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  #11  
Alt 26.10.2009, 19:10
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mina mina ist offline
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Standard AW: Hexenprozesse

nahm heute an einen vortrag mit dem titel "magie im mittelalter" teil ... dort wurde die herkunft der hexerei besprochen und dass viele gewohnheiten die wir heute noch haben von damals zurückzuführen sind (zB die rechte, gute, hand zum gruß zu geben) ...

ich finde das thema sehr interessant ... zwar haben wir die hexenprozesse nur gestreift aber was hier vielleicht noch relevant ist ... der berühmte hexenhammer (auch bekannt als malleus maleficarum) aus dem jahre 1487 stammt von jakob sprenger und heinrich institoris ... eigentlich wäre er als handbuch für juristische korrekte hexenverfolgung gedacht ...
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  #12  
Alt 26.10.2009, 20:53
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Dresdner Dresdner ist offline
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Standard Hexenprozesse in Kursachsen

Auch in Kursachsen war die Hexenverfolgung an der Tagesordnung. Ich habe zu diesem Thema die nachfolgenden Ausführungen gefunden:

Zitat:
Im Jahre 1572 erlangten die kursächsischen "Constitutionen" dann Gesetzeskraft. Darin wurden alle Fragen zum Zivil- und Strafrecht sowie zum Prozessverlauf erneut geregelt, wobei auch die Festsetzungen zum Zauberei- und Hexereiverbrechen eine weitreichende Differenzierung in ihrer Darstellung und Strafmaßzuschreibung erfuhren. In dieser Beziehung war der auch über verschiedene Juristen rezipierte "Malleus maleficarum" von besonderer Bedeutung. Neu war vor allem die Aufnahme der mit dem Feuertod zu ahndenden Teufelsbuhlschaft auch in dem Fall, wenn niemandem ein Schaden durch Zauberei entstanden war.

Der Einleitung eines Inquisitionsprozesses ging in aller Regel eine Anzeige am lokalen Gerichtstag voraus. Im Einzelfall ist dieser aber auch von der landesherrlichen Kanzlei oder einer Rittergutsherrschaft angewiesen worden. Der Generalinquisition folgte bei ausreichenden Indizien die Spezialinquisition, oder im anderen Fall die Verfahrenseinstellung. Die formal gesehen neutrale Prozessführung ließ Sanktionen von Seiten des Angeklagten oder dessen Angehörigen kaum zu, nur im Ausnahmefall ist eine Verteidigung belegbar. Berufungsverfahren in eine höhere Instanz waren nach den Grundsätzen der kursächsischen Gerichtsverfassung für Strafverfahren ausgeschlossen. Eine zentrale Rolle für die Führung von Strafverfahren kam den lokalen Gerichten zu. Sie standen seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ausnahmslos - gleich ob an Stadt- und Patrimonialgerichten oder landesherrlichen Ämtern - unter der Leitung von studierten Juristen, die die Prozessabschnitte koordinierten. Die Zwischen- und Endurteile mussten grundsätzlich von speziell von den Landesherrschaften bestätigten Schöffenstühlen oder Juristenfakultäten extern eingeholt werden. Zugelassen waren der Schöffenstuhl und die Juristenfakultät in Leipzig und das Hofgericht, die Juristenfakultät und der Schöffenstuhl in Wittenberg. Durch landesherrliche Weisung erlangte der Leipziger Schöffenstuhl für die Spruchfassung in Strafverfahren eine herausragende Bedeutung für Kursachsen, wohingegen die Wittenberger Spruchbehörden Einschränkungen unterlagen. Allein die schriftsässigen (Sitz und Stimme im sächsischen Landtag) und mit der Obergerichtsbarkeit ausgestatteten Rittergüter konnten sich an Spruchbehörden wenden, die außerhalb der Landesherrschaft lagen.

