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  #1  
Alt 30.08.2010, 23:53
Hallknecht Hallknecht ist offline
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Standard Sucht im Internet

Die Faszination des Chat
Am Anfang ist das Wort: -


Als ich "Annies" graugrüne Augen zum ersten Mal funkeln sehe, bin ich längst blind. Als ich anfange, die Stimme von "GET MORE" zu hören, bin ich bereits taub. Und als ich irgendwann die Holzbohlen dieses Seitenstraßen-Puffs unter den Absätzen ächzen spüre, habe ich jedes Gefühl für die Realität abgeschüttelt, wie die meisten meiner vielen Rollen.
Vier Wochen lang war ich mal Mann, mal Frau. Ich nannte mich "Fruchtzwerg" oder "TOM", "Fantasy" oder "ES", "Niemand" oder "Gentleman". 100 Gesichter, 1000 Geschichten. Ich war Spekulant und Witzbold, Forscher und Erforschter, Beichtvater und Nutte. Ich kittete Beziehungen und brach Herzen.
Operation: misslungen, Patient: lebt. Das Experiment ist außer Kontrolle geraten. Es wird Zeit aufzuräumen. Aber was?
Meine Endstation ist die typische virtuelle Gosse Namens "Erotic-Chat". Es ist ein Raum, dessen einzige Wirklichkeit seine Internet-Adresse zu sein scheint. Unter playground.de hat die Online-Redaktion der Hamburger Verlagsgruppe Milchstraße im World Wide Web zwölf Chat-Räume eingerichtet. Hier treffen sich bis zu 600 Neugierige gleichzeitig via PC. Klicken Sie's ruhig mal an. Der Erotic-Chat ist der schlimmste von allen. Wirklich.
Hier kommt jeder rein - ohne Passwort oder gar E-Mail-Identifikation: Schuljungs und Spinner, Abenteurerinnen und Maulhelden. Die Herren tragen charmante Namen wie "Eisenpimmel" oder "Morgenlatte". Die Damen, wenn es überhaupt welche sind, nennen sich "Strapsmaus" oder "Vanessa-bi".
Chaten heißt plappern. Und genau das wird dort rund um die Uhr getan. Zu Beginn der neunziger Jahre eröffneten die ersten deutschen Gesprächsrunden. Anfangs waren es kleine, friedvolle Inseln in der Brandung der ersten Internet-Euphorie.
Surfen langweilt schnell, weil auf jeder Welle der Absturz droht. Weil man immer ein Zusatzprogramm braucht, das nie funktioniert. Und weil man keine eigenen Spuren hinterlässt in der Datenflut. Also bleibt man irgendwann an einem Chat-"Strand" liegen. Der von langnese.de heißt sogar so.
Der deutsche Chat-Suchdienst Web-Chat. de zählt rund 600 unabhängige Kanäle in denen über alles geredet wird, selten jedoch über mehr als drei Zeilen. Es gibt Religions-Runden und Politik-Chats, Pausenhöfe für Schulkinder, Flirtlines und Juristen-Stammtische. Das Geraune am elektronischen Schwarzen Brett des Direkt Brokers consors.de ("Achtet mal auf Mobilcom!") Sollen Kurslawinen auslösen können.
Allein AOL, der weltweit größte Dienst, bietet seinen 17 Millionen Mitgliedern rund 19000 Chat-Räume an, etwa tausend davon in deutscher Sprache. "E-Mail ist das eine", sagt AOL-Mann Alexander Adler, "aber Echtzeit-Kommunikation im Chat ist weitaus spannender" - und rätselhafter.
Alles, was ich brauchte, war eine Anlaufstelle wie gamehpuse.de, wo ich sofort gefragt wurde, mit welchem Spitznamen (Nick) ich eintreten wolle. Der Nick verrät schon ein bisschen was über den Träger. "Eve" oder "Molly" sind typische Sekretärinnen-Namen. Anders als "Fickstute" zumindest, der man selbst im Nebel des Cyberspace sofort ansieht, dass sie eigentlich Ingo heißt, ein einsamer Computer-Freak ist und vor lauter Geilheit kaum die Hände auf der Tastatur halten kann. Aber das wusste ich noch nicht, als das nie versiegende Gebrabbel wie CB-Funk für Legastheniker über den Bildschirm zu rasen begann.
Wer ist wer? Wer antwortet gerade wem? Und was? Regel Nr. 1: Frag erst gar nicht. Alle sind gleich. Gleich anonym. Gleich beim "Du". Am Anfang ist das Wort. Und das Wort ist bei dir, und du schreibst:
TOM: Hallo, ich bin völlig neu im Chat. Könnt ihr mir mal was erklären?
Jetzt bist du drin. Irgend jemand hat meist Mitleid und antwortet: "Hi TOM, was? *g*" TOM: Zum Beispiel, was *g* bedeutet.
So lernt der Novize, dass da gerade einer grinste, gelächelt wird mit ": -)", das mit viel Phantasie wie ein nach links gekipptes, freundliches Gesicht aussieht. *lol* (laughing out loud) ist die Abkürzung eines lauten Lachers. Gefühlsregungen oder Aktionen lassen sich in Sternchen ausdrücken: *freu*, *knuddel*,*wink*, CU steht für "see you". Und "Mobitel" heißt: "Moment bitte, Telefon."
Tagsüber bedeutet das meist, dass da gerade jemand seinen Chef und das deutsche Bruttosozialprodukt schädigt. Denn geplappert wird nicht nur zu Hause, an der Uni oder im Internet-Cafe, sondern vor allem im Büro. An jedem vierten PC-Arbeitsplatz, glauben Web-Profis, werde gechatet. Längst gibt es Unternehmen, die ihren Angestellten das Chat-Netz zerschneiden, weil unter der Quatsch-Sucht nicht nur die Telefonrechnung leidet.
Jacc0: Was machst du so, TOM?
TOM: Chate beruflich *g*,

