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  #1  
Alt 29.01.2009, 20:40
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Dresdner Dresdner ist offline
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Standard Dresdens schönste Wölbung

Am heutigen Tag berichtete die Sächsische Zeitung über eines der wohl spektakulärsten Museumsprojekte des Freistaates, die Überdachung des Kleinen Hofes des Dresdner Residenzschlosses durch ein Membrandach. Im Schloß befinden sich u.a. das Neue und das Historische Grüne Gewölbe. In Zukunft werden weitere Sammlungen, wie die Rüstkammer folgen.

Zitat:
Keine Raute gleicht der anderen
Von Birgit Grimm

Am Sonnabend öffnet im Dresdner Residenzschloss endlich ein Besucherfoyer. Das Kuppeldach darüber ist eine bautechnische Meisterleistung.

Endlich lassen wir unsere geschätzten Besucher nicht mehr im Regen stehen. Wir können sie wirklich wie Gäste empfangen“, sagt Martin Roth erleichtert. „Mit der Kuppel hat Dresden ein weiteres Wahrzeichen und das Schloss seinen funktionellen Mittelpunkt. Der Kleine Schlosshof verbindet die einzelnen Museen im Schloss und erlaubt einen Museumsbetrieb, der den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gut gewachsen ist. Schritt für Schritt wird aus dem Schloss die sächsische Residenz für Kunst und Wissenschaft.“ Der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen freut sich enorm über das neue Foyer, das die Besucher ab dem Wochenende empfängt. Und er ist glücklich, dass das kühne Projekt des Architekten Peter Kulka vollendet und so gut gelungen ist.

Membrandach aus Luftkissen

Knapp 600 Quadratmeter Hof zu überdachen, das kann doch kein Problem sein, meinten viele. Aber in Dresden ist jede öffentliche Baumaßnahme ein Problem. Besonders schwierig wird es, wenn es an die historische Substanz geht. „Es gibt nichts Komplizierteres als eine historische Baustelle. Man muss so viele Rücksichten nehmen, und es gibt so viele Entscheidungsprozesse, die immer alles offen halten“, sagt Philipp Stamborski, Chef des Dresdner Büros des Architekten Peter Kulka. Kulka und Stamborski hatten mit ihrer grandiosen Idee, ein Membrandach aus Luftkissen über den Hof zu spannen, anfangs erregte Debatten ausgelöst, aber auch öffentlich Beifall von Dresdner Architektenkollegen bekommen. Ein frecher Spitzname für die Kuppel ließ ebenfalls nicht auf sich warten: Kaugummiblase.

Mit speziellen Kunststoff-Membranen überdacht man heutzutage Fußballstadien oder Schwimmhallen. „Aber eine transparente Kuppel wie diese ist vorher nie gebaut worden“, behauptet Kulka.

Über den Kleinen Schlosshof wölbt sich nun ein Rautengeflecht. Das sieht, von unten betrachtet, sehr schön gleichmäßig aus. Soll man tatsächlich glauben, dass diese neun Meter hohe Kuppel Dresdens aufregendste Kurven hat?! In der Tat hat sie den Architekten, Ingenieuren und Bauleuten extrem viel abverlangt. Die Verantwortlichen im Sächsischen Finanzministerium und im Sächsischen Immobilien- und Baumanagement, aber auch die Museumsleute brauchten jede Menge Zuversicht, dass dieses Vorhaben ein gutes Ende nimmt. Das Risiko war groß, hinter den historischen Mauern befinden sich kostbare Kunstschätze. Das Kupferstich-Kabinett musste im Sommer kurz schließen, weil es während – oder wegen – der Bauarbeiten hineingeregnet hatte.

Die Kuppel an sich war zunächst ein mathematisches, dann ein handwerkliches Problem, das sich aus den unterschiedlich hohen Giebeln im Schlosshof ergab. „Keine Raute gleicht der anderen, denn die Membran spannt sich über einem unregelmäßigen, rechteckigen Grundriss,“ erklärt Peter Kulka. Zwischen den Stahlrohren liegen mit Luft gefüllte Membrankissen. „Jedes Kissen wird kontinuierlich beatmet“, sagt der Architekt. „Die Zuleitungen dafür haben wir in den Stahlrohren der Rauten versteckt.“

Das Foyer ist nicht beheizt, eine Temperierung soll aber möglich sein. Auch die Beleuchtung ist noch nicht perfekt. Die Kassen wurden in die Bögen zur Schlossstraße hineingebaut. So bleibt die Mitte frei und der Hof ein Hof, wird nicht zum Innenraum. Eine gute Lösung.

