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  #11  
Alt 17.07.2013, 21:34
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Joa Joa ist offline
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Standard AW: Vorboten des Todes

Zitat:
Zitat von Babel Beitrag anzeigen
Ich selbst habe nur gehört, daß jemand stirbt, wenn ........ oder ein nachts ein Hund ausdauernd heult.
Das kann ich dann nachvollziehen, wenn es der Hund des verstorbenen Besitzers war!
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  #12  
Alt 17.07.2013, 21:43
Babel Babel ist offline
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Standard AW: Vorboten des Todes

Zitat:
Zitat von Joa Beitrag anzeigen
Das kann ich dann nachvollziehen, wenn es der Hund des verstorbenen Besitzers war!
Das Geheul gilt als Vorzeichen, nicht als Nachzeichen!
Ich habe in meiner Kindheit einen Nachbarshund erlebt, der heulte in jeder halbwegs mondbeschienenen Sommernacht. Am Ende des Sommers hätte in unserer Siedlung kaum noch jemand am Leben sein dürfen.
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  #13  
Alt 20.07.2013, 12:41
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Joa Joa ist offline
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Standard AW: Vorboten des Todes

Zitat:
Zitat von far.a Beitrag anzeigen
Ich hörte von solchen Vorzeichen zum Jahresende hin:
Wenn man Wäsche über den Weihnachtsabend oder Silvesterabend hängen läßt, stirbt jemand aus der Familie.
far.a
Das hat meine Mutter auch immer gesagt, dass man das nicht machen soll!
Ich habe das viel später einmal aus Interesse ausprobiert! Außer, dass die Wäsche am 1. Jänner trocken war, ist nix passiert!
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  #14  
Alt 20.07.2013, 13:33
Babel Babel ist offline
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Standard AW: Vorboten des Todes

Zitat:
Zitat von Joa Beitrag anzeigen
Das hat meine Mutter auch immer gesagt, dass man das nicht machen soll!
Ich habe das viel später einmal aus Interesse ausprobiert! Außer, dass die Wäsche am 1. Jänner trocken war, ist nix passiert!
Wahrscheinlich wurden diese Vorzeichen für Großfamilien erdacht und du hattest einfach nicht genug sterbegeeignete Verwandtschaft!
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  #15  
Alt 25.07.2013, 00:23
Benutzerbild von LS68
LS68 LS68 ist offline
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Standard AW: Vorboten des Todes

Hallo Zusammen,
Ich habe Eure Antworten kurz überflogen und Sie gefallen mir.
Zu Vorboten des Todes kann ich sagen ,
1) Es gibt Sagen in denen Unglücke mit Verletzten und Toten Zeitversetzt von Passanten schon Tage vorher gesehen werden. Wenn Sie sich dem Unglücksort nähern ist alles Normal und est 2-3 Wochen geschiet es dann.
( Brand in der Mühle Eschbachtal, Aschewibchen von Dresden /oder so , Pearl Habor und noch vieles mehr.
2) Personen, die sehen können wer als nächstes Stirbt.
( einer sah aufgebahrte Tote in einen Sarg und schnitt Ihnen etwas Haar ab.
Später fehlte Ihm eine Haarlocke und er starb als nächstes)
3) Jede Dynasty hat einen eigenen Geist oder Erscheinungen, die das Ableben großer Herrscher ankündigt.

Gutes Thema
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  #16  
Alt 27.07.2013, 09:33
Ulrike Berkenhoff Ulrike Berkenhoff ist offline
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Standard AW: Vorboten des Todes

Auch bei uns existiert eine Sage, in der ein Mann seine eigene Beerdigung
vorhersah. Er ertrank später in Schwerte in der Ruhr beim Baden , sein Leichnam wurde
nach Dortmund überführt. - Ulrike
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  #17  
Alt 31.07.2013, 17:30
chrystal chrystal ist offline
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Standard AW: Vorboten des Todes

Hallo TeresaMaria!