Plötzlich allerdings wurde uns das Foto einer jungen Frau auf den Schirm gedrängt, die sich Lilien in diverse Körperöffnungen gesteckt hatte.
Regel Nr.2: Chats sind Anarchie, eine gesetzlose Spielwiese für Gelangweilte und Einsame, aber auch Schweine und psychopathische Hacker, die einen bis auf die eigene Festplatte zurückverfolgen, wenn sie wollen.
Manche Chats haben einen Webmaster, eine Art Cyber-Polizei, die jeden ausknipsen kann, der zu ekelhaft wird. Besonders schlimme Randalierer können angezeigt werden. Können. Viele Chats haben nur ungeschriebene Benimmregeln, die Chatiquette.
Und alle haben eine verschworene Stammgemeinde. Es gibt Räume, die wie düstere Burgen mit hochgeschraubter Zugbrücke vor dem Neuling stehen, der sich die Finger wund schreibt und doch ignoriert wird.
So cybert man weiter und erkundet mit jedem Klick Neuland. In einem Chat saßen außer mir – als "Fruchtzwerg" – nur noch drei prollige Nachtschicht-Administratoren von Computerfirmen mit einer Frau Namens „Maerzipan”. Sie baggerten so blöde an ihr herum, dass ich sie irgendwann „anflüsterte”. Auch das geht.
Klick ihren Namen an, und prompt kann nur sie dich lesen.
Regel Nr. 3: Der öffentliche Chat ist wie das Grundrauschen eines Radios. Erst das Flüstern justiert einen Sender – zum glücklichen Empfänger.
.,Maerzipan" ließ sich entführen, und wir flogen gemeinsam zum verwaisten Gamehouse-Salon. Kurz nach ein Uhr morgens waren wir dort völlig allein und begannen zu reden: Übers Schreiben, über Psychopathen und das Paralleluniversum der virtuellen Bundesrepublik.
Fruchtzwerg: Morgen stehe ich den gleichen Leuten wieder im Bus gegenüber, die hier im Schutz der Anonymität die Hosen vor mir runterlassen *in Abgrund guck*. Maerzipan: Insofern ist das hier doch lehr-reicher als die Realität *g*.
Fruchtzwerg: Ja, aber macht nicht das erst den Menschen aus, sein gut geschnittener Mantel aus Erziehung, Regeln und Kultur? Maerzipan: Nirgends sind Menschen derart ehrlich wie in der Verlogenheit des Chats.
So ähnlich verplauderten wir fast das Morgengrauen. Wir tranken virtuellen Champagner. Am Ende half ich „Maerzipan” in einen Mantel, den es nicht gab, hielt ihr eine Tür auf, die nie existierte, und verabredete mit ihr, bis drei zu zählen, um gleichzeitig im Nichts zu verschwinden.
Fruchtzwerg: Eins.
Maerzipan: Zwei.
Fruchtzwerg: Drei.
Nach einer Weile fragte ich: „Bist du noch da?” Und starrte auf den Schirm. „Ja”, flimmerte die Antwort. Irgendwie haben wir es dann doch geschafft, in die Realität zurückzukehren. Ich sah sie nie wieder. Aber das war einer jener mythischen Momente.
Man ist nur noch Sprache. Sprache zaubert Gedanken, die zu flüchtiger Schönheit gefrieren. Man schwebt übers Eis und dreht verbale Pirouetten, obwohl man gar nicht richtig Schlittschuhlaufen kann *g*. Man erschafft Kosmen und lässt sie sich kaputtmachen. „Wo meine Sprache endet, endet meine Welt”, raunte ein unbekannter „Napoleon” durch einen anderen Chat. Als ich das las, hatte ich es schon verstanden.
Kurz darauf wurde der Gamehouse-Sa-Ion geschlossen, weil er zur Pornobude verkommen war. Seither quillt das Gästebuch über: wann endlich wieder *süchtel*, warum so lange und wo man wen treffen kann? Einige fanden bei nordchat.de Unterschlupf und eröffneten gleich ein eigenes, ruhiges Gamehouse-Asyl. Auch der Aufbau neuer Räume ist im Internet möglich. Andere stromerten wie ich heimatlos weiter.
Bei milka.de kroch ich über die virtuelle Oberzartinger Alm
. Bei prosiebe.de lernte ich die Vollnes schnellen Sennen. Bei west.de hatte ich viel zu lachen, weil ein Zufallsgenerator an meine Satzfetzen noch eine Anrede nähte wie „meine Zuckerstange" oder kleines Scheißerchen"
Auf einer irrealen Parkbank redete ich mit einer Hausfrau, deren Gatte einige Tage davor ihre sexuellen Chat-Phantasien auf der heimischen Festplatte entdeckt hatte. Den Abteilungsleiter eines Kaufhauses beriet ich bei Eheproblemen, die er sich bis dahin nicht einmal selbst eingestanden hatte. Ein Wiener jammerte mir vor, dass seine Chat-Gier ihn mittlerweile 1500 Mark monatlich koste. Reden war Silber geworden, Schreiben Gold.
Und wenn es mal langweilig wurde verwandelte ich mich in ein „Prinzeßchen“, huschte in eine anerkannt unterirdische Sickergrube wie praline.de, rief „Wer hat Lust?” In die Herrenrunde und so, die Angebote, die schon rein orthographisch außerordentlich schwankten. Von, „He, ficken?” bis zu „Bist du wirklich eine Prinzessin oder die Erbse darunter :-)”, war alles dabei.
Man muss den Sex nicht suchen, um ihn zu finden. Dem einen reicht der Rausch einer gemeinsam verfassten Kurzgeschichte, die mit dem obligatorischen „Uuhh ich komme” ihr schriftlich-schnödes Ende findest. Die anderen mailen einem ungefragt ihre Handynummer – „stehe auf Tel. – Sex.
Jede Nacht treffen sich Cyber-Bekanntschaften zu echten Blind Dates. Jeden Tag versammeln sich Chatter-Cliquen zu Ausflügen, wie etwa zwei Dutzend vom Playground-modelchat, der sich gerade in Wien traf.
„In der Steinzeit war die Keule das Instrument, eine Frau kennen zulernen. Im Mittelalter die Kupplerin. Nun ist es der Chat”, glaubt Wolfgang Bätz. Der Gebürtige Baden-Badener loggte sich als Comicfigur „Marsupilami” bei feixenet.de ein. „Kim” begrüßte ihn: „So heißt die meiner Tochter.” Monatelang chateten sie, tauschten Telefonnummern, trafen sich, liebten sich. Wolfgang ist zu seiner KIM gezogen, einer Schweizer Lehrerin, und machte ihr vor wenigen Wochen einen Heiratsantrag – im Chat. Demnächst heiraten sie.

