kriegt hier ein Stück und dort ein Stück und langsam setzt sich da ein Bild aus lauter einzelnen teilen zusammen.
Mein Mädchenname ist übrigens BENATZKY... meine Eltern haben auch das Grab von Ralph benatzky (das weiße Rössl am Wolfgangsee) schon besucht aber wir haben bis heute nicht rausfinden können, ob wir mit ihm verwandt sind oder nicht. :-)

Alles Liebe, Sonja
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  #6  
Alt 12.11.2012, 22:56
Benutzerbild von Elfie
Elfie Elfie ist offline
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Standard AW: Ahnenforschung

Na, so ein Halodri - wenn das der oite Kaiser gwußt hät, was der angeheiratete Enkel mit die Stubenmadl treibt!
Hat die Gräfin Gabriele Kinder? Da würd ich mich mal schlau machen .

Bei mir gabs nix zu erben, außer einer böhmischen Großmutter väterlicherseits. Eine Frau Weber, geboren in Mähren.
Die andere Großmutter war Magd und starb mit 24 an Lungentuberkulose, ihr Kind musste sie nach der Geburt weggeben, sonst hätte sie nicht am Hof bleiben dürfen. Ob der Bauer im Spiel war? Naja, was mach ich mit ´nem Bauernhof .
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  #7  
Alt 14.11.2012, 09:07
Benutzerbild von krausi
krausi krausi ist offline
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Ort: St. Anton an der Jeßnitz NÖ,(mein Atelier befindet sich in Lunz am See)
Beiträge: 14
Standard AW: Ahnenforschung

Hallo Sonja!
Ahnenforschung ist sehr interessant, mache das schon lange und wenn du dazu etwas brauchst so schau halt in den Matrikenbüchern der Diözese St. Pölten nach, die jetzt online sind. Allerdings musst du im Lesen von den manchmal furchtbaren Handschriften der einzelnen Pfarrer doch etwas bewandert sein.
Viele Grüße
Gerhard
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  #8  
Alt 14.11.2012, 11:00
Benutzerbild von Elfie
Elfie Elfie ist offline
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Beiträge: 23.792
Standard AW: Ahnenforschung

Hallo Krausi!
Das ist interessant, hast du den Link??
Liebe Grüße
Elfie
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  #9  
Alt 14.11.2012, 13:59
Benutzerbild von LS68
LS68 LS68 ist offline
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Ort: Bergisches Land
Beiträge: 800
Standard AW: Ahnenforschung

mein Nachname ist ein Herrkunftsname und sagt an , das ein Jude von Schlesien kommend nach Deutschland eingewandert ist.
Weitere Namen sind :S ...... : berittener Kaiserlicher Förster, der Sohn war Beamter bei der Bahn bis der Krieg kam.
Heinke , eine Handwerker und Bauernfamilie in Altpoderschau Thüringen.
Schmalz, Brügmann, Frabrikanten und Kaufleute im Bergischen Land.
Kotte Fabrikanten in Elsenfeld
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  #10  
Alt 14.11.2012, 17:13
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Dresdner Dresdner ist offline
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Ort: Dresden
Beiträge: 2.275
Standard AW: Ahnenforschung

Bei uns sind es väterlicherseits neun Generationen, die zurückverfolgt werden konnten; mein Vater hat sich da sehr viel Mühe gemacht -man hatte damals die heutigen Möglichkeiten der Internetrecherche ja noch nicht.
Interessant die aufgefundenen Berufe der Vorfahren, die vor allem im Raum BaWü lebten.
Dresdner
__________________
www.bergbahngeschichte.de
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