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Umfrageergebnis anzeigen: Welches Foto soll gewinnen: Brücken?
Rabenweib 2 14,29%
pedro 0 0%
harry 0 0%
stanze 0 0%
SAGEN.at 0 0%
baru 2 14,29%
marko 2 14,29%
Dresdner 0 0%
Oksana 3 21,43%
klarad 0 0%
siegi 0 0%
Dachstein 1 7,14%
far.a 0 0%
krisu 1 7,14%
Elfie 3 21,43%
Teilnehmer: 14. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 04.07.2010, 16:32
SAGEN.at SAGEN.at ist offline
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Standard Themen-Fotowettbewerb - Brücken - Juli 2010

Das Thema für den SAGEN.at-Themen-Fotowettbewerb Juli 2010 ist:

Brücken

Die Brücke ist eine vom Menschen geschaffene, daher kulturelle Produktion zur Überquerung von Hindernissen. Diese Hindernisse können vielfältiger Art sein, in erster Linie wird man an Straßenbrücken, Eisenbahnbrücken, Fußgängerbrücken über Täler oder Flüsse denken.

Brücke könnte auch symbolisch verstanden werden, etwa die Überbrückung von Meinungsverschiedenheiten oder die Überbrückung zur kulturellen Identität zugewanderter Minderheiten.

Eine Brücke kann von großer technikgeschichtlicher oder kunsthistorischer Bedeutung sein, eine Brücke kann auch aus politischen oder militärischen Gründen etwa an Staatsgrenzen ein trennendes Element sein.

Wir freuen uns auf eine fotografische Erweiterung Eurer Aspekte zum Thema "Brücke".

Obwohl Fotowettbewerb, ist in diesem Forum mit dem Fokus auf Europäische Ethnologie / Volkskunde neben Foto auch Erklärung zum Foto erwünscht.

Bilder und Beschreibung nun hierher!

Die Spielregeln zum Fotowettbewerb finden sich hier und im Monat Juli 2010 erhält der Gewinner des Fotowettbewerbes eines unserer eben neu erschienenen Sagenbücher und eine Glasflasche voll mit Edelsteinen aus einem historischen Tiroler Bergwerk! *)

Wolfgang (SAGEN.at)

*) unter Ausschluss des Rechtsweges!
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  #2  
Alt 04.07.2010, 18:04
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Brücken - Juli 2010

In Großramming an der Enns wurde 2009 die Hängeseilbrücke im "Flößerdorf" eröffnet.
Auf einem kurzen Spazierweg kann man unter der Eisenbahnbrücke durch direkt zur Brücke gelangen und dann zwischen 6 und 12 Metern über dem Wasserspiegel 114 m weit über die Enns spazieren, wobei das ein ziemliches Erlebnis ist, da der Gehbelag der Brücke aus Gitterrost besteht und man so das Wasser durchschimmern sehen kann!
Die Brücke wurde in Metallbauweise gefertigt und ist sehr transparent gehalten, die seitlichen Halteseile sind sehr hoch, sodaß niemand hinunterfallen kann. Die Brücke schaukelt natürlich ziemlich und wer nicht schwindelfrei ist, hat einige Mühe dort bei klarem Verstand zu bleiben (selbst erprobt!)
Ist man am anderen Ende der Brücke angekommen, gelangt man über einen kurzen Weg zur Floßanlegestelle, wo der Abenteuerturm, Floße, Zillen und ein Kanuverleih auf den Besucher warten.

Von hier aus ist über einen kurzen Gehweg auch das Ortszentrum von
Großraming in 15 Minuten erreichbar.

Die Brückenüberquerung kostet € 2.- p.Person und wird durch ein Drehkreuz geregelt.
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Kopie von IMG_2545.JPG  

Geändert von Rabenweib (04.07.2010 um 19:25 Uhr)
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  #3  
Alt 08.07.2010, 18:15
pedro pedro ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Brücken - Juli 2010

Die "Brücke vom Goldenen Tor", die Golden Gate Bridge in San Francisco, aufgenommen im Mai 2010.
Nach einer "mautfreien" Fahrt nach Norden haben wir dieses Bild kurz vor dem Nobelort Sausalito geschossen. Die "Südfahrt" über die Brücke kostet 6$.
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Golden_Gate.jpg  
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  #4  
Alt 11.07.2010, 12:26
harry harry ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Brücken - Juli 2010

Die Winterhafenbrücke in Wien.

Die alte Brücke wurde im April 1945 zerstört. Diese Lücke im Eisenbahnnetz Wiens wurde erst vor wenigen Jahren mit einer Konstruktion des Architekten Albert Wimmer geschlossen. Das neue, 168 m lange Bauwerk aus Stahl besteht aus einer dreieckigen Fachwerkbrücke über den Donaukanal und einer Trogbrücke über den Winterhafen. Am 13. Februar 2007 fand der offizielle Spatenstich statt und seit Ende 2008 wird die Brücke im Regelbetrieb benützt.