Als "Gentleman" war ich da vorsichtiger und ging gern mal in einen Lesben-Chat den Damen zuzuhören. Nach einer Stunde fragte die erste, ob "der Typ" da sei. "Gentleman" bejahte, bestand darauf, sich als Gast zurückzuhalten.Danach wurde er angeflüstert und diskutierte mit sehr netten Lesben über Musicals und das Outing der "Tatort"-Kommissarin Ulrike Folkerts und die Wirkungsweise von Vibratoren, die er nur vom Hörenschweigen kannte.
Als "Fantasy" war ich jung, weiblich und mit einer üppigen Phantasie ausgestattet. "Fantasy" liebte Flirts, bis sie irgendwann sich selbst begegnete, sozusagen. Die andere "Fantasy" war tatsächlich jung, weiblich und mit einer weit üppigeren Phantasie ausgestattet. Der Ehrgeiz der Zweiten: "daß sich die Putzfrauen in manchem deutschen Büro am nächsten Morgen über die Flecken unter dem einen oder anderen Schreibtisch wundern *g*".
"Fantasy" war dann längst weg, hatte sich den nächsten einsamen Kerl geschnappt, ihn eingewoben in ihrem Sprachdschungel.
"Es ist ein Spiel mit dem Feuer", flüsterte die Münchner Studentin irgendwann. "Du sammelst Erfahrungen, ohne Angst haben zu müssen."
Und so, wie die Phantasie immer weiterwuchert, wuchern die Paläste und Kathedralen ihrer Verehrung zu nie gesehenen Metropolen heran. Sie heißen funcity.de oder geocities.com. Die US-Internet-Stadt FortuneCity begrüßten Anfang des Jahres ihren millionsten Bürger. "Dieser Meilenstein", posaunt Firmenchef Peter Macnee, "ist ein Beleg für unser einzigartiges Gesellschaftsmodell."
Die Bewohner seines Molochs können sich ihre Homepage einrichten wie ein Reihenhäuschen, bekommen ihre eigene Adresse samt Postfach und Einkaufsmöglichkeiten in virtuellen Kaufhäusern. Seit wenigen Monaten steht auch der deutsche Ableger fortunecity.de mit Bank und Einkaufszeile. Greifbar ist lediglich die Aktie des Unternehmens, die seit ihrer Platzierung am Neuen Markt der Frankfurter Börse um bis zu 70 Prozent nach oben schoss.
Bisher verdienen am Bauboom vor allem ein paar Aktionäre und die Provider. Chats gelten als teures Marketing-Werkzeug. Rund 40 000 Mark verschlinge allein die Pflege der elf Playground-Foren monatlich, schätzt Online-Chef Eric Hegmann von der Verlagsgruppe Milchstraße und schwärmt vom längst gemachten nächsten Schritt: In dreidimensionalen Chats wie cycosmos.de erschafft man sich zur Begrüßung sogar selbst neu.
Vielleicht werden wir uns irgendwann auflösen in schreibende Wesen, die nur noch über den Pizzadienst mit der Außenwelt Kontakt halten und sich im Internet beerdigen lassen. Tote gibt es schon.
In metropolis.de, der mit mehr als 350 000 registrierten "Bürgern" größten und kreativsten unabhängigen Chat-Stadt in Deutschland, wurde vor einiger Zeit der erste vereinsamte Bewohner zu Grabe getragen. An einen der Chatboards diskutierten die Überlebenden den realen Selbstmord.