Weiterbauen im Schloss

Peter Kulka und seine Kollegen haben eine kleine, temporäre Ausstellung vorbereitet, die im Foyer alle weiteren Projekte des Büros im Residenzschloss vorstellt: Englische Treppe, Fürstengalerie und Türckische Cammer sollen in diesem Jahr eröffnet werden, in wenigen Jahren folgt auch der Riesensaal.

Die Kuppel fügt dem Dresdner Schloss, an dem in allen Jahrhunderten gebaut wurde, eine moderne Zeitschicht hinzu, ohne die historische Substanz zu zerstören.

Dennoch wird sie manchen stören. Wer beim Blick vom Turm der Frauenkirche das alte Dresden finden will, der sollte vielleicht besser ins Panometer gehen, wo Yadegar Asisi sein „Dresden 1756“ zeigt.
Die folgenden Bilder der Sächsischen Zeitung illustrieren den Kuppelbau.

Der transparente Rautenhimmel von unten gesehen:


Einbau der letzten luftgefüllten Membrankissen im August 2008 / im Hintergrund der Zwinger mit dem Kronentor:


Außenansicht des Kuppeldachs:
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  #2  
Alt 29.01.2009, 21:42
volker333 volker333 ist offline
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Lächeln AW: Dresdens schönste Wölbung

Hallo Dresdner,
- super Wölbung und gut beschrieben. Gefällt mir.


ABER

-Der Titel, den du für diesen Thread gewählt hast ist ja wohl etwas weit hergeholt.
Damit wirst du alle User(innen) auf dich ziehen, denk ich mal. Ich nehme an, die meisten sind noch mehr enttäuscht als ich.

- Wenn ich sehe, was so alles mit meinem Soli passiert bin ich einerseits stolz andererseits fahre ich jeden Tag durch Schlaglöcher, die es wirklich nötig hätten. Also fünf von den speziellen Kunststoff-Membranen habe ich bezahlt.

Nicht das mir da eine Taube draufkackt!

Dresdner halt die Augen offen. Ich mache dich hiermit zum offiziellen Kunststoff-Membranen Beschützer.
Und halt mich auf dem Laufenden. (Mensch, wo ist der Flötenmann?) Ah

By Volker
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  #3  
Alt 07.02.2009, 11:58
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Dresdner Dresdner ist offline
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Standard AW: Dresdens schönste Wölbung

Das mit dem Soli und dem Plus und Minus der deutschen Einheit sollten wir mal lieber lassen - darüber könnte man endlos diskutieren. Schlaglochbilder kann ich dir auch in beliebiger Anzahl posten.

Die wirklich großen Projekte sollen im nächsten Jahr fertiggestellt sein:

* "schwebendes Depot" im Albertinum - Infos und Download für den ausführlichen Flyer unter http://www.skd-dresden.de/besucherse...bertinum.html; Videobericht vom Richtfest unter: http://www.dresden-fernsehen.de/defa...howNews=299233.

* Wiedereröffnung des Zentralen Militärhistorischen Museums der Bundeswehr / komplette Neugestaltung nach Libeskindplänen. Siehe dazu: http://www.das-neue-dresden.de/bunde...m-dresden.html und http://www.militaerhistorisches-muse...lVRS82X1JfNjJU.

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  #4  
Alt 07.02.2009, 17:40
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Standard AW: Dresdens schönste Wölbung

Zurück zum Thema. Erste eigene Fotos sind in der Fotogalerie hochgeladen. Bilder aus der Vogelperspektive folgen in der wärmeren Jahreszeit, wenn der Hausmannsturm wieder geöffnet ist.
Dresdner

Da die Bilder nicht in der Vorschau der Fotogalerie auftauchen (habe sie als persönliches Album und unter "Schlösser und Burgen" gespeichert), hier einige Eindrücke.









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  #5  
Alt 27.02.2009, 13:19
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Standard AW: Dresdens schönste Wölbung

Die Onlineausgabe der Sächsischen Zeitung veröffentlichte gestern erstmalig ein Foto zur zukünftigen Gestaltung der Galaetage.



Zitat:
Die Gala-Zimmer in der zweiten Etage des Nordflügels entstehen in der Verbindung von Rekonstruktion nach dem Vorbild des 19. Jahrhunderts und moderner Ausstellungsgestaltung neu. Im Propositionssaal sind künftig Exponate der höfischen Feste und Maskerade des 16. bis 18. Jahrhunderts sowie der Rüstkammer zu sehen.

