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  #1  
Alt 29.12.2010, 18:28
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Standard "Un"wörter

Zum Unwort des Jahres gekürt: Humane Abschiebung -
Zum Wort des Jahres: Wutbürger - diese Wortlisten (ausführliches im internet)
sind recht interessant ,zeigen den "Zeitgeist" und seine neuen
Wortschöpfungen. - Allen hier einen guten Rutsch ins neue JAhr!-Ulrike
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  #2  
Alt 29.12.2010, 21:12
Mystika Mystika ist offline
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Standard AW: "Un"wörter

Unwort, ist das ein Wort, das sich nicht gehört?
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  #3  
Alt 14.01.2014, 16:33
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Standard AW: "Un"wörter

Unwort 2013: Sozialtourismus! -Ulrike
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  #4  
Alt 22.03.2014, 00:25
lillifee07 lillifee07 ist offline
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Standard AW: "Un"wörter

Geht es hier um "offizielle" Unwörter oder um von einem selbst als solche empfundene? Ich küre mal "zeitnah"
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  #5  
Alt 22.03.2014, 09:37
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Standard AW: "Un"wörter

"Offizielle" Unwörter werden jährlich "gekürt", die Listen stehen im internet, Du
kannst auch Vorschläge einsenden. -Ulrike
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  #6  
Alt 16.01.2016, 12:08
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Standard AW: "Un"wörter

Zum Wort und Unwort des Jahres (Listen im internet) - es gibt tatsächlich auch
einen Unspruch. Gegenteil von Spruch!? Ein mehr als seltsames Wort, ebenfalls
ein Unwort - oder? -Ulrike
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  #7  
Alt 16.01.2016, 18:24
Benutzerbild von Dresdner
Dresdner Dresdner ist offline
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Standard AW: "Un"wörter

zum neuen Unwort gekürt: GUTMENSCH.
Die im Internet nachzulesende Begründung hat für viel Heiterkeit gesorgt, sollte hier wegen der Forennetiquette aber nicht Gegenstand der Diskussion sein.
__________________
www.bergbahngeschichte.de
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  #8  
Alt 16.01.2016, 18:39
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Elfie Elfie ist offline
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Standard AW: "Un"wörter

Dieses Unwort geistert hierzulande schon seit Jahren herum, jetzt hat es endlich sein Prädikat.

Wie heißt es so treffend:
Was der Meier über den Müller sagt, sagt mehr über den Meier als über den Müller.

Gilt auch für die Foren .
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  #9  
Alt 27.01.2016, 11:16
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Dresdner Dresdner ist offline
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Standard AW: "Un"wörter

Eine ausführliche - und in meinen Augen auch weitgehend seriöse Diskussion - zum "unwortübergeordneten" Thema und auch zum Unwort selbst gibt es unter http://www.alpinforum.com/forum/view...4035&start=725 - bis zum jetzigen Zeitpunkt schon 30 lesenswerte Internetseiten.
__________________
www.bergbahngeschichte.de
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  #10  
Alt 27.01.2016, 14:26
Benutzerbild von Elfie
Elfie Elfie ist offline
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Beiträge: 23.792
Standard AW: "Un"wörter

In der aktuellen Krise bekommt das Unwort natürlich Hochkonjunktur.

Neu ist es, wie schon erwähnt, nicht und jeder kann entscheiden, ob er es verwenden will, nur sollte er wissen, worauf er sich bezieht:

Gutmensch ist sprachlich eine ironische, sarkastische, gehässige oder verachtende Verdrehung des eigentlichen Wortsinns „guter Mensch“ in eine Verunglimpfung. Der Ausdruck gilt als politisches Schlagwort mit meist abwertend gemeinter Bezeichnung für Einzelpersonen oder Personengruppen („Gutmenschentum“). Diesen wird vom Wortverwender eine Absicht bzw. Eigenschaft des – aus Sicht des Sprechers – übertriebenen „Gutseins“ oder „Gutseinwollens“ unterstellt, wobei diese angebliche Haltung unterschwellig als übermäßig moralisierend und naivabqualifiziert und verächtlich gemacht wird.
Mehr hier.

Ute Bock, seit Jahrzehnten in der Flüchtlingshilfe tätig, wurde einmal gefragt, ob sie ein Gutmensch sei. Ohne auf den Zynismus einzugehen, sagte sie: Nein, denn wenn ein Mensch Hilfe braucht und man ist imstande zu helfen, dann ist das nicht gut, sondern normal.
Gefragt, ob ihr Tun auch mit ihrem Glauben zu tun hat, meinte sie trocken: Ja, weil ich glaube, dass der Mensch nicht nur ein Schweinehund ist.

Und hier heißt es:

Erstmals tauchte "Gutmensch" Anfang der 1980er Jahre in den Feuilletons als kritische Witzelei auf um Personen mit übertriebenem Altruismus ironisch zu überzeichnen. Später wurde der Begriff verstärkt von populistischen Kreisen übernommen und gehört mittlerweile zum festen Vokabular des rechtsradikalen Sprachgebrauchs.

Man sollte vielleicht auch drauf achten, was man nachplappert .
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