Ein kleines P.S.: Die Errichtungskosten wurden von der Gemeinde Wien"vorgestreckt", da sonst mit dem Bau (und dem Schluss dieser wichtigen Spange) nicht vor 2012 begonnen worden wäre.
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Winterhafenbruecke_01.jpg  
__________________
Harry
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  #5  
Alt 11.07.2010, 17:39
Benutzerbild von stanze
stanze stanze ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Brücken - Juli 2010

Der Drauradweg (R1) ist ein 366 km langer Radfernweg entlang der Drau.
Der Radweg beginnt am Bahnhof von Toblach, nahe der Quelle der Drau, wo er an das Südtiroler Radwegenetz angeschlossen ist. Er führt dann durch das Pustertal bis Lienz und von dort weiter durch Kärnten an Villach und Völkermarkt vorbei nach Maribor in Slowenien. Ein Ausbau des Radweges bis zur Mündung der Drau in die Donau ist geplant.
Diese Radlerbrücke ist ziehmlich genau auf der Grenze zwischen Kärnten und Osttirol errichtet worden. (ca. 100 - 200m in Osttirol)
Die alte Radlerstrecke wurde wegen eines Anrainerkonflikts mit dieser eleganten Brücke über die Drau verlegt.

Geändert von stanze (24.08.2012 um 20:26 Uhr)
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  #6  
Alt 12.07.2010, 12:41
SAGEN.at SAGEN.at ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Brücken - Juli 2010

Auf der Holzbrücke des ehemaligen Bahnhofes Kastelruth an der Brennereisenbahn im Eisacktal, Südtirol, Italien.

Der Bahnhof Kastelruth ist im Zuge der Einrichtung von zusätzlichen Haltestellen an der Brennerbahn im Jahr 1898 entstanden. Zum Bahnhofsgebäude ist die historische Holzbrücke am Törggele über den Eisack, als überdeckte Holzskelettkonstruktion ausgeführt, gemeinsam gebaut worden.

Die alte Strecke der Brennereisenbahn wird seit den 1990er Jahren im Eisacktal großteils mit Tunnels unterfahren, diese historische aber durch Murbrüche sehr gefährliche Schluchtstrecke ist stillgelegt und wird seit dem Jahr 1994 durch den 13,3 km langen Schlerntunnel geführt.

© Wolfgang Morscher, 6. Mai 2006
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Holzbruecke_Bahnhof_Kastelruth_2.jpg  
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  #7  
Alt 12.07.2010, 17:50
Benutzerbild von baru
baru baru ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Brücken - Juli 2010

Der Steg,
die uralte Verbindung über Bäche und Gräben im Gebirge (und nicht nur dort…), auch heute noch unverzichtbar für Hirten, Senner, Jäger und ortskundige Wanderer.
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	steg.jpg
Hits:	18
Größe:	282,5 KB
ID:	1911

Zur Herkunft des Namens für eine derartige Brücke gibt das
Wörterbuch der Brüder Grimm
Auskunft. Da ist u.a. zu lesen:
ahd. stec, mhd. stec.
… bezeichnet zunächst eine dem überstieg oder aufstieg dienende , mehr oder weniger kunstvolle holzconstruction …
… aus brettern oder bohlen hergestellter übergang über ein wasser
...

Die einst große Bedeutung mancher Stege kann man heute noch in den verschiedenen Ortsnamen erahnen.

Ich selber habe zwei Stege in „spezieller“ Erinnerung. Über meinem Bett hing ein Bild, auf dem ein Schutzengel ein Kind über einen Steg führt.
Und dann ist da noch der Steg, den „Max und Moritz, gar nicht träge, sägen… „
__________________
Servus und a guate Zeit! Leni
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  #8  
Alt 15.07.2010, 13:24
marko marko ist offline
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Registriert seit: 15.06.2010
Ort: Steyrtal
Beiträge: 7
Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Brücken - Juli 2010

Die Steyrtal Museumsbahn

ist die älteste Schmalspurbahn Österreichs und war von 1889 bis 1982 zwischen Steyr, Grünburg und Klaus in Betrieb.

Seit 1985 wurde das Teilstück zwischen Steyr und Grünburg (ca 20km) als Museumsbahn durch die ÖGEG reaktiviert und fährt in den Sommermonaten an den Wochenende mit teils Originaldampfloks durch das romantische Steyrtal.

Die alte 80m lange Bogenbrücke überspannt den Steyrfluß im Bereich Bahnhof Waldeukirchen.

Der Zug fährt im Schritttempo über die Brücke, die Person im Vordergrund ist noch rechtzeitig vor dem Zug geflüchtet.
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stopthattrain.jpg  
__________________
Christoph
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  #9  
Alt 16.07.2010, 18:10
Benutzerbild von Dresdner
Dresdner Dresdner ist offline
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Registriert seit: 05.10.2008
Ort: Dresden
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Standard Loschwitzer Elbbrücke - das "Blaue Wunder"

Dresdens bekannteste Elbquerung - die Loschwitzer Elbbrücke, aufgenomen aus verschiedenen Perspektiven.