Verlauf und regionale Schwerpunkte der Hexenverfolgung

Die Herausbildung des Hexereistraftatbestandes in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts stellte einen wichtigen Paradigmenwechsel dar, wobei die Vorstellung des Schadenszaubers geistesgeschichtlich mit dem Glauben an die Existenz einer ketzerischen Sekte koalierte. Die Bekämpfung der Waldenser wurde in Kursachsen bereits zu diesem Zeitpunkt vor weltlichen Gerichten geführt, deren Schwerpunkte im Raum Dresden (1407-1434) und Sangerhausen (1414, 1454) lagen. Mehrfach war es dort zu Ketzer- und Zaubereranklagen und Verbrennungen gekommen. Im Gegensatz zu anderen deutschen Landesherrschaften erreichte in den wettinischen Erblanden der neu aufkommende Hexentopos in der Folgezeit trotzdem keinen herausragenden Stellenwert. Dominant blieb der Glauben an die Realität des individuell begangenen Schadenszaubers.

Der Gesamtzeitraum archivalisch belegbarer Zauberei-, Ketzerei- und Hexenprozesse erstreckte sich, beginnend 1407, über 350 Jahre. Bei der Gesamtzahl von etwa 900 belegbaren Verfahren lassen sich zwei zeitliche Schwerpunkte ablesen. Es sind die Zeiträume von etwa 1610 bis 1630 und 1655 bis 1665, in denen im gleichen Verhältnis auch die Zahl der Vollstreckungen von Todesstrafen in die Höhe schnellte. Als Schwerpunkt der Verfolgung im mitteldeutschen Raum kristallisiert sich das Gebiet der vormaligen Grafschaft Henneberg heraus. Nach zunächst gemeinschaftlicher wettinischer Verwaltung, kamen daraus die vier Ämter Suhl, Schleusingen, Benshausen und Kühndorf 1660 zum Herzogtum Sachsen-Zeitz. Die starke Hexenverfolgungswelle hielt dort bis um 1675 ungebrochen an.

Allein in dieser sehr kleinen Region lassen sich bisher 251 Hexenprozesse mit mindestens 164 Vollstreckungen von Todesurteilen (65,3%) nachweisen. Im erbländischen Anteil Kursachsens bildeten die Ämter Wittenberg mit 39, Dresden mit 38, Delitzsch und Gommern mit je 22 Prozessen Schwerpunkte, wobei dort der Anteil von vollstreckten Todesstrafen unter einem Drittel lagen. Im Gegensatz dazu gab es aber auch Ämter ohne nachweisbare Verfolgung, wie beispielsweise Mutzschen, Gräfenhainichen und Altenberg.

Eine wichtige Zäsur bei der Gesetzgebung stellte die 1661 in Kraft getretene kursächsische Polizeiordnung dar, die auch von Benedict Carpzov beeinflusst worden ist. Sie steht am Beginn eines - wenn auch langsamen - Öffnungsprozesses bei der Kodifizierung dieses Straftatbestandes und im Rechtsalltag. Trotzdem wurde noch 1689 ein letztes Todesurteil wegen Hexerei in Kursachsen vollstreckt. Das Rittergutsgericht in Ostrau / Amt Delitzsch ließ, nach einem Urteilsspruch des Schöffenstuhles in Halle / Saale, Anna Maria Braune lebendig auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Noch bis 1766 sind im Einzelfall inquisitorisch geführte Verfahren zum Straftatbestand der Zauberei belegbar, die aber nach 1700 mit Verfahrenseinstellung oder Bagatellstrafen beendet worden sind. Am Anfang der stärker differenzierten Beurteilung des Hexendelikts in Sachsen standen neben Juristen auch Mediziner wie Johann Michael und Johann Caspar Westphal sowie Theologen wie Philipp Jacob Spener. Allmählich wurde seit Beginn der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts interdisziplinär das Strafrechtsproblem der Hexerei rational hinterfragt und die Auffassungen der Frühaufklärung wirksam. Das Ende der Vollstreckung von Todesurteilen in Hexenprozessen stand in engem Zusammenhang mit der Ablösung der scholastischen Tradition durch die Naturrechtslehre.

