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  #61  
Alt 17.02.2011, 12:16
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Standard AW: Alte Worte

Ich habe keine Ahnung, wie man das schreibt, aber wenn ich recht zappelig war und mich nicht auf die Hausaufgaben konzentrieren konnte, dann hat meine Oma öfter mal gesagt:

"Moch koane Schpumpanadln" !

Weiß jemand woher das Wort kommt???

Alles Liebe, Sonja
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  #62  
Alt 17.02.2011, 13:32
alterego alterego ist offline
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Standard AW: Alte Worte

Ich hab's im Duden gefunden:

Zitat:
Spom|pa|na|deln, Spom|pa|na|den <Pl.> [älter ital. spampanata = Aufschneidereien, zu: spampanare = aufschneiden] (österr. ugs.): Schwierigkeiten, →Umstände, ...
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  #63  
Alt 17.02.2011, 13:42
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Standard AW: Alte Worte

na cool- vielen dank! *freu*
dann war die bedeutung also gar nicht "herumkaspern". *lach*

:-)))
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  #64  
Alt 17.02.2011, 15:32
alterego alterego ist offline
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Standard AW: Alte Worte

Doch doch ;-)

Spompanadln wird gerne mit Unfug übersetzt.
Wobei sich hier die Frage aufdrängt ob das Gegenteil von Unfug Fug ist.
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  #65  
Alt 17.02.2011, 15:41
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Standard AW: Alte Worte

Wat dem einen sien Uhl, is dem annern sien Nachtigall!
Plattdeutsch schreiben? Ich kann es kaum sprechen (wohl aber verstehen).
Westfälisch Platt ist in meiner Heimat -glaube ich jedenfalls-vom "Aussterben"
bedroht. Schon mein Vater sprach es kaum noch! Wir haben ja auch
sicherlich die Hälfte Bevölkerung "Zugereiste" (nach dem Krieg), so hört man
viele verschiedene Dialekte (Schlesier, Sachsen, aber auch Norddeutsche,
ja sogar Bayern). Ins Ruhrgebiet kamen viele Menschen, als es noch reichlich
Arbeit gab: Bergbau, Industrie u.a. "Ruhrpott-Deutsch" ist ein breiter Slang,
ich habe mir einiges in Dortmund angewöhnt, z.B. das: woll!? Andere Ruhrseite
(südl.) im Sauerland wird vielleicht noch mehr" plattdeutsch" geredet? Auch das
Bergische Land hat seine eigene Sprache, da geht es schon mehr ins
Rheinland. Kölner Karneval: Ich verstehe nicht viel (Oft muß ich meinen
Mann fragen: was haben sie gesagt?). Komischerweise versteht er die Witze
der Rheinländer , dabei ist er ein "typischer" Westfale, z.B. spricht er das
ch ganz "eigenartig" (kann ich ja hier nicht wiedergeben). - Grammatik ist
auch oft lustig in der Umgangssprache, hier einige Beispiele: Gibb mich ma
ne Butterrstulle, ich hab Hunga. - Geh bei de Omma (wird zum Kind gesagt).
Ich "verschlucke" auch Endbuchstaben, sage z.B. nich(t), au(ch)nich(t),
wonnich (wohl nicht) - ... Ulrike
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  #66  
Alt 18.02.2011, 07:24
alterego alterego ist offline
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Beiträge: 578
Standard AW: Alte Worte

Muhme und Oheim, die alten Begriffe für Tante und Onkel,
sind aus dem Sprachgebrauch imho völlig verschwunden.

Eine entfernte Tante von uns, die über einen veritablen
Damenbart verfügte, wurde von uns mit dem Spitznamen
Tantalos belegt.

btw: veritabel erscheint mir bei genauerer Betrachtung
auch schon etwas antiquiert.
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  #67  
Alt 15.11.2011, 21:50
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Standard AW: Alte Worte

ausflaschln (befragen)

miaslsichtig (depressiv/ melancholisch)

umanaund sudan (herum jammern)

waumpad (dickbäuchig)

odroschn (altbekannt)

owizahn (herumtrödeln)

auscheibn (protzen- angeben)
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  #68  
Alt 19.11.2011, 09:43
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Standard AW: Alte Worte

griabich (lieb, süß, herzig)
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  #69  
Alt 19.11.2011, 10:26
Benutzerbild von Elfie
Elfie Elfie ist offline
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Standard AW: Alte Worte

hab ich lang nicht mehr dran gedacht.
Statt ausflaschln hat man hier AUSFRATSCHLN gesagt.

OFLASCHLN für ohrfeigen (abwatschen)
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  #70  
Alt 19.11.2011, 15:28
harry harry ist offline
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Ort: Klosterneuburg, Bezirk Tulln
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Standard AW: Alte Worte

Zitat:
Zitat von alterego Beitrag anzeigen
Spompanadln wird gerne mit Unfug übersetzt.
Wobei sich hier die Frage aufdrängt ob das Gegenteil von Unfug Fug ist.
Leider lese ich erst jetzt alteregos Frage.
Tatsächlich ist Unfug das Gegenteil von Fug. Fug ist auch ein "altes Wort" für Berechtigung, Recht, Zuständigkeit, Schicklichkeit. Vgl. Befugnis; mit Fug und Recht.
__________________
Harry
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bedeutung, dialekt, region

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