Erste deutsche Online-Beratung (med. unihen.de/psywifo/Interadelict.htm), Das klingt zwar, als verabrede er sich mit Trinkern zur Schnapstherapie. "Aber den Menschen vorm Computer kann ich nur so abholen." Welchen Menschen?
Am Ende stromere ich unter dem geschlechtslosen Namen "ES" durch die schummrige Cyber-Bar des
Erotic-Chats. Das hier ist Rick's Cafe an der Reeperbahn des Datenhighway. Ich beschreibe mich als "asexuellen Humor", wenn jemand näher kommt und mich fragt, wer ich eigentlich bin. Ja, wer bin ich?
Einmal kam ich nur als "ES *3omin*", erklärte, nun 30 Minuten meines Lebens zu verschenken, während ich laut den Countdown einläutete "...27 min..." Nach zehn Minuten rief der erste, ich solle das Zählen lassen, er werde mich erinnern. Nach 15 fragte einer, was am Ende passiere. Fünf Minuten vor Schluss verfolgten mich acht von hundert Chatern. Sie gingen schriftlich in Deckung, versuchten meine Uhr zu stoppen, lachten und flüsterten mich an.
ES war bedeutungslos, Part pour l'art. ES war eine flüchtige Pretiose *angeberisch grins*, die fürs Publikum der intelligenten Stammchater funkeln wollte. ES begann gefährlich zu werden. Ich wusste, wenn Typen wie "GET MORE" kamen, hatte ich was zu lachen. Wenn "Saphira" da war, bekam ich den besten Caipirinha ("Hi ES *freu* wie immer?"). Und wenn "Annie" einflog, zitterten nicht nur die Flammen in den Kronleuchtern.
Am Mittwoch vergangener Woche trat ich als "ES-moll" das letzte Mal auf, ging noch mal an die Bar, ließ mich anflüstern, ob ich wirklich gehen wolle und wohin? ES antwortete nicht mehr. ES war zu/am Ende, weil seine Sehnsucht nach der virtuellen Wärme anfing zu schmerzen.
Wenige Stunden später nagelte eine Chaterin Namens "Sayuri" ihre Lebensgeschichte ans Schwarze Brett der benachbarten Flirtline II: Seit Oktober war sie im Chat, verlor allmählich Freunde, Familie, Mann und sich selbst. Seit einer Woche ist sie in psychiatrischer Behandlung. Sie will ihren Mann zurückgewinnen, verkaufte den Heim-PC und ließ den Netz-Zugang im Büro sperren.
"Warum ich euch das alles schreibe?" fragte sie schließlich. "Weil es mir scheiße geht, ich nicht mehr weiter kann und total verzweifelt und ein Nervenwrack bin." Tagelang füllte sich das Schwarze Brett danach mit der Sprachlosigkeit ihrer alten Freunde.
Ich kann sie tuscheln hören in dem offenen Web-Fenster hinter diesem Text *g*. Aber ich werde nicht mehr zurückkehren. Hi bye "Luky Luke". Chate nicht soviel, "Frau“ glaub nie, was du glaubst, "Glasgow". Au revoir, "Annie“:-) CU Gell in einer anderen Welt vielleicht. Es gibt ja genug
*lol und logout*.
Hallknecht
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  #2  
Alt 31.08.2010, 12:52
Rabenweib Rabenweib ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.03.2009
Beiträge: 5.274
Standard AW: Sucht im Internet

