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Umfrageergebnis anzeigen: Welches Foto soll gewinnen: Fenster?
Geomant 0 0%
stanze 0 0%
Rabenweib 0 0%
Andromeda 1 5,56%
harry 1 5,56%
Elfie 2 11,11%
far.a 0 0%
Mystika 1 5,56%
klarad 1 5,56%
Dresdner 1 5,56%
baru 0 0%
Berit (SAGEN.at) 2 11,11%
bRokEnCHaRacTer 5 27,78%
Chris Eigner 2 11,11%
SAGEN.at 2 11,11%
Teilnehmer: 18. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #11  
Alt 22.11.2010, 17:49
Benutzerbild von Elfie
Elfie Elfie ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Fenster - November 2010

Liebe Sonja, ich erinnere mich, dass cerambyx auch mal welche hereinstellte, ob es nicht sogar ein Rätselfoto war. Über dieses hier bin ich im Führer aufmerksam geworden und als wir das Thema bekamen, hab ich es gesucht. Über die Verbreitung weiß ich leider nichts.
Liebe Grüße, Elfie
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  #12  
Alt 22.11.2010, 18:19
SAGEN.at SAGEN.at ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Fenster - November 2010

außer Konkurrenz, zur Info:
Spionfenster auf SAGEN.at...

Wolfgang (SAGEN.at)
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  #13  
Alt 22.11.2010, 23:10
far.a far.a ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Fenster - November 2010

Fenster an einem alten Haus in einem Hinterhof von Cividale, Julisch - Friaul.
Schaut alles alt und gebrechlich aus - trotzdem liebevoll restauriert und gepflegt -in einem Hinterhof, den kaum jemand beachtet.
Für mich ein Fenster in eine Welt, in der nicht nur der Mammon zählt, sondern die Liebe zum Detail und der Geschichte der Vorgänger wichtig ist.
Aufgenommen im Jahre 2003.
far.a
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FCividale.JPG  
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  #14  
Alt 23.11.2010, 01:13
Mystika Mystika ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Fenster - November 2010

Fenster mit vorhang in Baden.
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100_0445.jpg  
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  #15  
Alt 23.11.2010, 15:22
klarad klarad ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Fenster - November 2010

Ein Fenster, das die Welt veränderte !
(Überschrift eines Artikels in der Kleinen Zeitung vom Samstag, dem 20.11.2010)
Zitat aus dem Zeitungsartikel: Vor genau einem Vierteljahrhundert stelle Microsoft sein Windows1.0 vor.
Die ersten Versionen waren nicht mehr als ein grafischer Aufsatz für das erste Microsoft Betriebssystem MS-DOS. Die Neuerungen von Windows 95 ziehen sich bis heute durch, z.B. das Startmenü.
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DSC_0307.jpg  
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K.D.
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  #16  
Alt 24.11.2010, 16:56
Benutzerbild von Dresdner
Dresdner Dresdner ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Fenster - November 2010

Aktion T4 - Fenster des Todes -
hier mussten sich die Deliquenten ausziehen, bevor sie im "Duschraum" vergast wurden.

In der ehemaligen Nationalsozialistischen Tötungsanstalt Schloss Pirna-Sonnenstein wurden in den Jahren 1940 und 1941 im Rahmen der Aktion T 4 etwa 15 000 Menschen ermordet. Es handelte sich um psychisch Kranke, geistig Behinderte, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen sowie jüdische, polnische und deutsche Häftlinge aus Konzentrationslagern.

Zu diesem Zwecke wurde das ehemalige Männerkrankengebäude C 16 durch Mauern und Bretterzäune vom übrigen Klinikgelände abgetrennt; in die Keller baute man eine Gaskammer und ein Krematorium ein. Die Opfer wurden mit Bussen zum Gebäude gebracht, mussten sich entkleiden und wurden mit Kohlenmonoxid vergast. Ein Arzt beobachtete den Todeskampf.