Der große Ballsaal wird Exponate der höfischen Jagd zeigen. Das Turmzimmer im Hausmannsturm, in dem August der Starke ab 1732 seine erste Porzellansammlung aufbewahrte, soll nach historischem Vorbild von 1719 wieder entstehen. Die Fertigstellung ist für 2013 geplant.
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  #6  
Alt 01.07.2009, 09:17
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Standard AW: Dresdens schönste Wölbung

Die SZ veröffentlichte in ihrer Wochenendausgabe vom 27./28. Juni 2009n erstmalig detaillierte Informationen zur Gestaltung der "Türckischen Cammer".

Zitat:
Prunk und Pracht von fern ganz nah

Von Uwe Salzbrenner
Die Kunstsammlungen Dresden stellen ihr Konzept der „Türckischen Cammer“ vor. Der größte Schatz ist ein osmanisches Zelt, das bereits aufgebaut wurde.


Einblicke in die neue „Türckische Cammer“
Hier kann man nicht stärker loben: Das osmanische Staatszelt ist einmalig und ein Prachtstück. Zwanzig Meter lang, acht Meter breit, sechs Meter hoch. Unter der Außenhaut aus grüner Baumwolle leuchtet roter halbseidener Grund, darauf Applikationen aus Atlasseide, Baumwolle und vergoldetem Leder. Das Zelt war von Anfang an Repräsentationsstück. Es stammt aus dem 17. Jahrhundert und kam 1729 anlässlich des Zeithainer Lagers auf dem Umweg über Polen nach Dresden: August der Starke hielt Truppenschau, die Zeltstadt sollte an das Heerlager der Türken vor Wien erinnern.

Später blieben zwei halbwegs erhaltene Türkenzelte der größte Schatz der Orientabteilung der Rüstkammer. Das Staatszelt wurde bis 1939 im Lichthof des Johanneums in Dresden ausgestellt. Es lagerte danach in der Festung Königstein, Teile gingen verloren, es musste dringend restauriert werden. Das schaffte von Oktober 1994 bis März 2009 die Paramenten-Werkstatt der von-Veltheim-Stiftung in Helmstedt. Stich für Stich setzten die Textilrestauratorinnen Blüten und Ranken zusammen. 3,6Millionen Euro kostet die Wiederherstellung.

Zweiter Publikumsrenner

Jetzt steht das Zelt im Propositionssaal des Dresdner Schlosses, provisorisch eingepasst in die Wandmaße der künftigen Aufbewahrung. Die Statik war zu prüfen: Das unsichtbare Gurtwerk zwischen Innen- und Außenhaut trägt die gesamte Last, Dach und Seiten hängen getrennt. Niemand hat zuvor ein Zelt für Jahrzehnte im Hausinnern aufgebaut. Es soll später Hunderttausende Besucher nicht nur begeistern, sondern auch aushalten. Der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden möchte deshalb aus konservatorischer Vorsicht die Eröffnung der „Türckischen Cammer“ von Dezember 2009 auf Mitte Februar 2010 verlegen. Martin Roth sagt das mit einem Lächeln, als wäre es vorgestern entschieden worden. Allerdings droht wegen der Bauplanung diese Terminverschiebung seit einem knappen Jahr.

Die Orientabteilung der kurfürstlichen Rüstkammer zieht als deren erster Teil ins Residenzschloss. Das zugehörige Museumskonzept wurde gestern vorgestellt. Dirk Syndram, der Direktor des Grünen Gewölbes und der Rüstkammer, verspricht: So hat es die „Türckische Cammer“ noch nie gegeben, sie wird im Schloss der zweite Publikumsrenner. Der Oberkonservator Holger Schuckelt stellt vor: Auf 750Quadratmetern nachtblauer Räume im zweiten Obergeschoss werden, dezent beleuchtet, 600 Prunk-Objekte zu sehen sein, die aus dem Orient stammen oder dessen Kunst nachahmen.

Der Augenschein war einst ausschlaggebend: Dem höfischen Betrieb ging es zuallererst um echte oder vermeintliche Beutewaffen, später um die Ausstattung für Feste und ein Wachsfigurenkabinett. Was einst eine Faszination des Schreckens darstellte, erscheint heute als Wertschätzung osmanischer Kultur und Verständnis fremder Lebensart. Im Depot stehen jetzt fünf lebensgroße Pferdeplastiken bereit, sie reiten dann in einer mächtigen Vitrine Kavalkade. Auf Tischen liegen wohl geordnet Armschienen, Bögen mit Originalbespannung, Trommeln, Peitschen, Streitäxte, Steinschlossgewehre. Hieb- und Stichwaffen haben Griffe aus Gold oder Elfenbein.


Text und Foto: sz-online.de/kultur

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  #7  
Alt 06.07.2009, 19:30
Laus-Maus Laus-Maus ist offline
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Standard AW: Dresdens schönste Wölbung

Worin siehst du darin nun speziell die Gegenwartskultur?