Lieber Hallknecht!
Der Artikel ist SUPER geschrieben! Spannend und witzig zugleich.
Ich selber war bisher in keinen großen Chats- kenne nur "Skype"- das nutze ich als Chat weil ich weder Mikrofon noch Kamera besitze (und auch nicht will) und weil ich telefonieren nicht mag und das dann doch schneller geht als Mails schicken. :-)
An den ganzen Laber-Leuten aus diversen Foren habe ich mich sattgelesen, das interessiert mich nicht mehr.
Und aus Facebook bin ich probehalber mal ein paar Wochen ausgestiegen um zu testen wie süchtig ich bin- es war kein Problem, da ich die Leute mit denen ich dort befreundet bin auch in echt treffe- im Gegensatz zu so manchen leuten, die 3000 "Freunde" haben und 90 % davon in echt noch gar nie egsehen haben. *schmunzel*
Ja, Internet ist eine Falle für Menschen die zu wenig soziale Kontakte haben. Sie meinen dadurch mehr Kontakt zu kriegen und in Wahrheit wird`s noch weniger.
Es isoliert.
Wie sich die ganze Pornoindustrie im Internet auf das Sexualleben der Menschen auswirkt kann man noch gar nicht sagen.
Daß es nichts bewirkt, glaube ich persönlich nicht. Sexualität passiert auch im Kopf- und wer sich täglich solche Bilder virtuell reinzieht, der wird die Bilder nicht so schnell wieder los...
Nix für mich, hab ich beschlossen.

Ich lebe lieber IN ECHT. :-)

Liebe Grüße, Sonja
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  #3  
Alt 31.08.2010, 20:27
Benutzerbild von LS68
LS68 LS68 ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.05.2010
Ort: Bergisches Land
Beiträge: 808
Standard AW: Sucht im Internet

Hallo Zusammen,
ich hab auch noch nicht gejettet.
Die Pornoindustrie profitiert vom Internet am meisten. Ist grad so als hätte jeder eine Zigarettenautomaten in greifbarer nähe. Wer es brauch kan in aller Heimlichkei ( Daten werden , glaube ich 9 monate vom Proveider gespeichert) seinem Hobby fröhnen bis er bis er den Zugang zur Realität verliert.
Gruß ,lars
Meister Hallenknecht,
mach mal ne Pause, deine Finger müssen ja schon Qualmen. :-)
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