Angeklagte vor Gericht

Im Zusammenhang mit der juristischen Verfolgung von Zauberei und Hexerei gilt es mehrere Aspekte zu berücksichtigen. Neben den verantwortlichen Personen am lokalen Gerichtssitz (juristisch geschulte Schösser) und in den Spruchbehörden (gelehrte Juristen) waren es auch die Verhältnisse der Gerichtsverfassung. Von den bisher nachweisbaren 905 Anklagen wegen Hexerei und Zauberei gegen Einzelpersonen in Kursachsen wurden 614 (67,8%) vor landesherrlichen Ämtern verhandelt, von denen für etwa ein Drittel Todesurteile gefällt oder vollstreckt worden sind. Vor Stadtgerichten waren es 190 (21%) und vor Patrimonialgerichten der Rittergüter 99 (10,9%) Angeklagte. Der quantitative Unterschied in der Zahl der geführten Strafverfahren stand etwa im proportionalen Verhältnis zur Gesamtbevölkerung. Damit lassen sich keine signifikanten Unterschiede bei Hexereiverfolgungen zwischen den verschiedenen Gerichtsarten feststellen. Dagegen lässt sich die Mehrzahl der Einzelanklagen (78,8%) dem ländlichen Raum zuweisen. Die Wahrscheinlichkeit wegen eines Hexereivorwurfes angeklagt zu werden war auf dem Lande um etwa 10% höher als in der Stadt.

Den Straftatbeständen der Hexerei und Zauberei verwandt, wurden auch Verfahren gegen Segensprecher, "kluge" oder weise Leute und magische Heiler, Wahrsager und wegen abergläubischer Händel geführt. Daran wird der sehr differenzierte Umgang mit Tatvorwürfen im Rechtsalltag deutlich, was auch für die Strafmaßzuschreibung zutraf. Von den 905 bekannten Einzelanklagen wurden an mindestens 284 Personen Todesurteile vollstreckt (31,4%), davon wiederum 32,6% vor Ämtern, 28,9% vor Stadtgerichten und 29,3% vor Patrimonialgerichten. Neben dem Feuertod gab es auch die Begnadigung in Form der Enthauptung durch das Schwert. Für Delikte nichtschädigender Magie wurde in der Regel die Landesverweisung ausgesprochen. Bei einigen wenigen Fällen hat man bereits ausgesprochene Todesurteile in Landesverweisung oder nach 1661 dieselbe auch in Festungsbauhaft umgewandelt. Darüber hinaus gab es im Zusammenhang mit Kombinationsdelikten wie Diebstahl und Brandstiftung auch Urteilsvollstreckungen durch Tod durch den Strang, Tod durch Rädern, Ertränkung durch das so genannte Säcken und Begnadigung von Ertränkung durch Säcken durch Enthauptung. Für leichtere Zaubereivergehen lassen sich bestimmte Zivilstrafen wie Stehen im Pranger, Züchtigung, Haft- oder Geldstrafe und sogar die Genehmigung zur Ehescheidung belegen. In minderschweren Einzelfällen wurden Entscheidungen auch direkt von der landesherrlichen Kanzlei und den Rittergutsherrschaften getroffen. Dazu gehörten die Niederschlagung von Verfahren, Verhängung einer Geldstrafe, die Landesverweisung ohne Urteil und die Amtsentsetzung von Pfarrern. Den 22 angeklagten Kindern wurde bei einem Schuldspruch in der Regel die Züchtigung und dann folgend die Belehrung durch den Pfarrer zuerkannt.

Hexerei- und Zaubereischuldzuweisungen wurden auch in Kursachsen in den meisten Fällen sozial instrumentalisiert. Als auslösende Faktoren kamen Unwetter und deren Folgen zur Wirkung, Kranke als Zielpersonen von Schuldzuweisungen und Sozialverhalten im Nachbarschaftsstreit und innerhalb von Familien. Heilkundige Personen und Drogengebrauch konnten ebenso in Verdacht kommen wie vagierende Personen. Einige waren auch aufgrund ausgeübter magischer Praktiken in Verdacht gekommen. Der Frauenanteil bei den Anklagen betrug in Kursachsen 73%, von denen wiederum der übergroße Teil noch verheiratet aber nicht mehr im gebärfähigen Alter war. Der Verheiratete mit guten Sozialstatus entging in einem Hexenprozess eher einer Bestrafung und konnte mit einem Freispruch oder einer Verfahrenseinstellung rechnen, dagegen war eine Witwe auf niederem sozialem Niveau häufiger von einem Todesurteil betroffen.