"Die Zufuhr des Gases betrug in der Regel etwa 20 Minuten; sie wurde eingestellt, wenn sich im Vergasungsraum keine Bewegung mehr feststellen ließ. […] Geraume Zeit nach der Vergasung öffneten Hilfskräfte, die Gasmasken trugen, die Flügeltore. Ihnen bot sich in der Regel ein schrecklicher Anblick: Die Körper der Toten und der Boden waren mit Stuhl, Menstruationsblut und Erbrochenem beschmutzt, manche Leichen waren ineinander verkrallt und mussten mit Gewalt voneinander getrennt werden. Dasjenige Personal, welches die Krematoriumsöfen bediente, deswegen manchmal auch ‚Brenner‘ genannt, war auch zuständig für den Abtransport der Leichen zu den Öfen."

1942 wurde die Tötungsanstalt geschlossen, das Gebäude wurde als Wehrmachtslazarett und Nachwuchsführerschule genutzt. Der Leiter der Pirnaer Tötungsanstalt, Prof. Nitsche, wurde 1948 wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Jahre 1948 in Dresden mit dem Fallbeil hingerichtet. Die in die westlichen Besatzungszonen geflohenen Verantwortlichen kamen ohne jegliche Bestrafung davon.

Insgesamt errichteten die Nationalsozialisten sechs derartige Tötungsanstalten, darunter in Schloss Hartheim bei Linz.

Im Haus C 16 der Pirnaer Anstalt befindet sich heute eine Gedenkstätte mit angeschlossenem Dokumentationszentrum. In Nebengebäuden befinden sich neue Werkstätten für behinderte Menschen.
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T4.jpg  
__________________
www.bergbahngeschichte.de
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  #17  
Alt 24.11.2010, 17:53
Rabenweib Rabenweib ist offline
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Beiträge: 5.274
Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Fenster - November 2010

lieber dresdner, ich habe jetzt nach der ersten zeile fest erwartet, es handle sich um HARTHEIM in oberösterreich- der stoff ist der selbe.
danke für diesen beitrag. hiermit hast du für mich gewonnen...
ich habe in hartheim einige zeit mit behinderten menschen gearbeitet, es war, als wären die menschen die früher dort vergast wurden wiedergeboren um jetzt dem ort leben einzuhauchen und kreativität und freiheit, frei-geistig-keit zu bringen....
rund um das schlos hartheim wurden nach ausgrabungen vor einigen jahren jede menge brillen, schmuck, uhren, usw.... gefunden. man kann sich das alles jetzt als ausstellung mit dem titel "der wert des lebens" ansehen.

es gibt auch ein interessantes buch darüber, leider weiß ich den titel grad nicht, es geht um einen "dr. reno" der in hartheim "gearbeitet" hat- und der später als er bereits im altersheim war, dazu interviewt wurde und während seiner befragung alles erzählte, was er dort erlebt hat, es aber gleichzeitig wieder bestritt...

hartheim in oberösterreich ist gleichzeitig ein ort, ein behindertenheim und ein schloss. im schloss wurden früher menschen vergast die entweder behindert waren, alt oder krank, oder die von mauthausen kamen, weil sie dort nicht für die arbeit geeignet waren.

absurd war daran, dass in der einen hälfte des schlosses die "pfleger" tanzten, musik hatten und es sich gut gehen lißen, während in der anderen hälfte des schlosses die menschen umgebracht wurden.

es wurden briefe gefunden in denen die pfleger nach hause schrieben, wie gut es ihnen hier gehe, wie schön es hier wäre.... und andere briefe von müttern, die nach ihren kindern fragten, die in hartheim angblih zur erholung waren. (dabei wurden die meisten gleich am selben tag noch vergast, nachdem sie angkommen waren).

ach, darüber könnte man bücher schreiben. ein furchtbares thema, und dein bild dazu ist authentisch.

danke.

sonja
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  #18  
Alt 26.11.2010, 15:51
Benutzerbild von baru
baru baru ist offline
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Beiträge: 3.187
Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Fenster - November 2010

Noch rasch vor "Einsendeschluss" ein etwas anderes Fenster...
Klicke auf die Grafik für eine größere Ansicht

