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  #1  
Alt 31.10.2010, 18:30
Paregger.rise@gmail. Paregger.rise@gmail. ist offline
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Lächeln Buch Die Saligen

Wer möchte dieses Buch über die Saligen lesen?/Users/moidi/Desktop/IMGSal.jpg/Users/moidi/Desktop/Edition Raetia: DIE SALIGEN.
webarchive/Users/moidi/Desktop/Donne selvatiche.webarchive

Es gelingt mir nicht ds Buch in die Bücherliste zu tun, soll halt nicht sein...Grüsse
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  #2  
Alt 31.10.2010, 18:51
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baru baru ist offline
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Standard AW: Buch Die Saligen

Zitat:
Zitat von Paregger.rise@gmail. Beitrag anzeigen
Wer möchte dieses Buch über die Saligen lesen?/Users/moidi/Desktop/IMGSal.jpg/Users/moidi/Desktop/Edition Raetia: DIE SALIGEN.
webarchive/Users/moidi/Desktop/Donne selvatiche.webarchive

Es gelingt mir nicht ds Buch in die Bücherliste zu tun, soll halt nicht sein...Grüsse
Mit dem Verlinken scheint etwas nicht zu funktionieren...
Es handelt sich doch um dieses Buch, oder?
http://www.tyrolia.at/list?back=434e...d7b&xid=394498

Schaut interessant aus...

Leni
__________________
Servus und a guate Zeit! Leni
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  #3  
Alt 02.11.2010, 01:58
Paregger.rise@gmail. Paregger.rise@gmail. ist offline
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Standard AW: Buch Die Saligen

Hallo baru,

/Users/moidi/Desktop/Edition Raetia: DIE SALIGEN.webarchive

das wär mal ein Link

Oder Moidi Paregger,Claudio Rise´Die Saligen Edition Raetia,2009
Ein Auszug:
Die wilde Frau und die Ehe

Die wilden Frauen streben nicht nur gelegentliche Beziehungen an, von denen schon im ersten Teil die Rede war, sondern auch die Ehe. Aber sie „geben“ sich dem Mann immer unter einer Bedingung hin: Ihre Verbindung mit der Urnatur, mit den Wäldern, darf nicht gelöst werden. Diese Kontinuität wird von Mal zu Mal durch verschiedene Verbote (Tabus) gewährleistet, die geachtet werden müssen, damit die wilde Frau bleiben darf. Die Salige unterzieht ihren Ehemann immer einer Probe, erlegt ihm eine Initiation auf, und er muss zeigen, dass er in der Lage ist, einer Beziehung mit einer Kreatur wie ihr gewachsen zu sein und die Energie, deren Trägerin sie ist, standhalten zu können. Doch die Bauern sind nur sehr selten fähig, die Spannung zu ertragen

Das Geheimnis des Namens

Die Beziehung zur Herkunft des Mädchens wird sehr oft durch den Namen zum Ausdruck gebracht, der nicht preisgegeben werden darf.

So wird es in dieser Geschichte erzählt:
„Eine von den Lecklahner Jungfrauen wurde vom Mair in Glaning, der ein braver, schöner Bursche war, so ,eingefadelt’, dass sie ihn heirathete und Bäurin auf dem Mairhofe wurde. Sie lebten glücklich beisammen und Alles zu Hause und auf dem Felde stand im grössten Segen. Da wollte aber der Bauer auch den Namen seines lieben Weibes wissen und bestürmte sie trotz ihrer Bitten und Mahnungen so lange, bis sie endlich seinem Drängen nachgab. Alsogleich verschwand sie aber und kam nur an Sonn- und Feiertagen zu ihren Kindern, wusch, kämmte und kleidete sie. Wenn sie dann in der Stube war, zeigte sie sich nur ihren Kleinen, selbst ihr Mann konnte das liebe Weib nie mehr sehen.“ 9

Die Beziehung zur Herkunft wird hier durch den Namen hergestellt, den die Salige auch ihrem Mann nicht preisgeben darf. Sie stellt in diesen Erzählungen eine Gestalt des Naturhaft-Weiblichen dar, die selbst ihrem Lebensgefährten nicht ihre Identität offenkundig machen darf. Die tiefsten Wurzeln ihrer Beziehung zur Natur müssen geheim bleiben. Wenn sie aufgedeckt werden, wird die Frau unsichtbar und verschwindet.

Bisweilen wird der Name von anderen Personen offenbart – aber mit gleicher Wirkung: Auch in diesem Fall wird das Geheimnis der weiblichen Identität enthüllt.
„Auf dem vormals zum Mairulrichhof gehörigen Altkaserberg machten die wilden Bergfräulein den Mahdleuten gerne ihre Besuche und unterhielten sich sehr gut mit ihnen. Wenn die Knechte im Herbst das Heu auf Schleipfenwagen herausführten, kamen diese Fräulein, setzten sich auf das Heufuhder und fuhren oft so weit mit, daß die Knechte sie mit ihren Geißeln herabjagen mußten. Einmal fuhr der Sohn des Meiers selber ums Heu. Beim Herausfahren setzte sich ein wildes Fräulein, das Gertraud hieß, auf die Fuhre und war über die Maßen zudringlich, und als sie der Mensch vertreiben wollte, gieng sie ihm über all nicht herunter. Es war, als ob sie am Heu klebte, und so fuhr sie drei Stunden weit heraus bis unter Soyreut. Da hielt der junge Meier an und sagte: ,Jetzt geh zurück, Gertraud, / Oder werde meine Braut!’
Gertraud that lieber das letztere, sie fuhr ganz heraus auf den Hof Mairulrich, heiratete dort des Meiers Sohn und lebte glücklich. Aber sie durften sie nie bei ihrem Namen nennen und durften denselben auch niemand anderem verrathen, sonst wäre für sie kein Bleibens auf dem Hofe.
Eines Tages klaubte die junge Bäurin im Garten Würmer vom Kohl, als gerade draußen eine vornehme Frau in schwarzem Gewande vorbeiging und zu ihr hineinredete: ,Meine liebe Schwester Gertraud, / Die Würmer fressen dein Kraut.’
Auf dies verschwand die junge Meierin sogleich vom Hofe, und nur hin und wieder an Samstagen oder Festvorabenden kam sie spät nachts, wusch und kämmte ihre Kinder und kehrte sodann wieder in ihre einsame Wohnung auf den Altkaserberg zurück.“10

MÖCHTE , DASS DIE SALIGEN FRAUEN BESSER VERSTANDEN UND GESEHEN WERDEN....LIEBE GRÜSSE
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