Seit vielen Jahren verbindet dieses Wahrzeichen der sächsischen Landeshauptstadt die Stadtteile Blasewitz und Loschwitz.
Bereits im 13. Jahrhundert verband eine Fähre Blasewitz und Loschwitz, damals noch eigenständige Gemeinden. An beiden Ufern existierten Fährgärten, aus denen die noch heute bekannten Restaurationen Schillergarten und Körnergarten hervorgingen. Bereits 1883 brachte der Gemeinderat Loschwitz eine Petition zum Bau einer Brücke ein, 1885 wurde der Bau eines Brückenverbandes beschlossen. Der erste Spatenstich zum Brückenbau erfolgte am 28. April 1891. Der Bau entstand nach Plänen des Geheimen Rates Claus Köpcke, den Bau der Zufahrtsstraßen und der Ankerkammern leitete der königliche Bauinspektor Aemil Hugo Ringel, die direkten Brückenarbeiten der königliche Bauinspektor Hans Manfred Krüger. Gewählt wurde die Eisenbrücke aus zwei Gründen heraus. Zum einen war sie billiger als die bis dato üblichen Steinbrücken, zum anderen bot die Konstruktion ohne Strompfeiler wesentlich bessere Durchfahrtbedingungen für die Schifffahrt.
Genau wie beim Bau der heutigen Waldschlösschenbrücke gab es auch damals schon große Diskussionen zum für und wider des Brückenbaus in der Dresdner Bürgerschaft.
Nach nur zweijähriger Bauzeit unterzog man die Brücke am 11. Juli 1893 einem Belastungstest. Nach zeitgenössischen Berichten kam dieser Test einem Volksfest gleich. Unter anderem wurden drei Dampfwalzen, mehrere vierspännige Pferdewalzen, mit Steinen hoch beladene Straßenbahnwagen, drei Wasserwagen, ein Pferdebahnwagen sowie eine Kompanie des Königlichen Dresdner Jägerbataillons auf die Brücke verbracht - die Brücke bestand des Test mit Bravour.
Die zunächst nach dem sächsischen Herrscher König Albert benannte Brücke wechselte mehrfach Namen und Farbe. Eingebürgert hat sich die Bezeichnung "Blaues Wunder", erinnernd daran, dass die zunächächst grüne Farbe in einen satten blauen Farbton ausblich.
Zu Ende des II. Weltkrieges sollte auch das Blaue Wunder gesprengt werden, die Sprengstoffladungen waren durch die SS bereits in den Ankerkammern deponiert. Es ist dem Mut der Dresdner Bürger Erich Stöckel und Paul Zickler zu danken, dass das Bauwerk nicht zerstört wurde. Unabhängig voneinander zerstörte der eine die für die Sprengung notwendige Sammlerbatterie, der andere durchtrennte die Zündkabel. Außerdem sollen auch ein namentlich nicht bekannter Hauptmann und fünf Volkssturmsoldaten die Sprengung verhindert haben.

Heute ist die Brücke Ausgangspunkt für viele interessante Entdeckungen. Die Standseilbahn von 1895 lädt ebenso ein wie die älteste Schwebebahn der Welt von 1901 - ganz links im Bild zu sehen. Nicht zu vergessen die einmalige Fassade des Leonhardi Museums, königlicher Weinberg, Rhododendrongarten und die historischen ehemaligen Dorfkerne von Loschwitz und Pillnitz, letzterer mit seiner Schifferkirche Maria am Wasser und dem nahe gelegenen Schloss und Schlosspark Pillnitz.



Dresdner
__________________
www.bergbahngeschichte.de
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  #10  
Alt 24.07.2010, 11:31
Benutzerbild von Oksana
Oksana Oksana ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 01.11.2005
Ort: Archangelsk, Russland
Beiträge: 1.419
Lächeln AW: Themen-Fotowettbewerb - Brücken - Juli 2010

Solange ältere Fotos da angenommen werden...

Die Brücke in der Siedlung Leschukonskoje (Archangelsker Gebiet, Russland). Ich weiß leider so gut wie nichts von dieser Brücke, das ist aber die Brücke, die mich in letzten Jahren am meisten beeindruckt hat.
Aufgenommen am 11.August 2009
Miniaturansicht angehängter Grafiken
Leschukonskoje brücke.jpg  
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Stichworte
architektur, autobahnbrücke, bogenbrücke, brücke, dokumentation, edelsteine, eisenbahnbrücke, ethnologie, foto, fotografie, fussgängerbrücke, gewinn, konstruktion, kultur, kultur-fotografie, kunstgeschichte, sagen.at-fotowettbewerb, sieg, staatsgrenze, technik, technikgeschichte, volkskunde, wettbewerb, übergang

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