Dort wo sich die soziale Disposition ablesen ließ, konnte keine signifikant höhere Zahl aus dem besitzlosen Anteil der Bevölkerung festgestellt werden. Betroffen waren Personen aus allen Schichten der Bevölkerung, von der Bettlerin, über den Bauer, den Bürger und sogar Personen des Adels. Das gilt auch im Verhältnis zur statistischen Größe der jeweiligen sozialen Gruppe zur Gesamtbevölkerung. Zauberei- und Hexereivorwürfe wurden in Kursachsen von Seiten der Landesherrschaft und der Kirche auch in nachreformatorischer Zeit nicht für die Durchsetzung der neuen Glaubenslehre oder gegen Minderheiten instrumentalisiert. Den wenigen von einer Verdächtigung betroffenen Katholiken, Juden und slawischen Sorben machte man nicht ihren Glauben oder ethnische Zugehörigkeit zum Vorwurf.
Quelle: http://www.historicum.net/themen/hex...ca/43b3daf269/

Dresdner
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  #13  
Alt 29.11.2009, 23:22
Berit (SAGEN.at) Berit (SAGEN.at) ist offline
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Standard AW: Hexenprozesse

Leider werden auch heute immer noch Menschen als Hexer oder Hexen verfolgt, besonders schlimm ist es natürlich, wenn es Kinder sind und wenn diese sogar mit dem Tod dafür bezahlen müssen, nur weil sie für andere das Böse/Übel personisieren.

Frank Gardner hat zu den "Africa's Witch Children" dokumentiert, siehe auch diese Fotos oder diesen Filmausschnitt

Berit
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  #14  
Alt 30.11.2009, 00:06
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Standard AW: Hexenprozesse

Die von Berit angesprochene und ziemlich aufwühlende Dokumentation ist von Channel 4 auf Grund von "Region restriction" zumindest in Österreich derzeit nicht sichtbar.

Die Spiegelung des ganz aktuellen Films gesendet am 23. November 2009 von Channel 4 "Return to Africa's Witch Children" auf Youtube ist derzeit in 5 Teilen zugänglich:

[ame="http://www.youtube.com/watch?v=SbGzFN_NalI"]YouTube- Dispatches: Return to Africa's Witch Children (1 of 5)[/ame]

[ame="http://www.youtube.com/watch?v=HWSUAsC3ITg"]YouTube- Dispatches: Return to Africa's Witch Children (2 of 5)[/ame]

[ame="http://www.youtube.com/watch?v=qgALUdzfs1s"]YouTube- Dispatches: Return to Africa's Witch Children (3 of 5)[/ame]

[ame="http://www.youtube.com/watch?v=xNDgyp1M0Hg"]YouTube- Dispatches: Return to Africa's Witch Children (4 of 5)[/ame]

[ame="http://www.youtube.com/watch?v=6zktMwd6xLg"]YouTube- Dispatches: Return to Africa's Witch Children (5 of 5)[/ame]

Die Hintergrundinformationen bzw die Erklärungen zum Film sowie Ansprechpartner der helfenden Organisationen finden sich aber bei der von Berit angegebenen Chanel-4-Webseite. (ein Nachteil von solchen Spiegelungen, da die wichtigen Infos fehlen).