An eine Sage mit weißen Rosen als Vorboten des Todes kann ich mich seit meiner Kindheit erinnern. Ich hab sie hier auch prompt wieder gefunden: http://www.sagen.at/texte/sagen/oest...isse_rose.html
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  #18  
Alt 31.07.2013, 23:00
Nicobär Nicobär ist offline
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Standard AW: Vorboten des Todes

Im wissenschaftlichen Begleitheft zur aktuellen Ausstellung "Verflixt - Geister, Hexen und Dämonen" gibt es einen sehr interessanten Artikel zum Thema "Nachzehrer" oder "Nachzehrende Tote".
Hierbei handelte es sich um den zu Zeiten Martin Luthers, aber auch noch im 17. Jahrhundert in Schlesien, Ostpreußen, Pommern, aber auch in Teilen des heutigen Tschechiens weit verbreiteten Glauben, bestimmte Tote würden andere Familienmitglieder, ja ganze Dörfer mit in den Tod reißen. Man erkenne sie daran, dass sie beim Öffnen des Grabes im Sarg säßen und begonnen hätten, ihre Leichkleidung und das Sargtuch, teilweise auch ihre Hände aufzufressen. Einziges Gegenmittel sei hier das Ausgraben der Leiche und das Abschlagen des Kopfes, der den Toten danach zwischen die Beine gelegt werden müsse.
Würde dies nicht geschehen, so der Glaube, würde das ganze Dorf sterben. Der Tote würde dann aus dem Grab steigen und um Mitternacht die Glocken läuten und alle, die dies hörten, würden ebenfalls sterben.
Bei der Vorbereitung eines Toten zur Bestattung sei unbedingt darauf zu achten, dass keinerlei Stoff - auch nicht für kurze Zeit - auf seinen Mund gelegt würde. Genau dies würde ihn zu einem Nachzehrer machen.
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  #19  
Alt 02.08.2013, 11:41
ulli292 ulli292 ist offline
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Beiträge: 86
Standard AW: Vorboten des Todes

In diesem Zusammenhang machte vor Kurzem dieser Fund in Polen Schlagzeilen:

http://www.welt.de/vermischtes/artic...Aufregung.html

http://derstandard.at/1373512852809/...Vampir-Graeber

Obwohl auch vermutet wird, dass es sich hier um die Toten von einer nahegelegenen Hinrichtungsstätte handeln könnte.
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  #20  
Alt 04.08.2013, 09:23
Benutzerbild von LS68
LS68 LS68 ist offline
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Standard AW: Vorboten des Todes

Zitat:
Zitat von chrystal Beitrag anzeigen
Hallo TeresaMaria!

An eine Sage mit weißen Rosen als Vorboten des Todes kann ich mich seit meiner Kindheit erinnern. Ich hab sie hier auch prompt wieder gefunden: http://www.sagen.at/texte/sagen/oest...isse_rose.html
Auch bei uns gibt es 2 Sagen zu einer weißen Rose.

1.) Jedem Mönch, welcher binner 3 Tage sterben sollte, lag beim morgentlichem Gebet (im Altenberger Dom / Burscheid ) eine weiße Rose auf dem Sitz.

2.) um das jahr 1000 kamen aus Rom 2 reiche Brüder (aus dem Geschlecht Ursus), kauften Land und erbauten eine Burg. Der Nachbar beschwerte sich, das Diese all zu nahe sei. So bekam die Burg den Namen Altena. Und die Erbauer nannten sich nun " die Grafen v. Altena". Sie waren reich und mächtig und bedrengten den Grafen von Hückeswagen und erhielten (Kauften warscheinlich) Burg Altenberge. Und nannten sich ab da Grafen von Berg.
Graf Adof I v.Berg zog in den Krieg, ein Bote brachte Ihm die Nachricht, das er Vater von Zwillingen geworden sei. Der, welcher während seiner abwesenheit die Aufsicht über Burg Altenberge hatte, von der Herrin aber eine Abfuhr bekommen hatte, behauptete, das diese Fremd gegangen sei.
Graf Adolf schikte seine Frau samt Kinder in den Wald, der Jäger solle alle drei töten. Er tötete also die Frau und legte die Kinder in eine mit Dornenhecken umwucherte Lichtung. Sonderlicherweise hatte diese weiße Blüten.
Die Knaben schrien, weil sie Hunger und Durst hatten. Eine Wölfin säugte sie und der Geist der Mutter war auch öfters dort. Von der Burg aus dauerte es dem Grafen und er ließ die/ seine Kinder holen. Aufgrund der weißen blühten der Dornenhecke war diese auch das Wappen der Grafen v. Berg.
(Quelle : Sagen zur deutschen Adelsgeschichte)
(Der autor bezweifelt selbst, die römische Abstammung, da es damals Mode war und tipt eher auf deutschen Adel.)
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