Name:	fenster-balb..jpg
Hits:	18
Größe:	176,0 KB
ID:	2411

In Balbido, einem kleinen Dorf im Trentino findet seit den 90er Jahren jährlich eine Künstlerwoche statt, seit einigen Jahren sind Holzschnitzer zu Gast, am Anfang waren es Maler, die die Tradition der "murales" (Wandmalerei auf Außenmauern) wieder aufleben ließen und einzeln auch jetzt noch fortsetzen, an alten und neuen Häusern.
Die Motive sind sehr vielfältig, wen es interessiert, kann sich hier umsehen.
__________________
Servus und a guate Zeit! Leni
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  #19  
Alt 29.11.2010, 20:22
Berit (SAGEN.at) Berit (SAGEN.at) ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Fenster - November 2010

Und von mir darf bei diesem Thema natürlich auch kein Beitrag fehlen. Eines meiner Lieblingsfenster befindet sich in Innsbruck Wilten, das Foto habe ich bereits im April 2005 aufgenommen:

Für mich ist es einfach ein lustiges Fenster und wie immer stelle ich mir bei einem Fenster die Frage wer hier wohl lebt und wer es gewohnt ist aus diesem Fenster zu schauen. Ist es wirklich das Fenster eines Kindeszimmers, worauf die vielen Stofftiere und Puppen deuten könnten oder eher das Zimmer eines Jugendlichen, der das ausrangierte Kinderspielzeug zum Abdichen des alten Fensters verwendet?
Wenn man sich dann einige Zeit mit diesem seltenen Fenster beschäftigt hat, dann drängt sich unwillkürlich die Frage auf ob es sich hier nicht vielleich um eine bewußt gestaltete Komposition handelt? Was hat das Holzkruzifix mit Armprothese hier verloren?

Also ein Fenster wie man es sonst nicht so leicht findet, zumal es wohl nicht an erster Stelle als Lichtquelle dient...

Berit
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fenster_wilten_bm.jpg  
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  #20  
Alt 01.12.2010, 17:12
Benutzerbild von bRokEnCHaRacTer
bRokEnCHaRacTer bRokEnCHaRacTer ist offline
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Standard AW: Themen-Fotowettbewerb - Fenster - November 2010


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Das Bild wurde in einem verlassenen Benediktinerinnenkloster in Rheinland-Pfalz aufgenommen. Die Ursprünge des Klosters gehen bis ins 10. Jahrhundert zurück: 1120 erwarben Bürger der angrenzenden Stadt die "Marienkapelle" und zusätzlichen Grundbesitz und stifteten das Kloster. Nach einem schweren Brand im Jahr 1738, der alle älteren Klostergebäude zerstörte, wurde das Kloster im Barockstil neu aufgebaut (bis Ende der 1750er Jahre). In der Zeit der Besatzung durch die franz. Armee verloren die Nonnen das Kloster. Das Kloster diente von 1794 an als Unterkunft für Offiziere, später als Kaserne. Ab 1825 wurde das Kloster zuerst in ein Mädchenpensionat, dann einige Jahre später (1839) in eine Kaltwasserkuranstalt umfunktioniert. 1918 erwarb der Ursulinenorden die Anlage und verwendete sie bis zur Beschlagnahmung durch die Regierung im Jahr 1940 als Internatsschule. 1945 wurden die Gebäude durch Bombentreffer beschädigt. Die Anlage wurde wieder zum Internat, betrieben erst von den Ursulinenorden, ab 1979 dann von dem Bistum Trier. Zwischen 1981 bis 1984 wurde das Kloster von einer Sekte genutzt, deren Spuren sich noch immer finden lassen. Seit 1984 steht das Gebäude leer.
__________________
bRokEnView.net

Geändert von bRokEnCHaRacTer (02.12.2010 um 15:42 Uhr) Grund: rechtschreibung
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ausblick, dokumentation, edelsteine, ethnolgie, ethnologie, fenster, foto, fotografie, gewinn, herbst, jahreszeit, kultur, kultur-fotografie, kunstgeschichte, sagen.at-fotowettbewerb, sieg, technikgeschichte, volkskunde, wettbewerb

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