Die Laus-Maus
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  #8  
Alt 06.07.2009, 21:06
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@ Laus-Maus

Der Threadt nennt sich "Gegenwartskultur, Alltagskultur und mehr?".

Die Ausstellungen zeigen Originale, welche zur damaligen Zeit für eine bestimmte gesellschaftliche Schicht zur Gegenwartskultur gehörten.

Historisch aufbereitet sind sie Bestandteil der Identität Dresdens und damit auch Teil seiner Kultur.

Sollte das Thema jedoch besser in einen anderen Threadt passen, bitte ich darum, es zu verschieben.

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  #9  
Alt 23.08.2009, 10:46
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Standard AW: Dresdens schönste Wölbung

Heute wird eine erneute hochkarätige Sonderausstellung im Resindenzschloss eröffnet.
Unter dem Titel „Mit Fortuna übers Meer“ zeigt sie die Verbindung der dänischen und sächsischen Herrschaftshäuser.

Zitat:
Gemälde, Waffen, Schmuck, Medaillen, Rüstungen, Kleidung und Pretiosen: Die Ausstellung „Mit Fortuna übers Meer“ im Dresdner Residenzschloss vereint rund 320 bedeutende Kunstwerke aus den königlich-dänischen und -sächsischen Sammlungen. Sie zeugen von den dynastischen Verbindungen und politischen Allianzen zwischen den Höfen in Kopenhagen und Dresden, sagte der Direktor des Grünen Gewölbes Dresden, Dirk Syndram, am Freitag. Die von den Dresdner Staatlichen Kunstsammlungen und der Königlichen Sammlungen Schloss Rosenborg in Kopenhagen arrangierte Exposition wird an diesem Sonntag von Königin Margrethe II. von Dänemark eröffnet.

Die Schau unter der Schirmherrschaft der Königin und von Bundespräsident Horst Köhler ist bis zum 4. Januar 2010 im Residenzschloss und danach in Kopenhagen zu sehen (13. Februar bis 24. Mai 2010). Beide Sammlungen streben eine dauerhafte Kooperation an, sagten der Dresdner Generaldirektor Martin Roth und der Direktor der Sammlungen Schloss Rosenborg, Niels-Knud Liebgott. Für die Kunstsammlungen schließe sich mit der Dänen-Ausstellung nach Präsentationen zur sächsisch-polnischen Union (1997) und über die Verbindungen zu Versailles (2006) zugleich eine Trilogie, sagte Syndram.

Im Paradegeschoss des Dresdner Schlosses zu sehen sind Stücke aus Renaissance und Barock, die vom prachtvollen Kunstbesitz sächsisch- dänischer Paare, der reichen Mitgift der Bräute und den gegenseitigen Geschenken zeugen. Die Palette reicht von Fürstenporträts und Kleidung wie Nachtmütze und Pantoffeln über Waffen wie Armbrust und Reitschwert, filigranen Drechseleien aus Elfenbein, Briefen und Dokumenten bis zu luxuriösen Hundehalsbändern, die Jagdhunden und Schoßhündchen als Statussymbole umgelegt wurden.

Das Kurfürstentum Sachsen pflegte über zwei Jahrhunderte engste Beziehungen zum mächtigen Königreich Dänemark, sagte Syndram. Die Eheschließung zwischen Herzog August, später Kurfürst von Sachsen, und Dänen-Prinzessin Anna 1548 begründete eine starke politische Allianz zwischen den damals wichtigsten protestantischen Höfen Europas. Im 17. Jahrhundert folgten mit Kurfürst Christian II. und Prinzessin Hedwig von Dänemark 1602, Kronprinz Christian und Magdalena Sibylla von Sachsen 1634, Johann Georg mit Anna Sophia von Dänemark 1666 drei weitere Hochzeiten. Der von vierwöchigen Feiern begleitete Staatsbesuch von König Frederik IV. in Dresden 1709 stellte den Höhepunkt der Dänemark-Sachsen-Allianz dar. (dpa)

Galeere aus dem 16. Jhd. - Exponat der SKD


Besuch in der Frauenkirche am gestrigen Sonnabend


Kronprinzensuite des Dresdner Kempinski-Hotels - nach Obama übernachtet hier das dänische Königspaar

Text und Bilder: sz-online.de

Zur Eröffnung der Ausstellung reiste die dänische Königin an, in der Semperoper fand am gestrigen Abend zudem eine Vorstellung des Dänischen Nationalbaletts und des Dänischen Nationalorchesters statt, der das Königspaar beiwohnte

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