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  #1  
Alt 25.04.2012, 11:36
Rabenweib Rabenweib ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.03.2009
Beiträge: 5.274
Standard Ein Wald wird vernichtet

Mein verstorbener Großvater würde sich im Grab umdrehen.

Gerade erblühende Bäume werden umgeschnitten und weggezerrt. Bäume samt Vogelnestern mit ihrem Gelege umgeschnitten. Ein ganzer Wald vernichtet.

Die Preise für Hackschnitzel sind wohl hoch und die Bauern brauchen wohl das Geld.

Meine Seele trauert, mein Herz weint.

Meine Mama hat mir heute Fotos geschickt, wie der Wald hinter unserem Haus früher ausgesehen hat und wie er heute aussieht.

Viele Baumgeister konnte ich wo anders hinbringen. Viele sitzen auf ihren Stümpfen und wissen nicht recht wohin mit sich.

Vorher- Nachher- Fotos findet ihr in meinem Blog:

http://www.raabenweib.de/2012/04/25/...rd-vernichtet/

Liebe Grüße, Sonja
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  #2  
Alt 28.04.2012, 10:47
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.09.2005
Beiträge: 2.493
Standard AW: Ein Wald wird vernichtet

Liebe Sonja, ich verstehe deine Trauer! Früher durfte nur zur bestimmten
Jahreszeit z.B. Hecke geschnitten werden, um die Nester zu schützen .
Bei uns vor Ort gibt es eine strenge Baumschutzverordnung im Ortsrecht.
Dies ist aber wohl kommunal verschieden. Allerdings: die Ausnahmen
bestimmen die Regel! Wert wird auf Ersatzpflanzungen gelegt, dies find ich
richtig. Muß also für eine unbedingte Baumaßnahme ein alter Baumbestand
gefällt werden (Antrag erforderlich) werden neue Bäume gepflanzt, evtl.
auch auf einem anderen Grundstück, wo Platz dafür ist. Gefallen würde dir
unser "Babywald", dort können Eltern für ihre Kinder einen Baum pflanzen, nicht
jeder hat ja einen eigenen Garten für einen "Lebensbaum". In meiner Kindheit
hatte ich auch zwei "Baumfreunde": eine Kirsche und eine Bluthasel. Mußten
dem Bau einer Garage weichen. Ich vermißte die wunderschöne Kirschblüte
und im Herbst die Nüsse! So nagt "der Zahn der Zeit" an unserer Umwelt!
Für Autos fehlen Einstellplätze, also werden aus immer mehr Vorgärten
gepflasterte Flächen. Am Straßenrand ist aber auch wirklich kein Platz mehr
frei, denn viele Familien haben ja 3 Autos. Wenn ich denke: Wir hatten früher
kein Auto. Es fuhr auch kein Bus. Du mußtest laufen zur Schule, wenn es mal
nach auswärts ging : Fußweg zum Bahnhof. Die Zeiten sind vorbei. Ich will
die Vergangenheit nicht beschönigen, denn leicht war das Leben auch nicht
für die meisten Menschen . Es wird immer Menschen geben, die die Natur
lieben. Von Kind an freute ich mich z.B. über die ersten blühenden Veilchen!
Ich sende dir liebe Grüße: Ulrike!
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