Wolfgang (SAGEN.at)
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  #15  
Alt 19.12.2009, 10:45
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Standard AW: Hexenprozesse

Liebe Berit," Afrikas Hexen " ist wirklich unglaublich (in der heutigen Zeit). Da
tut Aufklärung not. Las auch soeben über die "weißen Schwarzen (Albinos)",
wie diese Menschen für magische Rituale mißbraucht, verfolgt und getötet
werden. Einfach schrecklich! - Immer wieder finde ich etwas über Hexerei
in meiner Heimatregion (war doch früher auch kein Thema, höchstens als
Märchenstoff). In der neuen Zs. "Westfälische Heimatpflege" (kann auch unter
Westfälischer Heimatbund im internet gefunden werden): Hexen im Sauerland:
"Hexenverfolgung im kurkölnischen Sauerland"
- unter diesem Thema stand die Herbsttagung der Fachstelle Geschichte
in Schmallenberg-Bad Fredeburg. Fachstellenleiter Dr. Peter Kracht begrüßte die
Teilnehmer zunächst an der sog. Hexenkapelle, die erst jüngst restauriert worden ist.
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  #16  
Alt 19.12.2009, 10:53
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Standard AW: Hexenprozesse

(Forts.)
Danach ging es ins Amtsgerichtsmuseum, wo Franz Mickus das Tagungsthema
am Beispiel Winterbergs (diesen Ort kennen vielleicht einige hier als Wintersport-
ort: Bobbahn u.a.) exemplarisch darstellte. Hartmut Hegeler befaßte sich in einem zweiten Vortrag mit "Hexenprozessen und Widerstand". Dabei skizzierte
er insbesondere das Wirken von Anton Praetorius , der öffentl. gegen Folter und Hexenprozesse eintrat. 1597 gelang es ihm, eine (!) als Hexe angeklagte Frau aus der Folter zu befreien. Zum Abschluß der Tagung präsentierte Heinr. Aufmhoff, Leiter des Amtsgerichtsmuseums, schließl. noch das Museum, das in
NRW einzigartig ist und eindrucksvoll die Geschichte der Justiz dokumentiert.
-Dies nochmal zum Thema "Hexenprozesse". Viele Grüße von Ulrike
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  #17  
Alt 23.07.2010, 22:09
Benutzerbild von LS68
LS68 LS68 ist offline
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Beiträge: 800
Daumen runter AW: Hexenprozesse

nicht zu fassen, was diese Filme zeigen. Es triff immer die Schwächsten.
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  #18  
Alt 24.07.2010, 09:47
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Beiträge: 5.274
Standard AW: Hexenprozesse

in auch ganz schockiert, daß es noch immer nicht vorbei ist....
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  #19  
Alt 29.04.2013, 10:23
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Registriert seit: 16.09.2005
Beiträge: 2.508
Standard AW: Hexenprozesse

1944 war ein Hexenprozess in England ("witchcraft" - habe ich vorher noch nicht
gekannt), Helen Duncan erschien während einer spiritistischen Sitzung ein
toter Matrose. Der Untergang seines Kriegsschiffes war von der Regierung
bis da geheim gehalten worden. Die Mutter des jungen Mannes hatte Helen
um Hilfe gebeten, ihren verschollenen Sohn zu suchen. So kam ein
Kriegsgeheimnis heraus! Wahrheit oder Legende? Jedenfalls wurde Helen
angeklagt und kam mit einigen Monaten Gefängnis davon (immerhin).-
In einer Kochshow war vor Kurzem auch ein "Medium" (Hexe?), diese Frau hat
der Polizei den Ort sagen können, an dem eine vermißte Frau versteckt lag.
Diese soll ihr erschienen sein u. gesagt haben: Sucht nicht länger, ich liege
dort,u. den Fundort beschrieben. Erst hätte man die Geschichte nicht
geglaubt, alles hätte sich aber als richtig bewiesen. Eigentlich glaube ich
dergleichen auch nicht, aber ... -Ulrike ???
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  #20  
Alt 14.05.2013, 15:45
Benutzerbild von tiptop
tiptop tiptop ist offline
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 07.05.2013
Ort: Wien
Beiträge: 3
Standard AW: Hexenprozesse

Danke für den Doku Tipp! Der kommt mir sehr gelegen, da ich mich gerade sehr intensiv mit dem Thema auseinandersetzte.

Hier noch ein ebenfalls interessanter Artikel und Beitrag vom Bayrischen Rundfunk
__________________
You shall not pass!
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